„Zeit der Stille“ Ein Familien-Tagebuch

 

Wir haben uns entschlossen dieses Tagebuch zu schreiben, um Euch an unseren Gedanken, in dieser so beunruhigenden Zeit des Corona Virus teilhaben zu lassen.  Auch wir haben uns auch zurückgezogen und bleiben zu Hause, um unsere Kinder und uns selbst zu schützen. Es ist sicher nur eine Frage von Stunden, bis auch hier in Berlin die  „Ausgangssperre“ verhängt wird. Es ist leider notwendig und – in unseren Augen – richtig.  Wir befinden uns in einer Krise, die uns die Chance gibt,  uns wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Viel zu selbstverständlich haben wir gelebt. Unbeschwert und leichtsinnig.  Manch einer würde den Kopf schütteln, wenn ich ihm sagen würde: Wir können froh sein, dass es ein Virus ist, den wir bezwingen können. Hätten wir so weitergelebt wie bisher, dann hätte uns vielleicht etwas viel Schlimmeres ereilt. Ein Krieg vielleicht. Die Schere zwischen arm und reich wurde immer größer. Der Teile der Gesellschaft, die im Wohlstand leben-hätten wohl kaum auf Ihr privilegiertes Leben verzichtet, um für andere – nicht gut verdienenden und armen – da zu sein.  Der andere Teil der Gesellschaft, die um das Überleben kämpfen, hätten es  nie zu einem Leben geschafft ohne Geldsorgen und gesellschaftliche Diskriminierung.  Vielleicht ist das nun unsere Chance uns zu besinnen. Diese Krise geht uns alle an und macht nicht hat vor arm oder reich. Gebildet oder nicht. Wir müssen zu Hause bleiben-die Lokale sind zu, kein Kino, keine Konzerte- wir sind auf uns alleine gestellt! Die Straßen werden immer leerer. Was bedeutet das für uns als Gesellschaft und Weltbürger ? Wir müssen zusammenhalten ! Für einander da sein ! Und trotz der Situation gegenseitig helfen ! Uns Hoffnung geben ! ch bin mir sicher, dass wir das alles überstehen werden, wenn wir zusammenhalten. Es wird unser Leben verändern-das ist sicher !  Es liegt in unserer Hand, was wir daraus machen.

20. 3.  / Tag 1.

Heute ist Taminos Geburtstag. Er ist stolze 12 Jahe alt geworden. Seine Freude war so groß und dennoch war sein Ausdruck heute morgen, nachdem er seinen Schlaf aus dem Gesicht gewischt hatte etwas getrübt. Keine Geburtstagsparty. Keine Freunde. Keine Schule. Nur ein Geburtstagskuchen, Geschenke, Luftballons,  Alice und ich. Sein Bruder Theo lag noch in den Federn…Antonia, die große Schwester, hat noch beruflich zu tun. Nur wir und der große, kleine Mann Tamino.  Ich habe großen Respekt vor diesem kleinen Mann. Er ist tapfer und geht mit der ganzen Situation wirklich vorbildlich um. Tamino gehört der Risikogruppe von Covid 19. Er ist Diabetiker.  In seinem Alter schon mit dieser Krankheit so positiv und selbstverständlich umzugehen ist wirklich bewundernswert.  Auch sein Bruder Theo bleibt zu Hause. Mit seinen fast 17 Jahen radelt er täglich mehr als 30 Kilometer, spielt Badminton und ist stolzer Feuerwehrmann (freiwilligen Jugendfeuerwehr ), lernt Russisch und hat ein Allgemeinwissen- das viele Erwachsene blass aussehen lässt.

Für uns alle ist diese Situation in den letzten Tagen auch sehr ungewöhnlich. In Bayern leben meine Söhne Leon und Noah. In Bayern haben sie schon die „Ausgangssperre“. Das gilt auch für meine beiden Töchter Layla und Vinas, die in Österreich zu Hause sind.  In den Osterferien wollten sie auf die Farm in Afrika fliegen. Die Sommerferien waren mit allen Kindern auch schon verplant. Wir haben uns alle schon sehr darauf gefreut, doch liegen jetzt unsere Prioritäten ganz woanders. Gesund bleiben !! Das ist das Wichtigste! Unsere größte Sorge sind natürlich die Omas und Opas.  Stand heute sind alle gesund ! Hoffen wir, dass es so bleibt.

Alice und ich reden viel miteinander und versuchen Ideen zu entwickeln, wie unser Leben nach der Corona Krise weitergeht.  Alles wird sich verändern. Viele Menschen stehen jetzt schon am existenziellen Abgrund. Viele Kollegen, Filmproduzenten, Regisseure, Musiker und alle freischaffenden Künstler mit denen täglich sprechen sind verzweifelt. Mit so einer Situation hat keiner gerechnet. Folglich haben die meisten von Ihnen auch keine Vorsorge getroffen. Das macht die Lage für viele aussichtslos.  Wir versuchen uns alle zu helfen, wo es nur geht. Doch eines ist sicher: Wenn der Staat nicht eingreift, wird es für viele ganz schrecklich eng werden.  Jetzt ist unsere Solidarität, unsere Humanität und Fürsorge gefragt. Jetzt werden wir alle zeigen, wer wir sind und woher wir kommen. In dieser Situation sind wir alle gleich.

Das alles ist auf der einen Seite sehr beunruhigend, doch auf der anderen Seiten ist es eine unglaublich große Chance. Wir haben die Möglichkeit uns wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wenn wir gezwungen sind uns auf die elementarsten Dinge zu konzentrieren, fokussieren wir uns wieder auf uns selbst. Das was wir brauchen und das, was wir uns wünschen.  Wir erkennen dann vielleicht, dass wir vieles viel zu selbstverständlich genommen haben. Vieles von dem was wir getan haben, ist vielleicht auch überflüssig, nutzlos und Zeitverschwendung.  Angefangen mit dem Gefühl der Dankbarkeit, wenn wir es schaffen gesund zu bleiben, damit wir überhaupt im Stande sind-alles am laufen zu halten, was unser Leben ausmacht.  Wir werden uns über Dinge freuen, die wir wieder wertschätzen. Freude treffen ! Ein Restaurant besuchen ! Aber vor allem:  sich wieder in die Augen zu sehen und zu fragen. Wie geht es dir ? brauchst du etwas ? Kann ich dir helfen ?

Life
Wir begreifen jetzt, wie zerbrechlich unser Leben und unser Glück ist !

Die Schlagzeilen und Zahlen in Italien und Spanien sind schrecklich. Doch die Lebensfreude und das „wir singen uns die Angst weg“ von Balkon zu Balkon ist ein Zeichen der Menschlichkeit !

Heute werden wir uns noch mit dem „Nötigsten“ versorgen.  Die Ausgangssperre wird auch jetzt in Berlin kommen. Sie ist leider notwendig.  Wir rechnen jede Stunde damit.

21.3./ Tag 2.

Meine morgendlichen Gedanken an diesem Tag, waren die selben Sorgen der letzten Tage.  Wird die Regierung heute die Ausgangssperre verhängen? Offensichtlich sind die Menschen nicht bereit das Ausmaß der Epidemie zu begreifen oder sind schlichtweg einfach zu dumm.  Ich frage mich-was noch passieren muss,  wieviele Menschen noch sterben müssen, damit auch der Rest der Nation begreift!-was da draussen wirklich los ist! Es ist ein Wahnsinn. In Italien sterben die Menschen wie die Fliegen.  Das wird hier auch passieren, wenn das so weitergeht.  Wir können das nicht verstehen.  Unser Bewegungsradius beschränkt sich nur auf unser Haus und der Weg zum Supermarkt oder unseren Verwandten ein paar Strassen weiter.  Wenn wir auf China oder Südkorea schauen, dann wissen wir was wir tun können, um zu verhindern!-das sich der Virus noch weiter ausbreitet.
Ich kann nur an die Vernunft appellieren : Leute bleibt einfach Zuhause !

Die Sonne scheint, der Garten fängt an zu blühen.  Alles strotzt nach Leben. Besonders wir alle, die gezwungen sind Zuhause zu bleiben. Keiner alltäglichen Arbeit nachzugehen. Die Zukunft ungewiss und dennoch überfällt mich das Gefühl von Glück ! Wann hatten wir das letzte Mal so viel Zeit ganz unwichtigen Dingen nachzugehen… Ohne Zeitdruck und einen vollen Terminkalender. Alles steht still. Auf der einen Seite ist diese Situation irgendwie unheimlich und auf der anderen Seite ein Geschenk. Solange man gesund ist und diese Lage, als eine große Chance und Herausforderung ansieht… motiviert sie mich, nicht in gewohnten Bahnen zu denken. Die letzten Wochen haben vieles total auf den Kopf gestellt.  Wir haben alle ein total selbstverständliches Leben gelebt.  Ich habe mich über viel Dinge aufgeregt,  noch mehr Dinge gemacht, die mehr als überflüssig waren.  Mir ist klar geworden, dass ich viel Zeit in Dinge investiert habe in der Vergangenheit, die gar kein  Mehrwert hatten! Ganz im Gegenteil!  Was für ein verrückter Wahnsinn eigentlich. Diese ganze Situation ist wie ein Weckruf !

Ich lese Bücher, die schon lange auf meinem Tisch liegen.  Wir bauen am Haus, arbeiten im Garten, telefonieren mit der Familie. Wir verbringen viel Zeit miteinander.  Alice, die Kinder und ich… Das ist wirklich wunderbar.   Natürlich machen wir uns alle Sorgen, was nun nach der Pandemie passieren wird.  Ich konnte aber beobachten, dass unsere Wünsche-was die Zukunft betrifft,  viel minimalistischer und klarer geworden sind.  Unser aller Zukunft verändert sich und diese letzten Wochen haben uns allen gezeigt wie zerbrechlich unser Leben und unser Glück wirklich ist.  Für diesen        „Weckruf“ sollten wir dankbar sein!  Wir können uns jetzt wieder auf das Wesentliche konzentrieren.

 

Life
Ich kann mir vorstellen, dass es viele Menschen da draußen gibt, die überhaupt nicht alleine sein können. Für sie ist die #stayathomechallenge sicher eine große Herausforderung. Wann hatte man schon die Zeit , in den Tag hinein zu leben ohne Terminstress oder eine lange Todo-Liste. Freiwillig wäre man da nie auf die Idee gekommen. Lieber Flucht nach vorne , als alleine mit sich selbst zu sein. Ich kann das überall beobachten und höre das in Gesprächen mit Freunden und Verwandten. Ich bin ein Glückskind. Ich kann sehr gut mit mir alleine sein          oder in der Familie. Es gibt eigentlich nicht Schöneres. Das ist wertvolle Zeit, die Dir geschenkt wird. Ich kann Euch nur empfehlen. Nutzt diese Zeit. Warum bin ich ein Glückskind ? Mir wird nie langweilig. Für diejenigen, die sich damit schwer tun, habe ich einen Tip- Schafft Euch feste Rituale. Einen Tagesablauf. Teilt sie ein in aktive und kreative, erholsame Aktivitäten,Frühstück, Sport, Lesen, Schreiben, Gartenarbeit etc. Das gibt Euch ein gutes Gefühl und Sicherheit. Jeder dieser Aktivitäten solltet Ihr wirklich ganz bewusst tun. Am Ende des Tages schreibt Ihr Euch drei positive Dinge auf, die Euch gut getan haben. Das kann alles sein. Ein gutes Gefühl, etwas geschafft zu haben. Ein Satz den Ihr gelesen habt. Ein Gespräch, das Euch gut getan habt o. ä.   Somit seid ihr beschäftigt und reflektiert das positive des Tages ! Damit ändert ihr Eure Perspektive. Versucht es einfach mal ! Ganz wichtig: Belohnt Euch selbst mit einem guten Essen, Schokolade oder einen guten Film zum einschlafen. Ihr werdet sehen, dass die Zeit viel schneller vergeht, ihr Euch gut fühlt und eine neue Lebenseinstellung bekommt. Davon abgesehen macht es wirklich keinen Sinn, sich nur mit negativen Gedanken und Sorgen den Tag zu verderben. Sie Situation ist so wie sie ist. Ihr könnt Euch ändern und mit Euch ändert sich auch Eurer Leben und Euer Umfeld. Jede Krise hat eine große Chance.

Eine kurze Zusammenfassung des Tages, sieht dann etwa so aus:

Es ist Wochenende. Es macht nicht wirklich einen Unterschied, aber es ist trotzdem ein gutes Gefühl. Vielleicht klammert man sich an die gewohnten Impulse.  Ausschlafen, Kaffee im Bett, seinen morgendlichen Gedanken nachgehen, Frühstück machen,  News lesen-die Sonne scheint. Ich spüre die Frühlings – Energie und will raus ! In die Natur. Wir haben uns heute den Garten vorgenommen. Unser kleines Haus steht am Stadtrand von Berlin.. Es hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, doch wir haben es in den letzten Monaten renoviert und zu einem kleinen Paradies gemacht.  Es gibt zwar noch viel zu tun, aber wir haben es ja nicht eilig. Die nächsten Wochen bleiben wir alle Zuhause #stayathome ist für uns also keine #challenge sondern ein kleiner Urlaub. Es war ein guter Tag. Die Natur hat sich von der schönsten Seite gezeigt.  6 Bäume haben wir gepflanzt ! Den Tag bringen wir mit einer gemütlichen Kochsession zu Ende!

22.03 / Tag 3.

Guten Morgen -heute ist Sonntag. Ich schreibe heute mal als Erster hier… Hardy und die Kids schlafen noch- 8.34 Uhr es ist still und wenn man nicht wüsste , dass die Welt sich gerade in einem Ausnahmezustand befindet,dann würde ich sagen: danke für diese Stille. Draussen wird es langsam leise und auch der letzte dumme Mensch hat verstanden, dass es wichtig ist:  ZU HAUSE ZU BLEIBEN!- aber in unseren Köpfen wird es immer lauter. Man fühlt sich unmächtig und ausgeliefert, man traut sich nicht zu denken-was ist danach? wie lange dauert es? ist das der leise Tod? ist das unsere Strafe?… apokalyptische Gedanken.

