„The Sunday“ 25. Juni

„Der Morgen verspricht ein wunderschöner Tag zu werden“, sagte Signore Marazzi als er seinen Blumenstrauss mit einem Lächeln entgegen nahm. „Sie sollten den Laden für heute schließen und ans Meer fahren“, sage er. Laura lächelte etwas verlegen und schaute ihn an. Sie wusste nicht, ob sie es ihm sagen sollte. Ich war schon sehr lange nicht mehr am Meer. Ich träume davon wieder mal dorthin zu fahren, aber ich habe zuviel Arbeit, sagte sie schließlich. Was kann denn wichtiger sein, als das Gefühl zu leben? Sie sollten das Leben genießen und nicht nur arbeiten. Es ist ein sehr kostbares Geschenk des Himmels. Das Leben, sagte Signore Marazzi, das Leben will gefeiert werden, das ist das, was wir lernen müssen. Uns entgeht so vieles, weil wir die schönen, kleinen Dinge des Lebens nicht mehr sehen. „Ihr Leben sollte bunt und fröhlich sein wie ihre Blumen hier.“ Laura musste lachen. „Jeder Tag sollte voller Dankbarkeit und Liebe sein. Das mag etwas seltsam klingen, wenn ein älterer Mann wie ich einer bin es zu einem jungen Fräulein sagt, die in der Blüte ihres Lebens steht. Aber es ist die Wahrheit.“ Laura war etwas verlegen und wusste nicht, was sie sagen sollte.

Er nahm eine weiße Rose aus dem Topf neben den Lilien und bezahlte seine Blumen. Bevor er sich verabschiedete, drehte er sich noch mal um, gab ihr die Rose und sagte zu ihr: „Versprechen Sie mir was? Fahren Sie ans Meer und genießen Sie das Leben. Wenn Ihr Herz hüpft vor Glück, dann wissen Sie, dass Sie das richtige getan haben. Dann nehmen Sie die Rose und werfen Sie die ins Meer und wünschen sich etwas. Versprechen Sie mir das?“ Laura nickte verlegen. Mit einem zufriedenen Lächeln ließ er Laura in ihrem Laden zurück und verschwand in den Gassen Roms.

Wenn mein Herz hüpft, sagte Laura zu sich selbst. Was kann wichtiger sein, als das Gefühl zu Leben. Signorina, sagte er. Wie schön seine Worte waren, dachte sie sich.

Erstaunlich, was wenige Worte eines Fremden bewirken können. Sie hat sich schon für einen kurzen Moment ans Meer geträumt. Hat alles stehen und liegen lassen, hat die Tür hinter sich zugesperrt, die Strassen der Stadt hinter sich gelassen und ist hin gefahren, ans Meer. Die Distanz, die ihr so unendlich vorkam, hatte sie im Geiste schon überwunden, bevor sie den Entschluss gefasst hatte, sich auf den Weg zu machen. Sie hat den Sand unter ihren Füßen spüren können und die Wellen umschlungen ihre zarte weiße Haut und die Sonne wärmte ihren Körper. Das ist das Leben!

Der Zauber der Worte ist uns verloren gegangen. Wir sprechen des Sprechens Willens, aber nicht um zu verzaubern, zu schwärmen oder den Dingen um uns herum eine Farbe zu verleihen. Oft bedienen wir uns der Worte um die Gedanken eher zu verheimlichen, als uns mitzuteilen. Warum werden die Worte von Liebenden mit der Zeit immer weniger? Sicher nicht, weil sie mit weniger Worten auskommen, als vielmehr, dass sie sich weniger zu sagen haben. Laura findet das sehr traurig, denn das bedeutet, dass die Neugierde in einer Menschenseele verschwunden ist. Wo bleibt denn dann das Leben. Sich mitzuteilen mit bedachten Worten und von jemandem verstanden zu werden ist ein viel unterschätztes Vergnügen, weiß Laura.

Laura fühlte sich innerlich aufgwühlt und der Gedanke, frei nach seinem Sinn zu handeln, gab ihr das Gefühl noch leichter und fröhlicher zu sein. Wie fliegen, dachte sie sich. Während sie dieses Gefühl der Leichtigkeit spürte, hatte sie, ohne es zu bemerken, den Schlüssel in der Hand und drehte ihn nach rechts. Die Türe ihres „Glückladens“, wie sie es nannte, war nun abgesprerrt.

