Travel

Momente, die mich veränderten

weltreise

2005 startete ich meine Weltreise. Und sie dauert bis heute an.

Im Gepäck habe ich meine Kamera. Ich möchte Euch auf diese Reise mitnehmen und zeigen, wie ich diese – unsere Welt- sehe und erlebe.

Eindrücke von besonderen Menschen und außergewöhnlichen Orten, die mir gezeigt haben, wie schön unser Planet ist.
Schön und dennoch zerbrechlich. Einfach und dennoch oft sehr kompliziert.

Kompliziert ist es vor allem, die Bedürfnisse aller Menschen, die diesen Planten bewohnen unter einen gemeinsamen Nenner zu bringen. So entsteht unser Ungleichgewicht. Sind die einen respektvoll und zurückhaltend, bescheiden und zufrieden, sind die anderen wiederum unersättlich, machtgierig – und rücksichtslos. Trotzdem ist jeder Moment und jeder Mensch fragil, zerbrechlich.

In meinen Momenten der Ruhe fängt mein Geist an, Fragen zu stellen. Bilder und Eindrücke rasen durch meinen Kopf und oft habe ich keine Antworten auf die Wiedersprüche des Lebens.
Meine Momentaufnahmen sollen und können auch keine Antworten geben. Ich bin nur ein Beobachter, still und aufmerksam und halte fest, was ich sehe. Oft erlebe ich, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, vor allem weil wir uns nicht mehr in die Augen sehen.

Denn wenn man das tut, jemandem wirklich in die Augen zu sehen, vergisst man meist alle Vorurteile und Berührungsängste. Würde ich der fremden Frau auf der Straße, oder dem Kind in der Straßenbahn in die Augen sehen, würde ich vielleicht etwas Wunderbares entdecken, was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert und ich für einen Moment zufrieden bin und so etwas großes wie Glück empfinde. Und wenn das jeder tun würde, hätten wir schon mehr bewegt, als jeder Krieg oder jede neue Reform es jemals getan hat. Dieses Gefühl des Glückes empfinde ich, wenn ich mir die Gesichter Menschen, denen ich begegnet bin, ansehe.

2005 startete ich meine Weltreise. Sie dauert bis heute an. Und ist noch lange nicht zu Ende.
Denn obwohl bin ich seit meiner frühesten Kindheit auf Reisen, durch mich selbst und durch diese Welt, bin, habe ich erst mit in meinen älteren Jahren einen Blick für meinen Moment gefunden. Dem Augenblick, in dem ich den Menschen nahe sein kann, ihren Geist spüre, er nackt vor mir steht und sich für seine Nacktheit nicht schämt. Das sind genau die Menschen, die mich faszinieren und inspirieren. Zerbrechlich, mit all seinen Emotionen. Von Trauer und Wut. Von Stolz und Liebe. Das ist Leben.

Ich lade Euch herzlich ein, mich auf meiner Weltreise zu begleiten.