Ich möchte auch positiv denken , aber ich gebe zu es fällt mir schwer. Hardy ist da anders , dafür bewundere ich ihn. Ich bin im „Jetzt“ glücklich und ich könnte mir keinen anderen Menschen an meiner Seite wünschen, als ihn -er ist perfekt für mich. Ich sage ich bin glücklich und zufrieden und darf dieses Leben mit ihm und den Kindern führen und doch ärgere ich mich über vieles was passiert ist und will es verstehen( gebe auch ungerne auf- ist so ein Frauending:-) Kennt ihr das? Ok-verstehe ich, aber …) und davon gab es die letzten 2 Jahre so unheimlich viele Dinge … Hardy ist da regellos: Alice kannst du die Vergangenheit ändern? Natürlich nicht! Wir leben im Hier und Jetzt und das ist- was zählt, wir können es nicht ändern, sondern nur daraus lernen(er hat Recht). GENAU JETZT ist die Zeit , um mit allem was unser Leben schwer macht und sich schlecht anfühlt aufzuräumen!!! Wir leben nur einmal und das darf uns niemand und nichts kaputtmachen. Wir müssen zusammen Individualität schaffen und uns den Raum geben- „ich“ zu sein, um das „wir“ zu schützen! #WIRBLEIBENZUHAUSE

Life
Lebe im Hier & Jetzt

Ich weiss, dass viele Menschen da draussen zu Hause alleine sind (gewollt oder ungewollt)…lasst uns hier schreiben oder per Instagram reden- was ihr wollt?!

Ich habe sehr viel Glück im Leben gehabt, bei mir war der Becher immer halb voll- wobei ich seit über 8 Monaten keinen Tropfen Alkohol getrunken habe…von einem auf den anderen Tag. Es war meine Entscheidung und dachte , wenn mein Mann es kann       (schon über 5 Jahre), dann kann ich es auch und es geht. Muss aber sagen-den ganzen Wahnsinn nüchtern zu ertragen ist eine eigene Challenge für sich! Der Abstand zu den Menschen wird immer grösser, denn gesellschaftlich gehörst du nicht mehr zum inneren Kreis (das ist aber ein Thema für sich).

 

 

Positiv denken war das Thema! Ich hatte überlegt, dass wir am 26.03. unseren 2ten Hochzeitstag haben und dachte daran …mein Hochzeitskleid an jemanden „verrückten“ zu verschenken … es wird hoffentlich eine Zeit, nach dieser Zeit geben und in dem wir unser Leben mit schönen Gefühlen füllen können und uns Erinnerungen schaffen- für die Zukunft. Ich kaue mal auf diesem Thema rum und teile meine Ideen dazu. Was haltet ihr von der Idee? Vielleicht hilft ein romantischer Gedanke ,um kurz abzuschalten?

…später hier mehr… jetzt erstmal Frühstück

Bis später….

Was können wir Euch von diesem Tag berichten. Kurz zusammengefasst- ein Tag in der Natur. Wir haben uns in die Blumenbeete geworfen ! Der Garten ist bunt. Sehr bunt. Viele schöne Farben und ein sattes Grün lässt auf den Frühling hoffen. Wir trotzen der aktuellen Lage mit Freude und Kreativität. Es ist wichtig, dass wir uns mit positiven Gedanken inspirieren und die Lust am Leben als eine große Chance begreifen. Alles was uns umgibt, rücken wir jetzt in ein anderes Licht. Wir ändern unsere Perspektive. Was für eine unglaubliche Energie das sein würde, wenn wir alle – und ich meine die ganze Welt – diese Geschehnisse, als einen „Neuanfang“ begreifen würden. Ich bin mir sicher, dass wir nach der Corona – Krise vieles in unserem Leben anders machen werden. Wir hätten ein neues Verständnis für die Dinge, die uns bewegen. Die Natur hatte Zeit sich zu erholen. Wenn wir uns diese Megastädte auf der Welt anschauen. Hongkong, New York, Bangladesch ! So sauber war die Luft zum Atmen seit Jahrzehnten nicht mehr. In Venedig ist das Wasser in den Kanälen so klar, dass man sogar die Fische sehen kann ! Das Gleichgewicht der Dinge beginnt sich zu verändern !

Wir spüren die Sonne noch in unseren Gesichtern. Der Tag war schön. Als ich ( Hardy ) die Blumen gepflanzt hatte, kam ich mir vor wie ein Junge der im Sandkasten spielt ! Wunderbar !  Ich kann Euch gar nicht sagen, warum ich das Gefühl habe, dass wir genau da sind…wo wir jetzt sein müssen. Wir  machen uns  auch keine große Sorgen, denn wir wissen,dass alles aus einen bestimmten Grund passiert. Wir vertrauen dem Leben und werden von Tag zu Tag achtsamer, denn wir begreifen…wie zerbrechlich unser Glück und unser Leben doch sein kann.

Unser Spruch des Tages war heute:

Life
Wir sind verrückt genug, schrecklich normal zu sein !

23.03/ Tag4.

Es ist Montag-Guten Morgen! es ist 6.23 Uhr…ich versuche im alltäglichen Rhythmus zu bleiben und sitze mit Kaffee in unserer Wohnküche.

Draussen scheint die Sonne und es ist wunderschöner blauer Himmel, aber irre kalt. Eben steht mein großer Sohn neben mir und fragt -wie hast du geschlafen Mama? Kann ich dir noch einen Kaffee machen? Sprachlos und irritiert -erste Reaktion was ist passiert und was möchtest Du? Das kennen sicherlich viele Eltern! Warum denken wir immer gleich es muss was passiert sein oder etwas Negatives? Vielleicht war es ja lieb gemeint und er wollte mir helfen mit einkaufen kommen? Der Gedanke war gut -Ausfühung schlecht:Theo hat heute Nacht duchgemacht-gegen meine Ansage. Naja , da konnte ich mich“gut duchsetzten“. Aber wenn er schon oder noch immer wach ist kann er mit einkaufen kommen:-) Seine Begeisterung schlägt Wellen. Aber egal…ein kleiner Triumph. Ich muss sagen gerade an Theo sehe ich , dass die Zeit irre schnell vergangen ist . Mit seinen fast 17 Jahren ist er über 184 cm gross und hat Schuhgröße 44- was für ein Kerl! Da steh ich mit meinen 172 cm echt klein daneben, aber ich stelle die Regeln auf…so nach dem Motto “ solange du die Füsse unter meinen Tisch stellst…“:-)So eine Mama bin ich nicht , hätte ich vielleicht mehr sein sollen, aber jetzt ziehe ich meine Art einfach bis zum Schluss durch , da ich es schon über 20 Jahre so mache. Das Leben meiner Kids und mir verlief schon immer anders , als bei anderen Familien …was soll ich sagen ?! Zusammen haben wir 7 Kinder und sind 7 mal verheiratet. Kein Vorbild!!! Aber es zeigt, dass wir die Hoffnung niemals aufgegeben haben, den einen Menschen zu finden, welcher dich  komplett macht und mit dem es jeden Tag Spass macht… verheiratet zu sein. Gefunden ohne gesucht zu haben…und dann ist da plötzlich ein Mensch, bei dem so bist wie du immer sein wolltest!

Wie lebt ihr ? Verlief euer Leben immer so , wie ihr es euch vorgestellt habt? Gibt es Entscheidungen , die ihr bereut habt und gerne heute andern machen würdet ? Was sagt ihr zur Ehe -ist es noch zeitgemäss oder ein Klassiker ?

…dann freue ich mich auf eure Antworten und bis später…

Da sind wir wieder …

Abgesehen davon, dass die Zukunft unserer bis jetzt so selbstverständlich angenommen positiven Entwicklung – uns bekannten – Welt – ungewiss ist… müssen wir Euch mitteilen: Es geht uns hervorragend.  Wir haben plötzlich Zeit wieder ganz verrückte Dinge zu tun,  für die wie früher uns nie die Zeit genommen haben.  Wir hätten es tun können, aber wir haben einfach nicht daran gedacht. Es nicht für wichtig empfunden.  Verrückt irgendwie. Es ist uns klar geworden, dass wir uns mit vielen Dingen beschäftigt haben, die unwichtig waren. Zeitverschwendung !  Totaler Blödsinn … Wir haben uns unsere Prioritäten fremd bestimmen lassen und es einfach für selbstverständlich genommen.   Jetzt in diesen Zeiten des Corona steht alles Kopf und vieles wird so relativ. Einfach bedeutungslos. Guten Morgen !  „ it is a new Day“.

Wir hoffen das Ihr alle gesund seid und die Zeit, die ihr jetzt #wirbleibenzuhause verbringt positiv nutzen könnt.
Wir haben den sonnigen Tag wirklich genossen. Der Garten blüht und sieht aus wie ein kleiner „Garten Eden“.  Ich  ( Hardy ) hat „den Sandkasten“  wieder für sich entdeckt. und hat ein paar  neue Freunde. Ein Fuchs besucht unseren Garten. Auch ihm gefällt es in unserem neuen Paradies oder er schaut nach seinem Freund dem  kleinen dicken  Rotkehlchen !  Seitdem wir die Beete umgegraben haben, ist er nur am fressen. Er sieht aus wie Sir Peter Ustinov mit Flügel. Jeder der Sir Peter schon mal in seiner „one man show“ gesehen hat, ich weiss wovon ich spreche.  Dieser dicke, selbstverliebte Vogel ist sehr unterhaltsam und gibt uns jeden Morgen eine private Showeinlage vom feinsten. Wir hätten all diese Kleinigkeiten nicht machen können. Wir hätten uns auch nicht über solche Dinge freuen können. Der alltägliche Stress hätte es nicht zugelassen.

Wir haben einen großen Wald vor der Tür. Seitdem die Läden und Restaurants, Büros  geschlossen, die Menschen  #socialdistance einhaalten müssen… gehen alle Spazieren. Der Wald ist voller Menschen. Die Tiere sind etwas verwirrt und gehen ihrerseits spazieren. Verrückt, wie sich alles zu drehen beginnt. Mal sehen, was die kommenden Tage passieren wird.

Nun verbringen meine wunderbare Alice und ich den Abend im Bett, schauen alte Serien und Filme an. Essen Pizza und Eiscreme ! Wundervoll. Jetzt gerade liegt Teresa Lisboan neben mir und löst verzwickte Fälle… während ich             ( Menthalist ) Gedächtnissjogging betreibe…

 

 

Gute Nacht und lasst es Euch gut gehen….

24.3 Tag 5

 

Stelle Dir vor, die Welt dreht sich plötzlich andersherum und alle sind glücklicher und zufriedener. Wir leben hier in unserem neun kleinen Paradies und beobachten mit großer Verwunderung die Entwicklung der Menschen da draußen. Es ist wirklich interessant-findet ihr nicht? Wir fragen uns beide, wie es wohl Euch da draussen so geht? Fällt Euch schon die Decke auf den Kopf ? Vielleicht habt ihr aber auch schon Gefallen an der neuen Lebenssituation gefunden und erkennt, die Möglichkeiten…die ihr plötzlich habt. An dieser Stelle müssen wir natürlich unsere große Bewunderung und unseren Respekt denjenigen aussprechen, die das Leben da draussen am Leben erhalten und Menschenleben retten. Sie sind für uns wirklich die Helden. Wir können nur unsere Kinder schützen und Zuhause bleiben.  Wir würden gerne mehr tun und helfen, wo wir können. Doch wir haben auch gesehen, dass  wir am besten helfen, wenn wir Zuhause bleiben. Tamino ( er ist gerade 12 geworden)  gehört zur Risikogruppe – er ist Diabetiker.  Nun verbringen wir unsere geschenkte Zeit in diesem kleinen Haus am Stadtrand von Berlin, renovieren, pflanzen Bäume und  entdecken viele Kleinigkeiten, die wir schon aus unserem Blickfeld verloren haben. Ihr kennt das ja sicher. Wenn man ein Zuhause aufgibt, umzieht und Kisten verpackt und verstaut, so verliert man das eine oder andere aus dem Auge. Für uns ist das neue Zuhause wie eine kleine Zeitreise.

Wir sind bemüht im „Hier und Jetzt“ zu leben. Das war gestern war ist vorbei-ist geschehen. Das was morgen ist, wissen wir nicht. Was wir begreifen können ist das „Hier und Jetzt“. Es braucht alle unsere Aufmerksamkeit, wenn wir bewusst leben wollen und unser Glück begreifen können. Wir haben dazu alle Sinne zur Verfügung und das ist ein Geschenk.  Aber ist es nicht so, dass die alltäglichen Selbstverständlichkeiten unsere Sinne betäuben. Wir sind Gewohnheitstiere und mögen Veränderungen nicht wirklich. Wir bleiben doch lieber in unserer Komfortzone und haben alles unter Kontrolle. Obwohl es keine Kontrolle und keine Sicherheit gibt. Das ist eine Illusion. Aber es fühlt sich doch gut an, nicht wahr?

Das es keine Sicherheit und Kontrolle gibt,  erleben wir doch gerade jetzt. Das bedeutet wir haben eine große Chance alles abzulegen, was uns eine falsche Hoffnung von Sicherheit gibt. Es ist Zeitverschwendung und eine Illusion. Wir haben jetzt die Chance uns auf das zu konzentrieren, was uns wichtig ist.

Uns würde interessieren, wie es Euch geht und wie sich Euer Leben verändert. Wir beobachten, was in den sozialen Medien passiert und wundern uns über die ganzen Übersprungshandlungen von Menschen. Sie können nicht anders, sie brauchen die Aufmerksamkeit und können sich nicht die Zeit für sich nehmen. Das Mitteilungsbedürfnis vieler Menschen in dieser Situation ist wirklich beeindruckend und macht einen teilweise sprachlos- es zeigt wie dumm und empathielos manche Menschen sind.    Es gibt für uns wirklich große Helden da draussen ! Sie riskieren viel um andere Menschen zu helfen. Sie sorgen dafür, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen.  Wir haben großen Respekt und auch wenn wir nur Zuhause sein können, sind wir dankbar, dass es sie gibt.