Was passiert mir mir, dachte sie sich und lächelte vor Glück. Ihre kleinen Füße liefen los und trugen sie durch die schmalen Gassen Roms, vorbei an Giannas Bäckerei, über die Piazza Navona, in die „Vicollo del Gallo“, wo sie schnell dem Antiquitätenhändler  Franco zuwinkte, der sie schon lange nicht mehr so fröhlich gesehen hatte und fragte: Laura, che fai… (was machst Du, Laura?)

„Ich fahre ans Meer, Franco.“ Heute ist mein Glückstag!

Mit jedem Schritt fühlte sie sich leichter… Auf dem Weg zum Bahnhof lief sie durch den kleinen Park an der alten Stadtmauer, bevor sie die Brücke über den „Teuere“ nahm. Hier steht ein sehr alter Kastanienbaum. Für Laura ist es ein ganz magischer Ort, denn so wie sie mit ihren Blumen redet, so tut sie das auch mit dem alten Kastanienbaum. Manchmal, wenn sie niemand sieht, dann umarmt sie den alten Baum und fühlt sich dann mit allem verbunden. Er verbindet die Erde mit dem Himmel. Die Wurzeln stecken ganz tief im Boden und die Baumkronen strecken sich in den Himmel.

Das  Leben der Blumen in ihrem Laden ist von kurzer Dauer. Sie wachen auf, erstrahlen in ihrem Glanz und erfüllen ihre Umgebung mit Glück und Schönheit, Farben und angenehmen Düften, bevor ihr kurzes Leben in der Blüte ihrer Schönheit erlischt. So wie das Leben jedes einzelnen von uns sein sollte. In der Schönheit der Dinge spielt die Zeit nur eine untergeordnete Rolle. Eines ist sicher: Das ist nicht das einzige Leben, das wir zum Leuchten bringen können, da war sich Laura sicher.

Der alte Baum  steht schon viele Menschenleben hier. Was hat er nicht schon alles gesehen. Viele haben ihre Namen in die alte Rinde geritzt. Andere saßen im Schatten des Baumes und küssten sich und träumten von einem glücklichen Leben. Wieviele Menschen hat er vor Stürmen und Regen beschützt. Wieviele Kinder haben seine dicken Äste schon getragen. Kriege und Stürme konnten ihm nichts antun.

Manchmal scheint es, als würde der alte Baum, diesen blauen Planeten am Universum festhalten. Wäre er nicht da, würde die Erde vielleicht einfach aus dem Sonnensystem fallen… Im übertragenen Sinne ist es so zu verstehen, dass es uns gar nicht geben würde, stünde dieser alte Baum nicht hier. Stolz und weise. Wir Menschen haben viel zu spät verstanden, wie wichtig Bäume für uns Menschen sind. Viel zu spät erkennen wir das Wunder Natur und wie alles miteinander verbunden ist. Grenzenlos und ohne Forderung.

Der alte Baum spricht zu ihr wie ein vertrauter Freund, ihr Beschützer und Mentor:

„Von der Sicht des Bodens zu mir hoch, dort wo die Hoffnung und das Licht aufgeht, die Sehnsucht dich treibt, spürst du das Leben ganz klar und rein. Wunderschön, nicht wahr? Nun geh und mach dich auf den Weg ans Meer.“

Der Bahnhof war voller Menschen, die hektisch und planlos durch die Gegend zu hetzen schienen. Abschiedsszenen und Glücksmomente, Lachen und Tränen, die Sehnsucht der Reisenden, voller Hoffnung und Glück. Die Sonne schien durch die Hallen und erfüllte die Gleise mit goldenem Licht, sodass nur die Silhouetten all dieser Menschen zu  erkennen waren. Wie ein Gemälde, dachte sich Laura. Einen kurzen Moment blieb sie in Mitten der Menschen stehen und schloß für einen Moment die Augen. All diese Klänge von Stimmen, Geräusche einfahrenden Zügen, Musik, Lautsprecherdurchsagen, lachenden Kindern war wie eine Oper oder eine Symphonie, ohne erkennbaren Rhythmus, aber mit einer Melodie, die dich in ihren Bann zog.

Sie nahm tief Luft, öffnete Ihre Augen und rannte auf den Bahnsteig Nummer 8. Laura setzte sich zu einer alten Dame ins Abteil und verstaute gerade ihre Tasche, als sie die Pfeiffe des Schaffners auf dem Bahnsteig hörte. Der Zug setzte sich mit einem kleinen Ruck in Bewegung. Sie schaute aus dem Fenster und ließ die Gesichter der wartenden Menschen auf dem Gleis an ihr vorbei ziehen. Plötzlich, kurz bevor der Zug den Bahnhof verließ, sah sie Violetta am Ende des langen Bahnsteiges stehen. Sie stand da und hatte Tränen in den Augen. In der Hand hielt sie einen Blumenstrauß. Zwei Lilien und eine rote Rose….