 

Life
Verstanden zu werden,  ist ein unterschätztes Vergnügen

 

25.3. Tag 6

Guten Morgen allerseits. Die morgendliche Sonne weckte uns sanft, an diesem Mittwochmorgen.  Ich muss zugeben, dass mein Zeitgefühl schon langsam verloren geht. Es spielt ja im Augenblick keine Rolle, ob es Montag, Mittwoch oder Sonntag ist.  Kein Zeitmanagment mehr. Eine Situation, die eigentlich eine große Herausforderung ist. Wenn man diese Station allerdings positiv nutzen kann, dann kann das auch für eine neue Lebenssituation sorgen, die wir uns eigentlich alle wünschen. Mit Ruhe und Geduld ( eine Eigenschaft, die weder Alice noch ich haben ) zu treffen. Effizienter und fokussierter an die Arbeit zu gehen. Neue Ideen entwickeln. Pläne schmieden und dann los legen. Für uns ist die große Challenge-Geduld zu entwickeln! Wir beide sind die „Macher“ ! Neue Idee, Konzept entwickeln und dann an den Start bringen. Nun sind wir allerdings von so vielen Dingen abhängig, die komplett stillstehen. Das ist das knifflige an der neuen Situation. Abgesehen von  dem organisatorischen Teil  der Bedürfnisse von Kindern und Familie. Gesund bleiben !

Bevor die ganze Corona – Krise los ging hatte ich ( Hardy ) eine Dokumentation über „Welternährung und Klimawandel“

gedreht.  Ich wollte wissen, wie wir Menschen unsere Zukunft gestalten wollen, wenn wir den Klimawandel in den Griff kriegen wollen. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung  müssen wir bis 2050 etwas 9 Milliarden Menschen mit den vorhandenen Ressourcen ernähren können. Wie sollen wir das schaffen? Geht das überhaupt? Um diese Fragen geht es in meiner Dokumentation „ Wie ernähre ich mich richtig“  ! Ich habe mich auf eine Reise begeben, um mit Menschen aus Ernährung, Landwirtschaft, Wissenschaft und Forschung zu unterhalten.

Während wir Menschen den Atem anhalten… in Zeiten von Corona,  kann sich die Natur ein wenig erholen.  Mich geschäftig trotzdem die Frage: Wie können wir bei der wachsenden Weltbevölkerung mit den vorhandenen Ressourcen alle Menschen ernähren ohne die Umwelt weiter zu belasten.  Sind wir diesen Herausforderungen  gewachsen ?  Welche Lösungsansätze gibt es?  Ist das überhaupt zu schaffen ? Der Antworte, dieser Fragen  gehe ich auf den Grund in meiner Dokumentation „Wie ernähre ich mich richtig“.  Schaut mal rein und lasst uns darüber diskutieren. Ich freue mich auf Eure Beiträge und Gedanken…

 

 

Einige von Euch können, in diesen Zeiten der Corona-Krise, wenig mit dem Thema Nachhaltigkeit und Welternährung anfangen.  Aber ist es nicht so, dass wir gerade jetzt begreifen-wie zerbrechlich unsere Welt in Wahrheit ist ? Verstehen wir jetzt vielleicht erst, wie wichtig es ist das jeder einzelne von uns  ein Teil der Veränderung ist. Wir können alles verändern, wenn wir zusammen halten. Jede Krise – sogar eine weltweite Pandemie – kann besiegt werden, wenn wir uns alle an die notwendigen Maßnahmen halten. Die aktuelle Zahlen belegen, dass wir es schaffen können, wenn wir unser alltägliches Verhalten und Gewohnheiten der Situation anpassen. Ich bin davon überzeugt, dass auch viele jetzt begreifen, was mit der Natur gerade passiert.

Während wir hier sitzen und die „Luft anhalten“ – erholt sich gerade die Natur. Könnt Ihr nicht erkennen, wie sie gerade aufatmen ? Die Corona – Krise zwingt die Welt sich zu entschleunigen… Schaut genau hin, was passiert ! Ein kollektives – waches – positives Bewusstsein entsteht. Uns ist bewusst, dass wir auch nach der Corona – Krise zusammenhalten müssen. Wir müssen füreinander da sein. Wir alle werden Hilfe brauchen.  Die Natur und die Zukunft unserer Kinder ist von unserem heutigen Handeln abhängig. Wir haben es in der Hand uns darüber im klaren zu werden, wie groß gerade heute unsere Verantwortung für Morgen ist…

 

 

27.3 8 Tag

Guten Morgen, es ist kurz vor 8Uhr und der Kaffee steht neben mir … Hardy ist noch im Land der Träume :-)Gestern haben wir den Tag im Tagebuch ausgelassen,da wir unseren 2ten Hochzeitstag gefeiert haben. Was heisst gefeiert- wir waren einfach unter uns und am Nachmittag kam unsere Tochter und haben zusammen Kartoffeln und Quark gegessen ( das lieben die Kids).  Morgens – gab es Kaffee im Bett und ein „Guten Morgen Frau Krüger“ :-). Wir haben über die letzten 2 Jahre gesprochen, die sich wie 20 Jahre anfühlen. Wir mussten feststellen, dass es alles so wahnsinnig schnell ging und so unheimlich viel passiert ist. Bis hin zu dem was jetzt gerade ALLE erleben, womit niemand gerechnet hätte. Eine Achterbahn- der Gefühle! Man weiss nicht- was man wem glauben soll und was ist jetzt das RICHTIGE ist…#WIRBLEIBENZUHAUSE!!!- das steht fest.

Ich kann so schlecht abschalten und muss es einfach lernen , dem Leben zu vertrauen und mich auch mal treiben lassen.

Fällt es Euch auch so schwer?

Ich bin unheimlich glücklich in meinem jetzigen Leben und ich bin angekommen. Das hätte ich nie gedacht, dass mir das mal passiert …aber ist es! Wir haben uns gefunden in einer Zeit , die nicht für uns bestimmt war …dann wieder getroffen in einer Zeit der Sehnsucht und des Wandels und wir sind zusammen gekommen in einer Zeit…der Stille. November 2017 – Weihnachten stand vor der Tür. Es war ein sehr schöne Zeit …unsere erste Zeit zusammen. Nach der Frage willst Du mit mir zusammen sein?!ging alles rasend schnell…schon 3 Monate später waren wir verheiratet. Das ist jetzt 2 Jahre her! Gegen viele Behauptungen und Spekulationen …wir sind glücklich und geniessen jeden Tag zusammen. Und da bei uns nichts normal ist …planen wir unsere Familie zu vergrößern 🙂  Familie, Liebe und Hoffnung – das braucht jeder und gibt uns Halt in dieser Zeit. Ich wünsche Euch einen schönen Tag , im Kreise eurer Lieben…bis später

Ach ja …die Bücher sind da und gehen so schnell wie möglich an Euch raus!!!

 

Die Welt dreht sich manchmal schneller, als man denkt und plötzlich bleibt sie stehen. Was in den letzten Tagen und Wochen auf der Welt passiert ist wie eine Vollbremsung mit rauchenden Reifen.
Ich beobachte mich, wie ich plötzlich Dinge mache, die mir vorher nie in den Sinn gekommen wären. Noch vor wenigen Monaten kreisten meine Gedanken, wann ich den langersehnten Schlaf nachholen kann (den ich dringend brauche), damit ich auf der Theaterbühne nicht einschlafe. „Ach ich schlafen im Zug, Flugzeug oder Auto. Powernap geht immer. Peng ! Vollbremsung.

Heute finde ich mich buddelnderweise im Blumenbeet wieder. Freue mich wie ein Kind und habe sogar noch die Zeit, den Pflanzen beim Wachsen zu zusehen. WoW !  Früher war das anders.

Etwa so:
„Hey- hast du den Baum im Garten gesehen ? Wie kann der denn so schnell wachsen ?“ Du warst 4 Monate doch gar nicht hier oder : „Schatz der steht schon da, seitdem wir das Haus gebaut haben !“. Was habe ich da nur alles verpasst. Wieviel ist da so an mir vorbei gelaufen ohne das ich es bemerkt habe. Wir haben vielleicht viel zu oft einen Tunnelblick ! Himmel noch mal ! Zurückspulen geht nicht !  Was aber vor uns liegt ist eine große Chance, Dinge anders in die Hand zu nehmen.

Danke für Eure Beiträge und das ihr mit uns zusammen durch diese ZEIT geht.

28.3/ Tag 9

Einen wunderschönen Guten Morgen!  2terKaffee zum starten ist schon da —noch ist es ganz ruhig im Haus, die Männer schlafen noch. War gestern Abend für alle später geworden …Kids haben sich im Netz mit Freunden getroffen und wir noch ein paar letzte Kartons ausgepackt-was man so alle hat ! Irre! Wir haben uns von vielen schon getrennt und trotzdem ist es noch soviel.

Ich bin jemand ,der eigentlich nichts unnötiges aufhebt und lange irgendwo stapelt …so nach dem Motto: Na vielleicht können, wir es ja noch gebrauchen. In unserem Umzug habe ich mich von so vielen Kleidungsstücken und Schuhe getrennt, dass ich dachte jetzt habe ich ganz viel Platz und alles ist super überschaubar- Minimalismus! Blödsinn weit gefehlt…der Weg ist noch ein langer bis dahin!!! Aber ich bin auf dem Weg. Viel zuviel Ballast , um es loszuwerden musst du Geduld haben und immer wieder reduzieren. Aber wie das Leben so spielt… manchmal ist es wie mit Hundescheisse,die ganze Zeit passt du auf und einmal nicht -du läufst ganz normal und schon laschst du rein ..super…und es wieder loswerden ist extrem schwer und es stinkt so ewig lange nach !!! So ist es mit Gewohnheiten und manchmal sogar mit Menschen, denen du begegnest. Dann heisst es Geduld haben. Vielleicht sind Kleidung-Gewohnheiten und Hundescheisse ein zu starker Kontrast, aber ich denke ihr wisst was ich meine.

Wir besitzen viel zuviel und sind getrieben von unserer Konsumgesellschaft. Wir sind der Motor! Und wir haben es in der Hand.

Wenn man genau hinschaut und sich die Zeit für sich nimmt, dann stellen wir fest es ist so wenig nötig , dass uns wirklich glücklich macht. Der Kleiderschrank unseres Lebens…viel drin und nur ein Lieblingsteil! Es gibt Dinge von denen  man sich nicht trennen möchte, weil es einen erinnert und es zu deinem Leben gehört…dann trenne dich nicht ! Und es gibt diese absurden Fehlkäufe, Frustkäufe und „das muss ich einfach haben“ Käufe. Alles Quatsch-macht alles nicht glücklich. Trenne Dich ! Es befreit!

Eingetreten und jetzt loswerden-spende es! verschenke es! verkaufe es!  oder Kleidertonne je nachdem, wie schnell du es loswerden willst!!! Für ALLES gibt es einen Platz im Leben. Habt Ihr Lust dazu , dass wir unseren Kleiderschrank zusammen ausmisten?! Schickt mir doch ein paar Bilder von Euren Fehlkäufen! Mal schauen , vielleicht findet sich der eine oder andere für dein Teil und du findet,was du schon immer haben wolltest. Kann bestimmt ganz lustig werden.

29.3. / Tag 10

„Sunday Blues“  –  Ha ! Kinkerlitzchen. Corona – Groove , trifft das eher. Was ist den der Unterschied zwischen „Sunday -Blues“ und Corona – hang out – at home – Blues “ ! Der Sundayblues lässt sich mit eine Portion Netflix , eine Tafel Schokolade  und Sport überstehen. Corana – hang out fühlt sich nach zwei Wochen an, wie „Der Tag danach“ in Hangover ! Was für ein Wochentag ist  heute ?  Was sind die Updates in den Corana – Nachrichten.  Der Schokoladenkosum steigt ins Uferlose. Ich kann gar nicht so lange laufen, wie ich die süßen Teufel in mich einschiebe. Die Laufstrecke gleicht einer Autobahn. Der Wald vor der Tür hat noch nie so viele Menschen gesehen, wie seit dem Beginn der Epidemie. Die Hunde, die sich auf eine Runde „Gassi“ gefreut haben, haben mittlerweile einen gequälten Gesichtsausdruck und ziehen ihre Pfoten schon hinterher.  Du siehst die armen pelzigen Vierbeiner bemitleidet an. Manche bleiben wie ein Esel stehen und rühren sich nicht mehr vom Fleck. Wie ein Esel ! Nein ich bleibe hier sitzen. Ich bewege mich keinen Zentimeter mehr. Alles was gut ist, aber 10 x am Tag „Gassi“ gehen, ist wirklich übertrieben. Soviel kann ich gar nicht essen, wie ich „Lucky“ machen muss. Ok ! Mein Hund „Arab“ hätte da keine Probleme gehabt.  Wenn er uns jetzt von Himmel herab sehen könnte, würde er sich schlapp lachen ! Na wäre ich bloß noch eine Weile bei Herrchen geblieben, wird er sich denken. Was für eine verrückte Welt !

Alice und ich haben uns Gedanken gemacht, was wohl nach der Corona – Krise passieren wird. Es gibt viele Szenarien, die wir uns ausmalen. Was die Beziehungen betrifft…so werden die Partner, entweder „noch einmal heiraten – wieder heiraten – sich für immer das Versprechen geben zusammen zu bleiben. Die Kinderquote wird nach oben geschossen sein, wie beim Stromausfall in New York in den 80ziger.  Das betrifft sicher die Paare, die vor der Krise zusammen in den Urlaub geflogen sind und irgendwo auf einer Insel im Indischen Ozean festsitzen.

Eines ist aber auch sicher anzunehmen. Viele werden nach der Corona – Krise so schnell ihre Sachen packen und flüchten. Drei Monate ( so nehmen wir an ) haben sie ihren Partner auf eine ganz neu Art und Weise kennengelernt. Waren an Tages und Nachtzeiten mit ihm zusammen, die ganz ungewöhnlich sind.  Da kommt dann vieles zum Vorschein, was man vorher nie geahnt hat. Jetzt offenbart sich jedes kleine  – noch so gut verstecktes –  Geheimnis. WOW. Das ist wirklich spannend ! Guter Stoff für Komödien !