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag und wenn Ihr wollt, dann geht die Geschichte nächsten Sonntag weiter…

Enjoy…

Euer

 

Hardy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

36 thoughts on “„The Sunday“ 25. Juni

  1. Vielen dank für die Geschichten die du auf dein Blog schreibst , die mir den Sonntag versüßten. Mit einen Tee und mit einer Sommergrippe liege ich jetzt im Bett. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag, hast du schon das Rezept ausprobiert? Gefüllte Power Avocado

  2. Lieber Hardy!

    Deine Geschichte ist so wunderschön weitergegangen und ich konnte mir wieder alles bildlich vorstellen.

    Und es ist tatsächlich so:

    Laura hält sich einen großen Teil ihres Lebens an einem Glücksort auf. Es ist jedoch gut und wichtig trotzdem noch weitere wundervolle Orte aufzusuchen, um wieder inspiriert zu werden und weiteres Glück spüren zu können. Und manchmal brauchen wir einen Fremden, der uns einen Impuls zu unserem Glück gibt.

    Beruflich habe ich sehr viel mit Menschen zu tun. Da war auch mal ein ganz toller Mann (der musste seine schwerkranke Ehefrau pflegen). Wir kamen ins Gespräch, schauten uns in die Augen und er erzählte mir sein halbes Leben. Auch ich war sehr offen. Nachher haben wir uns angeschaut – jeweils mit dem Gedanken: Was könnte ich noch erzählen?
    Und obwohl da nie etwas zwischen ihm und mir laufen würde, war es eine besondere Begegnung in meinem Leben, die mich sehr berührt hat und die ich nie vergessen werde.

    Aber auch im Alltag beim Einkaufen oder so gehört Smalltalk für mich dazu. Oder auch einfach mal jemanden anlächeln – und zu 99 % kommt ein Lächeln zurück 🙂

    Ich wünsche Dir und euch Allen einen wunderschönen Sonntag und zukünftig viele, tolle Begegnungen.

    LG Christiane

    P.S.: Hardy, Du bist die schönste Quelle der Inspiration 🙂

  3. Ich liebe diese Geschichte, sie erinnert mich ein wenig an mich selbst. … Ja, Lebe Dein Leben… Genieße Dein Leben… oftmals nicht so einfach das umzusetzen, aber versuche es… Tief Durchatmen und Leben! … LG Diana

  4. Lieber Herr Krüger Jr. ,
    ich lese Ihren Blog erst seit kurzem und bin froh das ich darauf aufmerksam geworden bin. Es ist wirklich wundervoll wie und was Sie schreiben. Ich fühle mich immer mitgenommen auf ihren Erzählungen und finde es einfach nur schön und bin dankbar dafür.
    Heute werde ich nun genau das machen was Laura macht….Ich fahre ans Meer!!! Genauer gesagt an die See, an die Ostsee. Da diese nur einen Katzensprung von mir entfernt liegt brauch ich dafür nicht einmal in einen Zug zu steigen, das habe ich Laura voraus
    Ich wünsche Ihnen nun auch noch einen wunderschönen Tag und freue mich schon auf nächsten Sonntag….

  5. Schön! Schön! Schön! Alles schön! Das Titelbild, die Story, die Worte … und das, was zwischen den Zeilen steht! Bin gespannt an welchem Ort Laura ankommt!

  6. Lieber Hardy Krüger Jr. ,
    ich lese Ihren Blog erst seit kurzem und bin froh das ich darauf aufmerksam geworden bin. Es ist wirklich wundervoll wie und was Sie schreiben. Ich fühle mich immer mitgenommen auf ihren Erzählungen und finde es einfach nur schön und bin dankbar dafür.
    Heute werde ich nun genau das machen was Laura macht….Ich fahre ans Meer!!! Genauer gesagt an die See, an die Ostsee. Da diese nur einen Katzensprung von mir entfernt liegt brauch ich dafür nicht einmal in einen Zug zu steigen, das habe ich Laura voraus
    Ich wünsche Ihnen nun auch noch einen wunderschönen Tag und freue mich schon auf nächsten Sonntag….

  7. Sipping on her cooled tai mint tea and settling her sunglasses on the bridge of her nose,she settled back into the soft warm breeze as she pressed enter to the blog ‚The Sunday‘ and wondered „What is Laura up to today?….