Wir Menschen sind nämlich sehr lustige, verrückte, dumme, lethargische,  selbstüberschätzende, wundervolle und lustige Zeitgenossen, die es nie wirklich gelernt haben… so zu sein, wie sie wirklich sind. Warum nicht ? Weil die meisten Menschen gar nicht wissen, wer sie eigentlich sind.  In der Zeit von #wirbleibenzuhause haben sie die Gelegenheit, sich selbst kennenzulernen. Reflektierend mit dem Partner, wird das eine ganz neue Ebene der Selbsterfahrung und grenzt an einer Schocktherapie. Einer Berufsgruppe, die von dem Coronavirus profitieren würde sind unter anderem sicher auch die Psychologen.

Was ist mit mir, werden sich VIELE jetzt fragen. Was ist mit uns -Alice und Hardy. Ich bin schon immer gerne „Homeboy“ gewesen. Ja ! wirklich. Das liegt aber daran, dass ich so viel unterwegs gewesen bin, so das ich mir nichts sehnlicher gewünscht habe, als einfach mal Zuhause zu sein. Einfach in den Tag hinein leben. Mal sehen, was der Tag bringt. Alte Filme schauen, Bücher lesen, die man sich schon seit langem in ein Extra Regal sortiert hat. „Das unbedingt lesen – Regal“. Oder einfach aufstehen, Musik anmachen, den Pinsel in die Hand nehmen Bilder malen ! Das habe ich mir so sehr gewünscht ! Ja ich gebe zu: Ich bin ein „Homy“ ! Wäre da nicht die ganze wirklich schreckliche Entwicklung da draussen, könnte ich das wirklich genießen. Doch Alice und ich versuchen…es positiv zu sehen. Es gibt so viel Solidarität und Hilfsbereitschaft unter den Menschen.  Das ist wundervoll. Ich bin davon überzeugt, dass es die Gesellschaft im allgemeinen auch zusammenführen kann. Ok ! Ausnahmen und Idioten gibt es überall. Mit ihnen müssen wir leben. Aber das haben wir vor Corona auch schon getan.

Was sagt den meine Alice dazu ?

Ja was sag ich dazu?! Gerade schallt es neben mir : Alexa stell , den Timer auf 10 min! 5 oder 8 Brötchen…mach 8 !!! Theo isst es schon:-) Heute ist Wohlfühlhose und dicke Socken angesagt und sonst Nichts. Schaue über den Laptop und lächle in mich hinein. Du fragst …schreibst du wieder über Hundescheisse? Nein mache ich nicht. Ich weiss nicht so Recht , über was ich schreiben soll…mir fällt gerade der Satz ein: Es gibt kein zufälliges Treffen. Jeder Mensch in unserem Leben ist entweder ein TEST, eine STRAFE oder ein GESCHENK!  und die Antwort hat Sportfreunde Stiller: Das Geschenk…

Alice ! Ist sie nicht wundervoll ? Genau das ist die Frage, die sich viele Paar jeden Morgen stellen. Ist mein Partner ein Geschenk oder Strafe.  OH ! Ja ich ! Ich bin ein „Lucky-Guy“. Der Sonntag ist ein guter Tag…

Den wünschen wir Euch auch !

#stayathome !

30.3. / Tag 11

Nein es ist kein Traum !  Es schneit wirklich ! Das  waren meine ersten Gedanken.  Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich glauben, dass uns irgendwer da draussen auf die Probe stellen will.  Freut euch nicht auf die Sonne, hier kommt noch etwas  Schnee & die Prognosen für die kommenden Wochen bestätigen unsere Vermutung: Ostereier such findet in den eigenen vier Wänden statt…Wer Langeweile hat, kann sich ja schon ein paar gemeine Verstecke ausdenken. Der Rest kann die Ostereier schon mal bemalen.  Der Osterhase kommt heute mit Atemmaske und Handschuh, seit vor gewarnt Kinder !
Der Schnee lässt uns wieder in den Kuschelmodus verfallen ! Tee und dicke Socken, Netflix bis der Arzt kommt… ach nee.. die haben jetzt alle Hände voll zu tun. Die Helden des Alltags. Das ist schon unvorstellbar,  was sie da tagtäglich leisten müssen.  Sie opfern sich für andere Menschen auf, nehmen die Gefahr auf sich, selbst infiziert zu werden.  Die Anerkennung für diese wunderbaren Menschen, kann nicht groß genug sein. Meiner Meinung nach, sollten sie endlich besser bezahlt werden.  Das ist die Art von Anerkennung, die ihnen wirklich zu steht. Wir können ihnen nicht genug Respekt zollen.

Diese Situation fordert wirklich alles von jeden von uns.  Doch abgesehen von der allgemeinen Angst, das die Situation noch schlimmer werden könne, kommt die Unsicherheit dazu, was die Zeit nach dem Virus betrifft. Doch am schlimmsten ist doch, diese Hilflosigkeit die wir empfinden, wenn wir gerne helfen würden und es doch nicht können.  In dem wir alle Zuhause bleiben , ok ! Den älteren Menschen helfen, ist selbstverständlich. Doch mehr können wir nicht tun und das macht uns wirklich verrückt.
In den sozialen Medien ist ja im Augenblick viel los. Selten haben wir so viel Resonanz zu unserem Blog und sozial Medien Beiträge bekommen, wie in den letzten Wochen.  Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei allen aus tiefsten Herzen bedanken und möchten an dieser Stelle sagen, dass es für uns ganz selbstverständlich ist, für Euch da zu sein. Wir helfen gerne wo wir nur können.   Wir möchten Euch nur bitten,  etwas  Geduld mitzubringen, da wir nicht alle Emails und Kommentare beantworten können. Es sind einfach zu viele.  Eines ist aber versprochen! Ihr bekommt alle eine Antwort.  Für diejenigen, die an der Verlosung von meinem Roman „ Der leise Ruf des Schmetterlings“ teilgenommen haben, kann ich  bestätigen, dass die letzten Bücher heute per Post unterwegs sind.  Die Post wird vielleicht in diesen Tagen etwas länger dauern, aber die Bücher sind unterwegs . Alice und ich  waren überwältigt von den zahlreichen Antragen. Wir freuen uns auf euer Feedback!
Das Hörbuch zum Buch werde ich in  den kommenden Tagen für Euch produzieren.   Viele von Euch haben gefragt, wann das nächste Buch auf den Markt kommt. Nun,  wenn ich ehrlich bin muss ich auch gestehen.: So wie der erste Roman nicht geplant war, so war ein zweites Buch nicht geplant.  Wir waren vor der C-Krise mit der Planung , der Verfilung meines Romans beschäftigt.Nun spielt diese Geschichte, wie einige von Euch ja wissen in Rom.  So wie viele Filmproduktionen, steht auch dieses Projekt nun still.  Theoretisch wäre also jetzt Zeit ein zweites Buch zu schreiben.  Ich werde mir gerne ein paar Gedanken machen.  Mich würde allerdings auch interessieren, was ihr denn so für Bücher liest. Was könnte das Thema des zweiten Buches sein ? Vielleicht hat ja der eine oder andere eine Idee ?  Wir sind sehr gespannt auf euere Kommentare. Ihr könnt sie uns in Form eines Kommentars schreiben oder einfach eine Email. Dazu braucht ihr nur auf das blaue Briefsymbol zu klicken. Wir freuen uns auf viel Post 😉

Wir wünschen allen Menschen da draußen, das sie nicht verzweifeln und nicht den Mut verlieren. Es ist eine schwierige Zeit für uns alle. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir das alles gut hinter uns bringen werden und  viel bewusster und glücklicher leben werden, wenn all das hier überstanden ist.   Vieles passiert im Leben und man fragt sich warum !  Auch wenn man die Antwort nicht gleich bekommt, wo wird sie sich dir in deiner Zukunft offenbaren. Eines Tages wird dir dann klar sein, warum das passieren musste. Es passiert alles aus einem bestimmten Grund.  Davon sind wir überzeugt. Wir lernen gerade achtsamer, solidarischer und dankbarer zu sein, für das was uns jeden Tag geschenkt wird. Das größte Geschenk ist das Leben selbst…

31.03 / Tag 12

Was ist los. Wie spät ist es, was für ein Tag ist heute ? Wie lange habe ich geschlafen ?  Das waren die ersten Fragen heute morgen. Ich habe Jetlag glaube ich ! Es fühlt sich so an. Einen Jetlag ohne geflogen zu sein. Seit 2 Tagen fliege ich höchstens zum Kühlschrank und wieder auf die Couch. Von der Couch ins Bett und wieder zurück.  Ich lebe gerade das, was man von uns  „Schauspielern“ so denkt. Das Klischee… Diese Schauspieler schlafen doch den ganzen Tag. Tja wieder mal geschafft Krüger !

Ein Klischee bedient ohne es zu wollen. Das geht mir nicht zum ersten Mal im Leben so:-) Zumindest weiß ich jetzt… wie sich das anfühlt.  Ich sehe mich selbst eher als rastlosen  Geist mit einer Ambition zu Kunst. Ich liebe Worte. Sie haben eine unglaubliche Kraft. Die richtigen Worte aneinander gereiht können sie uns in ganz andere Dimensionen katapultieren.  Allerdings ist es seit dem Anfang der C-Krise nicht weither mit großer Kunst.  Jeder Anflug von Aktionismus endet mit einem Blick aus dem Fenster.  Es schneit-Es ist kalt oder am Kühlschrank. Die Corona Krise geht mir durch den Magen. Kein Witz. Die Schokolade schmeckt anders. Oh… Nein ! Nicht was ihr jetzt denkt. Meine Geschmacksnerven sind auf einem absoluten Ausnahmezustand von „Entzückung“ für all diese „No Goes“ die ich mir sonst so gerne verkneife.  Ich habe einen Ernährungsplan und nimm ihn wirklich sehr ernst.
Vielleicht haben einige von Euch meinen Dokumentarfilm „Wie ernähre ich mich richtig“ angeschaut.  Das WAS wir essen ist für unsere Zukunft wirklich sehr wichtig.  Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Euch den Film anschaut.  Ich denke, dass wir jetzt ja ein bisschen Zeit haben uns mit Dingen zu beschäftigen, die wir vielleicht  nicht so ernst nehmen würden.  Der Alltag, den wir kannten hat uns keine Zeit dafür gelassen. Dabei ist  es sehr wichtig, dass wir uns damit auseinander setzten und eine Meinung dazu haben.
Ich hoffe das alle, die  sich in häuslicher Quarantäne befinden, genauso faul sind wie ich… Alice ist viele fleißiger.  Während ich mich aus dem Bett rolle um auf die Füße zu kommen…sitzt sie schon beim 5. Kaffee im Wohnzimmer und regiert die Welt. Zu meiner Verteidigung- ich bin „nachtaktiv ! Kein Scheiß !!  Wenn alles schläft und es dunkel draußen ist, fühle ich mich am wohlsten. Da ist es still und ruhig. Das ist die Zeit da fangen meine Synapsen an zu singen.  Zugegeben-mein „Zeitmanagement“ ist etwas durcheinander.  Jetlag ohne fliegen,  wie gesagt. Gepaart mit einem Heißhunger auf alles was gut für die Seele und schlecht für die Hüften ist, versetzt mich diese Quarantäne in ein Zustand der Glückseligkeit.

Übrigens Danke für die vielen Vorschläge von Euch. Wir lesen noch alle eure Kommentare !  Wir haben nicht damit gerechnet, dass so viele Ideen uns erreichen.
Ich denke, es wird für mich wieder eine sehr inspirierende  lange Nacht.

Wir schicken Euch herzliche Grüße  & bleibt gesund !!  Wenn Ihr rausgeht, dann bitte die Maske nicht vergessen. Ist jetzt wohl Pflicht…

1.04 / Tag 13

A new Day in Paradise !  Nein ! Das ist kein Galgenhumor. Ich meine es ernst. Die Sonne weckt dich auf und sagt Dir: „Mach langsam,  nichts überstürzen. Wenn du die üblichen Rituale in der Hälfte der Zeit vollbringst, verfliegt der Tag im Nu !  Teil dir die Zeit gut ein ! Wenn der Kopf die normale Taktzeit beibehält ist alles in Ordnung.  Noch nie wurde eine ‚todo Liste‘ mit soviel Enthusiasmus abgearbeitet, wie in diesen Wochen. Das gilt für uns alle hier.  Wenn wir diese Disziplin  beibehalten können, besonders für die Jugend hier im Haus, dann wird die Welt nach Corona das reinste Vergnügen.

Alice und ich haben über mögliche Szenarien nachgedacht, die uns vielleicht bevorstehen könnten- in der naher Zukunft.  In einem Punkt sind wir uns sicher.  Also, wenn  es wirklich Aliens geben sollte , die vielleicht schön öfter auf diesem Planeten gelandet sind und dann aber entweder weitergeflogen sind oder nach einem kurzen Stop die Flucht ergriffen haben, weil sie gesehen haben was hier auf dem Planeten Erde so los ist.  Werden sie sich das heute wahrscheinlich heute anders überlegen…

Sie werden nach der Corona Krise nicht mehr vorbeifliegen.  Sie werden sich denken. Hoppala ! Was ist den hier passiert. So ruhig wie die Städte sind, so wenig Gewalt auf den Strassen. Auf einmal herrscht  Solidarität zwischen den Menschen. Die Luft ist so sauber. Die Natur scheint sich auch erholt zu haben . Sie stehen sogar vor den Supermärkten an. Kein Gedrängel mehr. Sie haben eine gesunde Distanz zu einander. Sie respektieren sich ja plötzlich. Die Besucher werden  überrascht sein, zu was der Mensch fähig ist. Das was sie sehen wird ihnen gefallen und sie werden sich überleben, ob sie nicht öfter hier vorbeischauen 😉 Also Leute : Wenn eine Invasion der Marsianer oder wem auch immer bevorsteht, dann jetzt!

Es kann natürlich gut sein, wenn ich jetzt in meinem Quarantäne – Domizil in Ruhe darüber nachdenke, einigen dieser Kreaturen schon begegnet zu sein. So wie die sich benehmen, müssen es  Wesen sein, die nicht von dieser Welt sind.
Nun gut !  Sie machten allerdings keine hochzivilisierten Eindruck.  Also die Exemplare denen ich tagtäglich begegnet bin. Doch diese „Freaks“ kommen aus einer anderen Galaxis , die selbst die Aliens nicht kennen. Eine schöne Vorstellung, schöner als einfach nur zu sagen SIE SIND WAHNSINNIG!!!

Aber  für alle „Moody-fizierten“- Spooky – Mulder Fans da draussen. Es gibt sie wirklich . Aliens. Nur sind sie schon lange nicht mehr hier gewesen.  Doch  das wird sich sicher bald ändern.  Nach der C – Krise kommt  also die Invasion der Aliens.  ( einer dieser Verschwörungstheorien aus dem Netz ) … Vielleicht gehen jetzt einigen da draußen die Fantasie durch, nach so viel #socialdistancing … aber wer weiß ?

Mal ganz im Ernst. Wir Menschen wollen diesen wunderschönen Planeten verlassen um andere Planeten zu kolonialisieren ? Warum ? Wird es hier zu eng ?  Zu laut ? Zu gefährlich ? Wer sagt denn das die anderen Planeten in anderen Galaxien besser sind ? Das drängt sich die Frage auf, warum wir Menschen nie mit dem zufrieden sind, was wir haben. Immer größer , höher, weiter… Jetzt müssen wir doch mit dem auskommen, was wir haben. Und es geht, oder ?

Also stellt sich die Frage, was wir wohl von den Aliens das draussen lernen können.  Wenn es nach „Spooky – Mulder“ geht, haben wir das, was wir wissen, sowieso von Ihnen gelernt. Also wenn das stimmt, dann fühlen sie sich bestimmt gleich richtig „Zuhause“, bei ihrem nächsten Stopp over. Vielleicht bringen sie gleich ein Impfstoff gegen #Covid 19 mit.

Apropos Theorien: Ich bin ja davon überzeugt-nach allem…was ich bisher gelesen habe, dass dieser Covid 19 Erreger schon viel früher in China am Start war. Es gibt Leute, die im September letzten Jahres aus China zurück gekommen sind und 3 Wochen mit schwerer Lungenentzündung und hohem Fieber in Quarantäne lagen. Einige von Ihnen mussten sogar an Beatmugsmaschinen  angeschlossen werden. Dieses Virus gab es also schon viel länger, als wir das von den Medien wissen.  Was uns zudem noch sehr stark beunruhigt, ist die Tatsache, das die Neuinfektionen wieder steigen. Das sollte uns  zu denken geben. Auch wenn wir die Wirtschaft so schnell wie möglich ankurbeln wollen / müssen, so sollten wir nicht glauben das wir den Virus überstanden haben.

2.3 / Tag 14

UPSSSSS !

3.4 /Tag 15

Sorry !  Wir haben gestern einfach mal „blau“ gemacht 😉   Wir machen aus 2Tag einfach 1. Der menschliche Verstand versteht es aus der  Not eine Tugend zu machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass wir uns langweilen und wir die „Zeit“ totschlagen. Wäre jetzt auch in dieser  Zeiten eine etwas makabere Feststellung.  Es ist auch noch nicht die Zeit für „Galgenhumor“. Dafür haben wir noch zu viele Wochen vor uns. Ich möchte Euch ja nicht enttäuschen, aber die Quarantäne wird länger dauern. Der Osterhase kommt mit Eiern und geht mit Corona. Sicher nicht. Dafür bräuchte es mehr als nur den Osterhasen. Selbst mit freundlicher Unterstützung des Santa Clause würde das nicht funktionieren. Falls Euch die Decke auf den Kopf fällt, dann macht das einfach so wie wir. Macht aus 2 Tagen  einfach 1nen.  So habt ihr die Hälfte der Zeit überstanden.  Quatsch  ! Natürlich. Ich versuche Euch nur zu sagen: Aufgeben ist keine Option ! Also weiter machen und den Humor nicht vergessen.
In Wahrheit haben Alice und ich über eine paar neue Konzepte nachgedacht und sind in unseren „Gedanken – Palast“ verschwunden  ( a la Mentalist  –  also Methalistifiziert  ,-) dort sind wir seit zwei Tagen und haben ein paar gute Ideen entwickelt. Ihr werdet hoffentlich begeistert sein, aber noch ein bisschen Geduld, bitte! Ich kann nur soviel sagen: Die Not macht erfinderisch.  Erfinder – Frisch !

Ich wollte Euch mit meiner Prognose nicht beunruhigen, aber wenn man die ganzen aktuellen Zahlen und Statements filtert-so ist das ziemlich offensichtlich, dass wir uns in der 2ten Phase der C -Krise befinden. Die Zahlen steigen leider noch. Das wird sich in der nächsten Woche auch nicht ändern. Dann sollte es besser werden. Was aber nicht heißen sollte, dass wir dann zur Normalität übergehen können.  Das wird unser Leben noch länger beschäftigen. Ich weiss nicht- wie Ihr darüber denkt, aber das Leben …wie es vorher war, wird es so nicht mehr geben. Wir haben einen großen Schritt in eine Richtung gemacht,  die wir uns so nie hätten vorstellen können.

Ich weiss nicht-wie es Euch geht?… aber wir wachsen ( nicht nur mein Bart )  täglich  über uns hinaus.  Zwar fühlt es sich manchmal  wie ein Implosion an- durch die Quarantäne, aber  alles verschiebt sich irgendwie.  Nun ja…

Der Spruch des Tages:
So nun geht es an die tägliche To-Do Liste. Morgens,KAFFEE( viel) – zwei Stunden Homeoffice – Mittagessen – kochen – 1 Stunde an die frische Luft – Home – Handwerk ( heute Bad 1 fertig machen ).. Nachmittag… Kreative- office – Abendessen – Blog schreiben – Netflix…. Auf geht’s…

Anhang :  Making of zum Bild:-) photobyalicekrueger…aus der Persepektive habe ich gemerkt ,dass ich jeden Bauchmuskelstrang scheinbar gegen Kinderschokolade und Gummibärchen eingetauscht habe. Das heisst- den inneren Schweinehund überwinden und die Laufschuhe an. Gute Idee …fangen wir morgen damit an:-) Na mal schauen!  Aber zumindest ein guter Vorsatz-ein Anfang!!!

4.4./ Tag 16

Heute ist schon Samstag ! Spielt das eine Rolle ? Eigentlich nicht. Dennoch ist das Gefühl von Wochenende schön und beruhigend. Ist es nicht wirklich interessant, wie unser Alltag uns programmiert.  Als ich heute morgen mit Alice am Frühstückstisch saß und meinen Kaffee trank, lächelte sie mich an und sagte:  Ist es nicht unglaublich, was gerade  mit dir passiert ? Mit mir, fragte ich ? Ja ! Mann sollte meinen, dass du jetzt durch die Wälder läufst, Kalorien zählst,  die Nächte  durchmachst… um an deinem neuen Buch zu schreiben. Nichts da! Wir schweben alle in diesem luftleeren Raum… kein Filmset… keine Theaterbühne oder Lesung und du bist völlig entspannt. Du baust am Haus und arbeitest im Garten.  Der ganze Trubel scheint Dir gar nicht zu fehlen.  Darüber musste ich nachdenken ! Es ist wie Urlaub.  Entschleunigt und ohne Stress- nur mit dem Unterschied, dass die Zukunft ungewiss ist. Das würde doch jeden völlig aus der Bahn werfen. Aber du bleibst ganz entspannt. Das hätte ich nie erwartet. Alice scheint wirklich das sehr genau beobachtet zu haben.
Ich musste für diese Antwort in mich hineinfühlen um zu dem Ergebnis zu kommen, dass sie mit ihrer Beobachtung absolut richtig liegt.  Ich fühle mich super und bin mit der Situation  – abgesehen von den Sorgen die jeder von uns hat, dass niemand aus der Familie vielleicht krank wird –  nicht unzufrieden.  Auch wenn die Zukunft ungewiss ist, habe ich ein Urvertrauen in mir, dass ich gar nicht wirklich beschreiben kann. Es ist nur ein Gefühl.  Ein warmes Gefühl, dass mir Zuversicht gibt.  Ich habe nach all den Schicksalsschlägen in meinem Leben gelernt dem Leben zu vertrauen. Das tue ich auch jetzt.

Ist es nicht so, dass sich alles neu ordnen muss. Die Karten werden neu gemischt. Alles so selbstverständliche  und gewohnte ist besonders geworden. Wir mussten jetzt unsere Perspektive ändern und die Dinge um uns herum aus einem neuen Blickwinkel betrachten.  Es macht etwa mit uns. Wir sind dabei uns ganz neu zu erkennen. Wer wir  sind und was für uns wirklich wichtig ist.
Helmut Schmidt, sagte einst „ In der Krise zeigen wir unser wahres Gesicht“ .
Ich habe diesen Mann immer bewundert und halte ihn nach wie vor für einen der größten Politiker, den wir jemals hatten.

Alice  holte mich aus den Gedanken. „ Du brauchst den ganzen Wahnsinn das draussen eigentlich nicht-Liebling. Dabei lächelt sich, wie sie das immer tut , wenn sie mich durchschaut hat.
„Nein ich brauche das alles nicht, du hast recht“ !   Es gehört zu meinem Leben, seit dem ich denken kann.  Für mich hat sich nie die Fragen gestellt. Es war immer da und ich hinterfragte das auch nie, denn ich kannte es ja nicht anders.
In Wahrheit habe ich nie in dauf diese Weise  jemals meinen Tag begonnen.
Geträumt habe ich davon immer. Einfach mal in den Tag hinein zu leben. Mal sehen was kommt.  Jetzt ist der Tag gekommen. Die Umstände könnten natürlich besser sein , aber ich möchte mich ja nicht beschweren. Es braucht allerdings eine Weile, bis man sein Aktionismus unter Kontrolle kriegt und sich für alle Dinge einfach mal mehr Zeit nimmt.
Ich kann mir jetzt für die Dinge, die ich mir vornehme einfach Zeit lassen. Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich.

Um auf die Beobachtung von Alice zurück zu kommen-so denke ich- reflektiert sie diesen Moment auch für sich.  Das finde ich wirklich beachtlich, denn sie müsste komplett ausser Gefecht gesetzt sein,  damit sie nicht nach einer morgendlichen Aufwärmphase, die 10 Sekunden dauert ( so schnell ist sie nämlich aus dem Bett gesprungen ) …        3 Millionen Silben rausballert und Multitasking  – Rekorde aufstellt, bevor sie den ersten Satz beendet hat.  
Wir nehmen es gelassen und mit viel Humor.  Sie  lacht heute den ganzen Tag über meine Ambitionen zwei grüne  Daumen zu entwickeln. Statt sorgfältig ein Beet aufzulockern, habe ich es einfach komplett platt gemacht, umgegraben und von allen Wurzeln  befreit.  Entweder richtig oder gar nicht.  Mit etwas mehr Gefühl hätte das auch gereicht, so meine süße Frau.  Ich arbeite dran. Nicht das ich jetzt schon mit den Pflanzen plaudere, aber mein erster Blick mit dem Kaffeebecher in der Hand, gilt den Bäumen und Sträucher, die wir gepflanzt haben.    
Wir haben heute unsere To-Do´s geschafft und freuen uns auf die 20 Grad morgen ! Sonntag mit Sonne satt.
Wir wünschen Euch einen schönen Abend. Bleibt gesund und haltet durch…

 

5.4./Tag 17

 

Ein weiterer Sonntag in Quarantäne.  Die gute Nachricht:  Laut den Zahlen sind wir alle auf einen guten Weg.  Die Erde dreht sich also weiter, auch wenn das Leben – so wie wir es kennen – zu stehenbleiben scheint.  Doch genauso wie die Sonne jeden Morgen aufgeht- der Tag seine Zeit hat… die Natur wieder zum blühen und regenerieren zu bringen.  Die Nacht dann darauf folgt. Die Ruhe wieder einkehrt und auch die Menschen sich wieder ein paar Stunden erholen können. So wird auch diese schwierige Zeit irgendwann vorbei sein.
Heute sprach ich mit einem Freund.  Er lebt mit seiner Familie in Bayern. Die Situation in München und Umgebung wahr und ist noch viel dramatischer, als hier in Berlin.  Mit leuchtenden Augen hat er in die Kamera seines Smartphones geschaut und erzählte mir, dass die Eisdiele von neben an aufgemacht hat.  Das war für ihn ein absolutes Highlight.  So wird es uns allen gehen, wenn der Alltag irgendwann wieder zurückkehrt und wir wieder zum Italiener gehen können. Pizza, Pasta und Tiramisu.  Ach ! Ich freue mich darauf.
Es wird sicher noch eine Weile ein ungutes Gefühl mitschwingen, aber das ist sicher gut so. Das wird nicht die letzte Prüfung für uns Menschen sein. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der nächsten Krise anders umgehen werden. Nichts kann uns jetzt  so überraschen, wie die Covid19 Krise.

Nun folgt sicher eine Wirtschaftskrise. Die ist unvermeidbar. Wir sollten uns Gedanken darüber machen, wie wir in Zukunft unser Auskommen und  finanziellen  Absicherungen gestalten. Das wird sicher auch noch mal eine große Herausforderung werden.
Ich kann  erkennen, dass sich auch in der Wirtschaft – Industrie – Finanzwelt alles neu orientieren muss. Die Werte und die Allianzen werden sich ändern müssen.  Was passiert mit Europa ? Eine spannende Frage-nicht wahr?
Wir sollen uns jetzt die Frage stellen, was für uns wichtig ist?! In diesen Wochen der Quarantäne wird uns doch bewusst, wie zerbrechlich unser  ‚Sicherheitsdenken‘ und unser Alltag doch in Wirklichkeit ist.  Die Frage ist doch jetzt:  Was ist uns wichtig ?
Was haben wir, dass uns keiner wegnehmen kann ?  Was macht uns glücklich?  Leben wir das Leben, was wir uns vorgestellt haben oder funktionieren wir nur und leben das Leben Anderer ?
Vielleicht findet der eine oder andere gerade eine Antwort auf diese Frage.  Jetzt ist der Moment , sich darüber bewusst zu werden. Jetzt hat jeder die Möglichkeit das zu ändern .  Das ist doch eine große Chance, oder ?

Alice und  ich machen uns viele Gedanken darüber, wie sich unser aller Leben ändern  wird.   Wir haben festgestellt, dass wir beide ganz unterschiedlich mit der Situation umgehen.  Während Alice sich schon alle Szenarien durchgespielt, bin ich noch ziemlich entspannt. Sie lächelt mich an und schüttelt oft den Kopf und sagt liebevoll zu mir: „Du bist wie ein Chamäleon“.   Ich musste gleich an  Sir Peter denken. In seiner „one man show“ hatte er von seiner Zeit in der Schauspielschule erzählt. Eine Übung – so erzählte er,  bestand darin sich ein Tier auszudenken, dass Charaktereigenschaften hat, die man sich selber zuspricht. Dieses Tiere sollte man dann auf der Bühne verkörpern.  Es gab da alle möglichen wahnwitzigen Darstellungen von Raubkatzen, Vögel und Schlangen. Die Schauspielanwärter legten da eine Performance hin, die sehr beeindruckend gewesen sein musste. Was machte Sir Peter ?  Er legte sich einfach auf den Bühnenboden und bewegte sich keinen Zentimeter.  Darauf hin fragte der Schauspiellehrer den jungen Peter Ustinov was er da macht.  Was das denn für ein Tier sein soll.  „ Ich bin ein Chamäleon. Ich liege da und verändere nur meine Gesichtsfarbe“ !!  

Das hatte natürlich Alice mit ihrer Feststellung nicht gemeint. Ich wusste ganz genau was sie damit sagen will . Für sie ist es, als würde ich von 220km/h auf Null runterbremsen, mich kurz schütteln und einfach weitermachen, als wäre es das normalste der Welt. Die Welt bricht zusammen, alles verändert sich und du schüttelst dich kurz und machst einfach weiter !

Wenn du Dinge nicht ändern kannst, dann akzeptiere sie und gehe weiter.  Ich kann die Dinge nur klar sehen und die richtigen Entscheidungen treffen, wenn ich im „Hier und Jetzt“ bin.  Wenn ich etwas gelernt habe im Leben , dann  ist es EINS- Hinfallen gehört zum Leben dazu. Akzeptiere das. Wir sind alle nicht perfekt. Das Leben hat Prüfungen und wir machen viele Fehler im Leben. Wir fallen immer wieder hin. Das müssen wir akzeptieren. Das wichtigste dabei ist nur. Falle immer nach vorne !!   Leben Jetzt ! Hier ! Und sein mit deinem ganzen Bewusstsein in diesem Moment. Er verlangt alles ab von Dir, wenn Du aufmerksam und wach bist. Verstehe die Dinge, die um Dich herum passieren zu deuten. Erkenne was wichtig und unwichtig für Dich ist. Was ist für Dich richtig und falsch. Wie kannst Du jeden Tag Dinge tun, die Du vielleicht vorher nie gedacht, gesagt und getan hast …vordere Dich selbst heraus und werde glücklich!

Wir alle haben gerade eine große Prüfung zu bestehen. Doch diese Prüfung ist vielleicht auch die größte Chance, die wir je hatten. Die Welt wird sich verändern. Alles wird sich neu orientieren. Warum diese Chance nicht auch auf unser eigenes Leben reflektieren ?

Wir haben  Zeit geschenkt bekommen, die wir uns selbst nie selbst gegeben hätten.  Ich spüre, dass sie Ruhe meiner Kreativität gut tut. Ich fühle mich weniger gehetzt.  Durch Alice, habe ich  den Garten für mich entdeckt.  Sie macht das wirklich perfekt. Was für ein Spaß !!! Beete anlegen, Bäume pflanzen ! Es beruhigt und macht  auf eine ganz neue Art glückseelig. Meine Gedanken fühlen sich leichter an. Auch wenn wir uns nur eingeschränkt bewegen,  sind meine Gedanken getragen und frei !
Ich empfinde die Gespräche mit Familie und Freunde auch FaceTime ganz anders.  Diese Situation macht etwas mit uns.  Dafür bin ich sehr dankbar !

Alice und ich freuen uns auch darüber, dass wir unsere Gedanken mit Euch teilen  können.  Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns für die vielen Emails und Kommentare auf unsern Sozialen Medien. Danke, dass ihr uns so vertraut und uns an eurer Gefühls,- und Gedankenwelt teilhaben lasst.  Wir sehen, dass wir doch alle gerne Teil eines großen positiven Gedankens sind.

In diesem Sinne wünschen wir Euch einen schönen sonnigen Sonntag.
#stayathomechallenge #socialdistance #stayhealthy

6.04. / Tag 18

Die Sonne schenkte uns hier in Berlin ein wenig „Leichtigkeit“. Fast wie ein gewöhnlicher Tag. Es fühlte sich ein bisschen an, wie ein langes Wochenende. Es war kein typischer Montag. Eher ein Samstag oder Sonntag. Ansonsten fühlt sich dieses ganze Desaster mit Covid19 an wie ein gaaaanz langer besch… Montag.  Eine Aneinanderreihung von Montagen.  Anfangs war es wie diese Art von Montagen, ihr kennst sie bestimmt: Du stehst, nein… falsch… du schläfst und fällst aus dem Bett.  Versuchst auf die Beine zu kommen und ziehst dich an der Bettkante hoch, die Decke gibt nach und verpasst Dir einen ordentlichen Kinnhaken. Deine Beine touchieren den Nachttisch !  Wie in Zeitlupe siehst du die Nachtischlampe kippen. Mit eineem akrobatischen  Flip schaffst du es die Lampe in letzter Sekunde aufzufangen. Du spührst dabei ein leichtes  ZIEHEN im Rücken !  Egal. Auf die Beine mit Dir !  Noch glücklich über deine Rettungsaktion – ist ja noch mal alles gut gelaufen – stellst Du die Nachttischlampe wieder an ihrem Platz ! Gut ! Du drehst dich um und übersiehst die geschlossene Schlafzimmerztür!  Ja ! Diese Art von Montagen meine ich !  Das ist ja erst die Aufwärmphase ! Dann kommt die streikende Kaffeemaschine… der Drucker, der nicht mehr drucken will ! Die Rechnungen im Briefkasten ! Anwalt, Steuerberater und irgendwo ein  Honk der dir in die Karre fährt. Ihr wisst wovon ich rede.  „ Jonny Depp sagte einmal dazu: Just breath ! Ist only a f… Monday !

Diese ganze Corona Sache fühlt sich an wie ein nie endender Montag. Vielleicht ein bisschen stiller. Aber ein Tag, da willst du eigentlich gleich wieder ins Bett. Eine Runde schlafen und dann einen zweiten Anlauf starten.  Nur das dieser ganze Wahnsinn nicht ändern will. Dazu kommt nach die ganzen Meldungen.  
Ich weiss nicht- wie es Euch geht, aber ich kenne mich da gar nicht mehr aus. Die Inhalte sind so widersprüchlich teilweise, dass man nicht weiss, ob es „Fakenews“ sind oder eine objektiver realistischer Bericht.

Naja, ihr habe ja Recht ! Es ändert nichts an der Tatsache. Die Situation ändern sich für uns  – die in #socialdistancing #quarantäne ausharren nicht. Es ist nur so unbefriedigend, wenn man eigentlich helfen will und das aber nur tun kann, wenn man die Füße still hält und für unsere Familie, Omas und Opas einkaufen geht.
Wir alle würden doch da gerne rausgehen und den #heldendesalltags zur Hand gehen.

Alice und ich sprechen mit vielen Menschen & Freunden auf der ganzen Welt.   Allen geht es so ! Wir sind alle gleich in dieser Situation. Noch die hat sich das für viele so real angefühlt : Wir sitzen alle im selben Boot ! Tja Freunde, das ist die Situation. Auch nach Corona. Wir müssen vieles gemeinsam tun, wenn wir alle in eine positive und gesunde Zukunft blicken wollen.  Die Natur erholt sich gerade von uns Menschen. Doch was passiert, wenn die Corona Krise vorbei ist. Werden wir dann wieder zu unseren alltäglichen Gewohnheiten übergehen, als wäre nie etwas passiert.  Wie gehen wir mit unseren Freunden um. Wie gehen wir mit unseren neu gewonnen solidarischen Mitgefühl für die Menschen, die an der Supermarktkasse sitzen, in Pflegeheimen arbeiten, in Krankenhäuser  oder im Streifenwagen sitzen um?
Ich wünsche mir so sehr, dass wir bewusster aus dieser weltweiten Krise rausgehen und ein besseres Leben führen. Vielleicht macht uns das zu besseren Menschen…bewussteren Menschen.

Wir wünschen Euch noch einen schönen Montag Abend und bleibt gesund….

Und denkt daran. … „Just breath ! Its only a  f… Monday!

                                                                        #stayathome und denkt an #socialdistancing

 

17.4 / Tag 22

In der Stille liegt die Kraft ! Oh Mann ! Ich habe gar nicht gedacht, dass dieser Satz wirklich stimmt. Er klingt schön und man hat ihn in allen Lebenssituationen schon mal gehört, ihn verinnerlicht und das Bewusstsein hat den Schwindel nicht bemerkt.  Es liegt sicher daran, dass der Verstand es auch geglaubt hat. Ihm – dem Verstand ist nichts vorzuwerfen. Er wusste es nicht besser !
Heute in der 4Woche des Lockdowns kann ich Euch sagen. Verdammt es stimmt. In der Ruhe liegt die Kraft.  Wenn man die Ruhe aushält, versteht sich. Wenn man sich nicht langweilt, nur auf die Corona News schaut, Nachrichten hört, bei Amazon nach Mundschutz und Klopapier sucht … Ja dann wird es auf einmal Still. Der Garten gemacht, den Keller ausgemistet, Bäume gepflanzt, Wände gestrichen ! Kuchen gebacken,  Ostern überstanden ! Und jetzt Stille ! WOW ! Das ist wirklich Wahnsinn.

 

Was kommt jetzt ? Die Stille intensivieren. Noch weniger, Essen, mehr Fasten, ( soweit der Vorrat an Klohpapier es zulässt – das D – Entleeren, hinterlässt sonst unvermeidlich Spuren, die sich lange halten und nicht mehr wegzudenken sind… )  Ja ! Es fühlt sich gut an. Es ist sozusagen die Challenge in der Challenge. Die Lockdown des Verdauungstraktes. Und so wie die Natur, erholt auch er sich, wie ein Wunder 😉 Alles auf Anfang. Wir fühlen uns wie neu geboren.
Ich muss allerdings dazusagen, es ist erst der 3 Fasttag. Es folgen noch 4. Die Stimmung kann also noch kippen. Aber wie schon gesagt. In der Stille liegt die Kraft.
Natürlich heißt es ja eigentlich in der Ruhe liegt die Kraft ! Ich finde „Stille“ klingt an dieser Stelle einfach etwas „poetischer“  und „ausgeglichener“.  Mein Verstand glaubt es ! Also einfach weitermachen und sehen, wo die Reise noch hingeht…
Ich kann Euch nur sagen. In unseren Lockdown, Quarantäne, Exil  oder wie auch immer die Bezeichnung sein soll. Ich kann euch nur zur „Stille“ raten. Haltet die Füße still, bleibt zu Hause und freut Euch des Lebens ! Kling sarkastisch- ist aber wirklich so gemeint. Wir werden wohl kaum in der Zukunft noch so viel Zeit mit unseren Liebsten geschenkt bekommen, wie in diesen schweren Zeiten.  Wenn das hier vorbei ist…werden alle wie verrückt in alle Richtungen davon laufen.
Der nervige Nachbar, der schlecht gelaunte Taxifahrer, die Kellnerin, die mal wieder keinen Plan hat ! All diese Leute werden uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern und wir werden uns denken: „ Schön, dass Du da bist ! Ich habe dich vermisst“ !
Keiner wird es laut aussprechen, aber denken ! Wir sehnen uns nach der Welt, die wir so selbstverständlich gelebt haben.  Wir betrachten jede kleine Selbstverständlichkeit wie unter einer Lupe und machen es zu was „großartigem“ – also im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir werden dies kommenden Wochen  alle gesund bleiben, gesund werden und uns sowohl physisch, als auch mental über „Wasser“ halten.  Ist das Leben doch nicht schön, wenn wir an all die Dinge danken, die wir haben. Die uns selbst in solchen Zeiten bleiben ?

Die Stille ist für mich ein Lehrmeister. In allen Bereichen des Lebens, kann ich die Dinge klarer sehen und verstehen.  Also wie gesagt : In der Stille liegt die Kraft.
Ich hoffe es geht Euch genauso wie uns- hier?!

Was helfen kann in Zeiten der Sorgen: Nach Sozial Distancing – wäre News – Headline -Distancing hilfreich. Lasst Euch von den Zahlen nicht verrückt machen !  Wir #bleibenzuhause und #gesund, dann wird alles gut ! Wir brauchen nur etwas Geduld…

In diesem Sinne, wünschen Alice und Ich, Euch einen wunderschönen Tag  und Hey : Es ist bald Wochenende !!!!

Es macht zwar überhaupt kein Unterschied !Spielt keine Rolle ! Aber es hat uns immer gut getan uns darauf zu freuen oder ?
Für die #heldendesalltags, die alles am laufen halten möchten wir an dieser Stelle noch mal #DANKE sagen. Ihr seid #wundervoll ! Euch wünschen wir ein paar freie Tage und ein erholsames Wochenende… Wir stehen auch nach der Krise hinter Euch !  Jetzt habt ihr endlich die Anerkennung, die ihr verdient habt… Wir haben großen #respekt  für DAS… was ihr jeden Tag für uns macht !

 

04.05 / Tag 40

Monday Monday… Ich bin ehrlich !Montage haben ihren Schrecken verloren. Sie sind so gewöhnlich geworden. Der Kaffee schmeckt, wie der, auf den man sich freut, wenn der Montag überstanden ist.  Der Tag verspricht nicht mehr oder weniger, als die anderen restlichen Tage der Woche.  Es ist ein ganz neues Gefühl. Der Jetlag der nicht weg geht ! Die Reise ohne Ziel. Die Geschichte, die niemand kennt und die Zukunft ohne Pläne. Wir leben alle im „Hier und Jetzt“ !  Im Grunde genommen wäre das ein gute Sache, wäre da nicht  das ungute Gefühl, dass da draussen etwas vor sich geht, was wir nicht wirklich kontrollieren können.

In der letzten Woche haben wir dieses Tagebuch etwas vernachlässigt. Es gibt auch nicht viel neues zu erzählen. Die Tage scheinen viel schneller vorbei zu gehen. Die Wochen fliegen so dahin.  Nächstes Wochenende werde ich ein Jahr älter. Das spielt natürlich keine Rolle, dennoch fühlt es sich alles ziemlich surreal an.  Was hat denn wirklich noch Bedeutung ?  Die Familie, die Gesundheit und das Wohlergehen uns aller hier ! Das ist der wesentliche Gedanke und die größte Sorge !  Könnte es sein, das der globale Gedanke „ The Big Mind“ t sich in unserer Weltgemeinschaft etabliert ? Und wenn, würden wir  uns alle nach der Krise noch daran erinnern. Könnte das ein Wendepunkt in dem Bewusstsein aller Menschen sein ? Dieser Gedanke gefällt mir.  Wenn das passieren würde, so wäre das wundervoll.  Was vorher eine Utopie war, könnte  in unserer Zukunft real werden. Was für eine große Wende wäre das.
Ich hoffe nur, das unser Bewusstsein klar bleibt.  Einige Politiker, Wirtschaftsleute und Präsidenten versuchen die Krise für sich zu instrumentalisieren um das Gleichgewicht der Macht und die Vorherrschaft der globalen Märkte wieder neu auszurichten.  Wenn ihnen das gelingt, so sind wir wieder da angekommen, wo wir vorher waren.  Und die Stimmung würde sich dann noch verschärfen. Neue Feinde werden „gemacht“, durch Schuldzuweisungen und Vorwürfen, durch Manipulation und Machtmissbrauch.

Ich wünsche mir von tiefsten Herzen, dass das nicht passiert ! Wir haben doch einiges gelernt, in den letzten Monaten. Über uns, über die „Zerbrechlichkeit“ unseres Systems und die Solidarität unter uns.

Die Beschränkungen sind gelockert worden. In manchen Bundesländern und Nachbarländer sogar gänzlich aufgehoben.  Das heißt aber nicht, dass wir alles überstanden haben. Wir müssen trotz allem noch sehr vorsichtig sein .  Ich möchte an Euch alle da draussen appellieren, nicht leichtsinnig zu werden!
Natürlich müssen wir uns dringend um unsere Existenzen kümmern. Die Wirtschaft muss wieder langsam in Schwung kommen.  Die Sorgen sind bei uns natürlich auch sehr groß !

ABER wir haben das ganze noch nicht überstanden. Es wird noch eine ganz Weile dauern, bis wir die Pandemie in den Griff bekommen haben. Wir müssen uns alle noch in Geduld üben.
Geduld  ist eine Eigenschaft, die leider komplett an mir vorbei gegangen ist.  Ich lerne es  gerade ! Hier geht es um die Gesundheit und da sollte man keine Kompromisse eingehen.

Ein neues Buch Projekt hat in den letzen Wochen meine ganze Aufmerksamkeit gefordert. Ich entschuldige mich für meine Abstinenz und hoffe, dass es Euch allen den Umständen entsprechend gut geht !
Wir bleiben für Euch natürlich „online“. Sowohl unser Blockbeiträge,  Instagram  Fotos /  Videos !

Auch wenn es schwer fällt, so versucht es doch als eine Chance zu sehen. Wir können unser Leben neu ausrichten. Wir sind immer für Euch da und versuchen alle Emails zu beantworten. Wir danken Euch für die vielen Worte und Gedanken.

 

 

 

Bleibt bitte alle zu Hause  &  gesund !

#stayathome

 

 

 

 

23 thoughts on “„Zeit der Stille“ Ein Familien-Tagebuch

  1. So die Beschränkungen sind gelockert und meine Tochter wurde jetzt mit dem Coronavirus infiziert (Hat einen kleinen Herzfehler und gilt natürlich auch als Risikopatient ) Mein Sohn hat heute Geburtstag wie die Stimmung ist kann man sich ja vorstellen !!!
    Mal sehen wer jetzt für uns da ist , uns fragt und vorallem es wirklich ernst meint wenn man uns fragt ob er irgendwie helfen kann , weil Menschlichkeit wird ja zur Zeit ganz groß geschrieben… ! Aber wahrscheinlich hat man für uns nur ein lustiges oder trauriges Emoji parat oder man verspricht uns und hält sein Wort nicht … DAS hat für mich auch was mit Respekt zu tun ; Sein Wort halten ! Meine Tochter ist jetzt krank weil man „total vergessen“ uns zu informieren das in der Familie von ihrer besten Freundin der Papa erkrankt ist ! Ich habe immer geholfen , Wort gehalten und mich für andere eingesetzt … komischerweise, wenn ich um Hilfe bat war niemand da ! Ich Zweifel gerade mit der Menschheit und mit den Leuten die Weisheiten raushauen und sich selber nicht dran halten ! Alles gute

    1. Das tut mir leid zu hören und wünsche deiner Kleinen gute Besserung und alles Gute! Wir sind absolut deiner Meinung und können dieses Verhalten von Menschen nicht verstehe ! Wir bleiben in unserem privaten Lockdown und beobachten das ganze mit großer Sorge ! Wir hoffen das es Euch ganz schnell besser geht und schicken Euch viel Kraft !!

  2. Hallo !
    Die wahren Helden sind die Kinder ! Seit Wochen haben sie ihre Freunde nicht treffen und ihren Hobbys nicht nachgehen können . Oma & Opa haben sie das letzte mal vor 5 Wochen gesehen, am Telefon kullern dicke Tränen wenn sie anrufen! Wenn sie doch mal mit zum einkaufen kommen, wird ihnen das Paket Mehl aus der Hand gerissen oder werden beschimpft weil sie mit im Laden sind ! Und trotz dieser schweren Zeit machen sie das so supertoll mit !
    Ich z.B bin Erzieherin – KEINE HELDIN ! Ich gehe arbeiten, weil ich auf mein Gehalt angewiesen bin und mit weniger nicht klarkommen würde 😉
    (andere bekommen sogar gar nichts )
    Ich warte mal ab , wer wirklich nach dieser Zeit noch Wort hält und immer noch hinter sämtlichen Pflegeberufen steht , schreiben kann man viel und hört sich auch sehr schön an . Wurde schon zu oft vertröstet , ich glaube niemanden mehr und nach dem ganzen „klatschen“ tun jedem irgendwann bestimmt die Hände weh 🙁
    Ich kann mich nicht so schön ausdrücken wie manch‘ anderer …. ich rede eigentlich lieber !

    Tschüss und alles gute

  3. Buona giornata!

    Leben oder gelebt werden … das ist hier die entscheidende Frage! Ich ertappe mich ebenfalls dabei, dass ich nicht unzufrieden mit der Situation bin – sind da doch diese wesentlichen Momente, in denen wir am liebsten die Zeit anhalten würden. Es fühlt sich gut an, ohne Druck von außen den für mich perfekten Tag selbstbestimmt zu leben. Das Gelebt-werden macht uns auf Dauer mürbe.

    Natürlich denke ich auch an die Menschen, die jetzt komplett isoliert zu Hause sitzen – ich sende ihnen meine kraftvollsten Gedanken – für sie ist die Wahrscheinlichkeit in die Depressionsfalle zu geraten derzeit immens hoch.

    Dieses Urvertrauen, von dem Du sprichst, habe ich auch. Besonders wenn ich meine Augen schließe, dann höre ich diese Stimme in mir, die mir zuflüstert: „Alles wird gut, wenn Du nur im Vertrauen bleibst!“ ♥

  4. Meine lieben Krügers!

    Zunächst mal müsst ihr Euch nicht dafür entschuldigen, wenn ihr einen Tag (oder mehr) „blau“ macht – es ist Euer Leben, und dass ihr uns daran teilhaben lasst, ist keinesfalls selbstverständlich. Ihr habt meinen vollsten Respekt!

    Das große C-Thema wird uns auch meiner Meinung nach noch länger beschäftigen. Wichtig ist, wir sollten uns alle achtsam informieren (Achtung FAKE-News), man kann Fakten und Meinungen konstruktiv diskutieren, aber der Meinungsaustausch darf nicht eskalieren. Wir können das Virus nicht wegdiskutieren – Fakt ist, es ist aktiv unterwegs und hat die Angewohnheit zu mutieren. Menschen mit einem starken Immunsystem haben selbst wenig zu befürchten, sie können aber durchaus Überträger sein. Keiner von uns möchte sich an die derzeitigen Beschränkungen gewöhnen, aber Prävention ist doch besser als Reaktion.

    Ich bin voller Hoffnung, dass jeder für sich durch diesen globalen Ausnahmezustand lernt und dass die Quintessenz daraus uns allen eine glückliche Zukunft bringt. Wir sitzen ALLE in einem Boot!

    Entspannt mit der Freude auf den neuen Tag einschlafen und ohne Zeitdruck aufzuwachen – einfach paradiesisch! Diesen Zustand möchte ich gerne auch nach der Krise beibehalten. „Oh, Augenblick verweile doch, du bist so schön!“ (Goethe)

    Wenn die Wirtschaft wieder voll hochgefahren ist, dürfen wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, auch wenn es schwer wird. Wir haben jetzt Zeit, uns zu überlegen, wie wir nicht mehr in die „Hamsterradfalle“ geraten.

    Ich nutze z.B. die gewonnene Zeit, um meine Ernährungsgewohnheiten zu verbessern – mein Schweinehund hat einen Namen – in dem ich ihn benenne, wird er „greifbar“ für mich und ich kann ihn und seine/meine Bedürfnisse ernster nehmen. Meinen Konsum an „Nervennahrung“ habe ich ganz gut im Griff. Ich esse tatsächlich weniger Schokolade als vor der Krise. Für mich gilt: Je mehr ich darauf achte gesund und regelmäßig zu essen, umso geringer ist mein Drang zu naschen. Wenn ich wirklich Lust auf etwas Süßes habe, dann verbiete ich es mir nicht – Verbote machen die Sache nur attraktiver. 😉

    Ich wünsche uns allen viel Geduld und Kraft.

    Eure Larissa ♥

  5. … mein Kopfkino läuft auf Hochtouren, untermalt von dem Soundtrack „Lady Sunshine and Mr. Moon“ … im Geiste seh’ ich Alice und Dich durch Eure neue Wohnung tanzen – Eure Kids beobachten das Geschehen amüsiert und denken „OMG unsere “Alten” sind schon echt “strange”, aber irgendwie cool!“ 😉

    Die Sonne und der Mond schauen euch wehmütig vom Himmel zu und wären gerne an Eurer Stelle …

    Welch’ ein Glück, dass ihr zwei gemeinsam auf dieser Erde wandelt und eure Geschichten mit uns teilt.

    Early Bird und Night Owl – ihr seid der lebende Beweis, dass Gegensätze sich symbiotisch ergänzen.

    Der Jetlag ist übrigens ein guter Vergleich – beim Reisen durch die verschiedenen Zeitzonen per Düsenjet entsteht eine Zeitdifferenz. Und nun vergleichen wir: Vor der C-Krise hatten wir im Allgemeinen zu wenig Zeit für uns selbst und unsere Lieben; in der Krise müssen wir den Zeitgewinn erstmal verdauen – genau wie das Plus an Nervennahrung. Aber schaffen wir doch locker! 😉

    Und noch eine Kleinigkeit: Dass Dein Vater, lieber Hardy Krüger Jr., in dem selben Bezirk geboren wurde, in dem ihr jetzt lebt, ist – so denke ich – kein Zufall, denn was fällig ist, fällt zu. Ich würde es vielleicht: Back to the roots nennen.

    Ich wünsche Euch nur das Beste und zwar 24/7.

  6. Über uns Jäger und Sammler … 😉

    Die Umzüge, die mein Leben bisher so mit sich gebracht hat, waren im Nachhinein betrachtet „Befreiungsschläge“ – Loslassen macht tatsächlich frei und schafft Raum für neue Abenteuer. Zuviel Besitz belastet!

    Ich habe rigoros nach Kategorien aussortiert. Ein Bereich ist diesbezüglich noch auf meiner To-Do-List: Die emotional-behafteten Dinge, wie Familienfotos und Erinnerungsstücke.

    Neue Routinen helfen mir dabei, sinnvoller einzukaufen … z. B. nutze ich beim Shoppen oft die Fotofunktion meines Handys. Wenn ich hin und her gerissen bin, dann fotografiere ich das Objekt meiner Begierde, schlaf‘ eine Nacht drüber oder nutze eine Kaffeepause, um Klarheit zu bekommen, ob ich das Neue wirklich brauche. Oft ist die erste Euphorie schnell verflogen und wenn es mich weiterhin beschäftigt, dann gönne ich es mir.

    Frohes Schaffen … step by step! 🙂

  7. Ja, der 26. März ist schon ein ganz besonderer Tag!

    Ihr habt Euren Hochzeitstag gefeiert…
    und ich meinen Geburtstag. 🙂

    Und obwohl fast niemand zum Mitfeiern da sein konnte, hab ich den chilligen Tag in vollen Zügen genossen…
    Der Waldspaziergang morgens mit den Kindern war total schön, unsere selbstgebackenen Muffins am Nachmittag einfach lecker und ich hab mir viel Zeit zum Lesen bei Tageslicht gegönnt. Was will man mehr?!

    Überhaupt ist mein Leben zur Zeit so entspannt wie schon seit Jahren nicht mehr… Kein Kind-in-die-Schule-bringen und Abholen und kein Ausrücken zu diversen Nachmittagskursen. Ich genieße es!

    Vor mehreren Tagen hab ich mit meinen beiden Mädels Tomaten angesät und Apfelkerne in die Erde gesteckt. Endlich mal wieder Pflanzen selber ziehen, das hab ich seit Jahren nicht mehr gemacht…
    Zeit ist wahrhaft ein Geschenk!

    Die Begeisterung meiner Mädchen war gigantisch, als die ersten Tomatenpflänzchen zu sehen waren. Seit heute Morgen lugt ein kleiner Apfelbaum aus der Erde hervor und die Tomaten sind inzwischen schon einige Zentimeter gewachsen.

    Mich begeistert das immer noch genauso wie meine Kinder…
    aus so kleinen Samen kommt so sattes Grün, so starke kleine Pflanzen.

    Das Wunder des Lebens…
    immer wieder neu faszinierend!!

  8. Hej, ihr Lieben!

    Ich bin fest davon überzeugt, dass wir unsere Gedanken- und Gefühlswelt besonders schützen müssen – wir werden gerade von allen Seiten mit Information „beschossen“. Der Menschenverstand droht zu ersticken und muss dringend beatmet werden!

    Egal, ob wir im Ruhezustand sind oder unter Stress – unsere Gedanken sind ständig aktiv. Zitat Th. Havener: „Bitte denken Sie jetzt nicht an einen blauen Elefanten!“ 😉

    Meine Devise und Überlebensstrategie: ich geh‘ in die Stille. Ich schreibe Tagebuch, geh‘ in die Natur … tue Dinge, die meiner Seele guttun. Wenn ich mal wieder nicht abschalten kann, dann lerne ich Neues. Momentan bin ich dabei, zu lernen wie (neben der Nahrhaftigkeit) umfangreich und schmackhaft die vegane Küche sein kann.

    Ich bin ein wissenshungriger Mensch und mein Geist ist erst zufrieden, wenn auch er gute Nahrung bekommt – ganzheitliche Ernährung mit und für alle Sinne.

    ALLES Liebe & Gute 🙂
    Eure Larissa

  9. OK, ihr habt natürlich Recht: Leben ist Risiko und das Gefühl von Sicherheit beruhigt uns. Dieses kleine Virus führt uns unsere Verletzlichkeit und Sterblichkeit vor Augen – Gedanken, die unser Überlebenswille am liebsten verdrängt. Der Gedanke daran die Kontrolle zu verlieren, macht uns Angst. Ihn ins Unterbewusstsein zu drängen, verleiht ihm aber noch viel größere Macht über uns. Jetzt, wo die Welt sich andersherum zu drehen scheint, haben wir alle die Chance, den Umgang mit der Unsicherheit zu üben und zu lernen.

    Mir persönlich geht es ähnlich wie euch beiden, liebe Alice und lieber Hardy. Ich nutze die Zeit für meine Familie und für mein Schreiben. Die derzeitige Situation vergegenwärtigt mir, wie ich mein Leben gestalten will. Zum Glück bin ich ein Mensch, der seine Kraft hauptsächlich aus dem Inneren schöpft. Ich liebe die Gesellschaft mit Gleichgesinnten – aber Stille wird für mich so schnell nicht zum Problem und gegen meine Kreativität hat die Langeweile eh nicht die geringste Chance! 😉

    Liebevolle Grüße
    Eure Larissa

  10. Was soll ich sagen…
    ICH LIEBE DAS LEBEN!!

    Seit Weihnachten wohnen wir in unserem neuen kleinen Haus. Es ist ein Holzhaus – allein deshalb hat es schon eine andere Energie… traumhaft!
    Viele Überlegungen, Arbeit und Liebe sind in dieses Projekt geflossen… Es hat sich gelohnt. Es ist wundervoll!

    Heute Morgen hat mich der Sonnenaufgang geweckt. Der Himmel war so schön… helltürkis und dieser apricotfarbene Streifen über den Bergen.
    Wenn ich morgens aufwache sehe ich vom Bett aus die Berge und Dächer der Häuser, die etwas unter uns liegen.
    Und wenn ich nachts ins Bett gehe, genieße ich den Blick in den Sternenhimmel.
    Ich bin so dankbar für dieses Leben!

    Unser Haus liegt an einem kleinen Berg am Ende einer Straße, am Ortsrand.
    Wir sind von der Natur umgeben – große Wiesen mit allen möglichen Pflanzen und alten Bäumen.
    Täglich höre und sehe ich Turmfalken, die ganz in der Nähe wohnen, sie faszinieren mich… Um uns herum wimmelt es nur so von Tieren – die verschiedensten Vögel, Eichhörnchen, Schmetterlinge,…
    Und nachts besuchen uns Eule, Marder, Fuchs,…
    Alles lebt!

    Die Regenbögen, die wir in den letzten Wochen gesehen haben, waren so mächtig und strahlend, fast schon kitschig. Atemberaubend schön!

    Wir wohnen im Paradies…

    Ich hab das von klein auf so empfinden dürfen. Das ist ein Geschenk!

    Jetzt bekommen viele auf unserer Erde die Möglichkeit geschenkt, die Wunder, die uns umgeben, zu sehen und zu bestaunen.

  11. Guten Morgen, liebe Freunde!

    Ich höre die Vögel zwitschern – sie geben ihr Konzert zum Besten. Ein neuer Tag liegt vor uns allen und ich bin gespannt, was wir daraus machen.

    Wieso lassen wir Menschen uns eigentlich so leicht vom Alltag beherrschen – gefangen in unseren Gewohnheiten. Klar, Routinen sind bis zu einem gewissen Punkt gut und geben uns Sicherheit. Dennoch sollten wir viel öfter Neues ausprobieren – das Leben hat so spannende, faszinierende Seiten, die auf Entdeckung drängen.

    Ich mach‘ dann man Kaffee …
    und grüße Euch von Herzen!

    Larissa 😉

  12. Hallo

    Wir sind jetzt im Mai 28 Jahre verheiratet . Klar es gab Höhen und Tiefen, aber ich kann sagen ich bereue keinen Tag. Wir sind schon ein eingespieltes Team und wissen wie wir uns zu nehmen haben . Nach 3 Jahren Ehe kam unser Sohn und 7 Jahre später unsere Tochter das würde ich vielleicht anders machen nicht zu lange warten. Heutzutage ist es ja so das erst die Kinder kommen dann das Haus gekauft oder gebaut wird und dann vielleicht mal geheiratet wird. Die Zeiten ändern sich und es soll jeder das machen was er für richtig hält. Meine Großeltern waren 70 Jahre verheiratet ich habe sie bewundert .
    Liebe Grüße
    Andrea

  13. Hallo

    Wir sind jetzt im Mai 28 Jahre verheiratet . Klar es gab Höhen und Tiefen, aber ich kann sagen ich bereue keinen Tag. Wir sind schon ein eingespieltes Team und wissen wie wir uns zu nehmen haben . Nach 3 Jahren Ehe kam unser Sohn und 7 Jahre später unsere Tochter das würde ich vielleicht anders machen nicht zu lange warten. Heutzutage ist es ja so das erst die Kinder kommen dann das Haus gekauft oder gebaut wird und dann vielleicht mal geheiratet wird. Die Zeiten ändern sich und es soll jeder das machen was er für richtig hält. Meine Großeltern waren 70 Jahre verheiratet ich habe sie bewundert .
    Liebe Grüße
    Andrea

  14. Hallo
    Ich bin gerne verheiratet und ich wollte auch immer heiraten , bin gerne etwas spießig 😉 Gerne hätte ich auch in weiß und kirchlich geheiratet , mit meiner ganzen Familie – und natürlich auch mit der von meinem Mann , aber irgendwie hat das damals finanziell nicht hingehauen 🙁
    Jetzt sind wir mittlerweile 11 Jahre verheiratet , manchmal kann ich den Typen an die Wand klatschen , wenn er z.B meine gute Ikea Obstschale zum Airbrushen nimmt , aber andersrum verteufelt er mich auch ( natürlich grundlos ) …. Mir geht es in meiner Ehe gut , meine Mutter hatte es etwas schlechter …. Mein Vater hat sie fast täglich gehauen ( noch nett ausgedrückt) und sie fing das trinken an , hat es selber nicht sehen wollen und 2 Tage nach meiner Hochzeit ist sie einfach so umgekippt und ist im Krankenhaus am kompletten Organversagen gestorben !
    Zurück zur Hochzeit …. ich würde immer wieder Heiraten 🙂 aber ich habe mir vorgenommen das ich mit meinem Mann bis wir alt und grau sind zusammen bleiben möchte ….
    Habt es fein ! Hattet Ihr nicht gestern Hochzeitstag ?
    Liebe Grüße aus dem Norden
    Dine

  15. Die Liebe funktioniert natürlich auch ohne Trauschein wunderbar. Sie braucht keine Ringe als Zeichen der Verbundenheit, keine Bürokratie und keine große Party … es bedarf auch keiner Ehe, um das gesellschaftliche Zusammenleben zu organisieren.

    Wenn sich aber nun zwei Menschen offiziell dazu bekennen, füreinander einzustehen, dann finde ich das eine wundervolle Sache. Eines ist jedoch sehr wichtig: Jeder ist für sein eigenes Leben auch weiterhin selbst verantwortlich. Die Zwei, die jeweils für sich bereits zufrieden sind, können ihr Glück potenzieren!

    Euch allen gute Zeit!
    Larissa 😉

  16. Moin, wünsche euch erstmal eine schöne Woche.
    Also das die Ehe ein Klassiker ist glaube ich nicht. Wenn ich mich im Freundeskreis meiner Tochter (25) umschaue, sind schon welche verheiratet bzw machen Hochzeitspläne. Sie ist aber nicht mehr so relevant, oft sind schon Kinder da, bevor geheiratet wird. Wir selber gehören eher zur “aussterbende Rasse“, sind jetzt 28 Jahre (im September) glücklich verheiratet. Haben schon einige Tiefen gemeinsam überwunden. Desto größer die Steine waren, die man uns in den Weg gelegt hat, desto größer wurde der Zusammenhalt. Wir waren 2 Jahre zusammen, haben uns dann verlobt und 2 Jahre später geheiratet. Und wiederrum 2 Jahre später kam unsere Tochter und 3 Jahre später unser Sohn.
    Alles Liebe
    Silke

  17. Heiraten wofür?
    Dafür, dass es nach ein paar Jahren wieder auseinandergeht?…

    Ich finde Heirat die blödste Erfindung der Menschheit.
    Glücklich sein kann ich auch ohne Trauschein – dafür brauch ich keine Zeremonie mit Formalitäten und haufenweise Gästen.
    Entweder ich bin mit jemandem auf ewig verbunden oder nicht… da hilft auch kein offizieller Ehering weiter…

    Liebe ist so viel mehr…
    Liebe ist bedingungslos… und frei… sie geht so unglaublich tief ins Herz… und erfüllt mein ganzes Sein…

  18. Moin,
    alles ganz toll geschrieben und wahre Worte. Die Zeit ohne jeglichen Termindruck sollte man versuchen für sich zu nutzen. Mein Sohn macht heute ein „Bett-tag“ (schaut seine Filme vom Bett aus). Da ich nun seit einem Jahr durch meine Krebserkrankung gezwungen bin, mich von Gruppen etc fernzuhalten, ist das „stay at home“ für mich kein großes Problem mehr, das einzige was sich jetzt noch geändert hat, ist das das Treffen mit den Freunden nicht mehr statt findet. Man lernt in dieser Situation viel über sich und jeder sollte versuchen diese gezwungene Zeit positiv für sich zu nutzen.

    Und wenn wir alle mehr Rücksicht aufeinander nehmen, werden wir diese Krise auch überstehen.

    Euch noch ein schönes Wochenende und bleibt alle gesund.

    Liebe Grüße
    Silke

  19. Hallo ihr Lieben!

    Ich sehe es ebenso: Diese Phase, die wir grad’ erleben, hält die Möglichkeit für uns bereit, unseren Umgang mit der Zeit, die uns gegeben ist, einmal mit Abstand neu zu betrachten und Bisheriges zu überdenken. Ein Mangel an Zeit setzt uns unter Stress und die ein oder andere Entscheidung wird übers Knie gebrochen – JETZT haben wir auf einmal Zeit und es gibt so viele tolle Chancen diese sinnvoll zu nutzen. Es liegt an jedem von uns selbst!

    Schön, dass es Euch gibt!
    Bleibt gesund und kreativ,
    Eure Larissa 😉

  20. Mal schauen wie es hier oben im Norden mit einer „Ausgangssperre“ weitergeht ! Die Grenzen sind dicht, Läden werden geschlossen, Touristen müssen den Norden verlassen. Die Zahl der Infizierten steigt.
    Ich habe heute Morgen schon einen Anruf meiner Chefin erhalten – Die Notgruppen in unserem Kindergarten bleiben erhalten , ob ich morgen mit meiner Kollegin zusammen arbeiten könne – Ja klar ! Und gestern kam die Nachricht , die wir schon ahnten , die Klassenfahrt nach Berlin fällt erstmal aus – große Enttäuschung und Tränen bei einer 13. jährigen , obwohl sie weiß um was es geht und das es sein muss !

    Aber leider keine Spur vom Zusammenhalt

    Mein Mann Iiefert als LKW Fahrer die Dinge aus , die jetzt jeder benötigt
    ( Nudeln, Mehl , Toilettenpapier …) anstatt doch froh zu sein , das es wieder und immer noch (!) genug gibt wird er von jeder Seite angefeindet , warum er jetzt erst kommt und das es auch Zeit wird – kein Danke – Wertschätzung Null 🙁

    Natürlich auch von hier , genießt so gut es geht noch den Frühling & den Sonnenschein und bleibt gesund macht das beste aus dieser Situation und ganz bestimmt gibt es demnächst eine spektakuläre Geburtstagsnachfeier weil alles wieder gut wird !

  21. Hallo…
    Treffender kann man die aktuelle Situation nicht beschreiben. Keiner hat damit gerechnet und es betrifft uns alle. Nur gemeinsam können wir da wieder raus. Prioritäten werden verschoben, denn derzeit ist es das Wichtigste, sich und vor allem andere zu schützt.
    Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich Gesundheit und uns allen die Einsicht für den Ernst der aktuellen Lage.
    Michaela L.

Ich freue mich über Eure Kommentare! Euer Hardy