    I like your subtle life messages throughout the passage.They are quite inspiring.

    Well Done!

    See you next Sunday 🙂

  8. Bitte, bitte unbedingt Fortsetzung. Eingehend der negative Abschied und von was/ wen sich viola verabschiedet …..( in meiner Phantasie hätte ich franco immer zum Blumen kaufen geschickt, sich von viola verabschiedet um für beide die unzufriedene Situation aufzulösen & dann ohhhh Zufall => gibt ja bekanntlicherweise keinen, landet er im Abteil von Laura)….

    Nachdem ich mich heute komplett in Laura verloren habe & an meine „ausbrechen aus dem Alltag“ – Aktionen der letzten Wochen erkannt habe, bitte unbedingt davon die Fortsetzung. Wie sie die Schuhe von sich schmeißt, den warmen Sand an ihren Zehen , Finger spüren kann, die Arme weit aufreißt um das freiheitsgegühl und die Sonnenstrahlen aufzusaugen, den Wind in den Haaren, dabei tanzt, hüpft u mit einer Leichtigkeit Richtung Meer läuft ….

    Ich wünsche Euch für diese Woche, kleine bewusste Auszeiten und wenn es nur für eine Std ist, indem Euer Herz zum Leuchten kommt. Und wenn der Tagesablauf so vollgestopft ist & keine Zeit vorhanden, dann macht es erst recht !!! Gutes Gelingen 🙂

    1. du bist schon wieder 10 Seiten voraus Vielleicht fährt sie nach Santa Marinella und lernt dort … oh Zufall einen Archäologen kennen, der dort im alten Castello de Severa ein Museum einrichten und leiten soll … die zwei stoßen unbeabsichtigt zusammen und er verheddert sich mit seiner Sonnenbrille in ihren roten Locken … oder so

      1. Oh sorry liebe Silvia, da ist meine Ungeduld wohl wieder durchgegangen…deine Option wär auch ne Idee, aber mir sagt sagt dann eher das Meer zu. Sie braucht den Tag für sich, Viell findet auch eine Strandparty statt u sie lernt dort jmd kennen , od sie begegnet einen in Gedanken versunkenen Mann namens Hardy , der am Strand seine Gedanken sammeln möchte , Energie auftanken u die Blicke der beiden lassen sich erblicken ???

        ( an den im Hintergrund mitlesenden, hardyyy ich seh ganz genau Dein schmunzeln u Dein “ es kommt sowieso gaaaanz anders!! :-))

        1. Santa Marinella liegt ja am Meer! Meer muss sein! Der Sonnenuntergang, der Wind, der mit Lauras Haaren spielt, die sanften Wellen, die Lauras Füße umspielen, die letzen Sonnenstrahlen au der Haut …. und dann kommt …

          1. Laura ist noch eien kleine Weile unterwegs… doch was macht Franco und wer ist er… schau am Sonntag mal rein… vor allem was ist mit seiner Frau, die noch auf dem Bahnsteig steht…

          2. Bin schon sehr gespannt darauf… freu mich… und viel Glück mit der Ausstellung … LG Diana

          3. was kommt… Laura wird eine Erkenntnis bekommen… eine, die Ihr Leben verändert wird … 😉

  9. Weißt Du, Du schreibst “ Erstaunlich was wenige Worte eines Fremden bewirken können“…..und das machst Du sehr mit Deinen Worten, Geschichten…..mit allen die hier im Blog lesen und schreiben. Beim lesen der Geschichte musste ich für mich oft schmunzeln…
    Das Leben genießen….JAAA aber es ist verdamt schwer, denn der Alltag und die Verplichtungen sind ziemlich stark. Und oft nimmt man Rücksicht auf andere und geht nicht den Weg den man eigentl. gerne gehen möchte. Verdamt….aber so ist es!
    Deshalb genießen, mit Freunden ein Glas Wein trinken und gemeinsam kochen und dann am Feuerkorb sitzen……und nie das Tagträumen vergessen, denn das sind mit die schönsten Auszeiten.
    Deine Foto’s sind so toll. Ich würde mir sehr gerne mal eine Fotoausstellung anschauen…. Wann und Wo findet denn mal eine Fotoaustellung statt? Hamburg…?
    Vielleicht schreibst Du ja mal wieder…
    Steffi

  10. Mit dem Mut ausgesprochener Gedanken zu „Meer“ Glück und einem Leben im Fluß…
    Manchmal geschehen Dinge oder Begegnungen im Leben, die einem die Augen öffnen, über sich selbst und über alles mögliche nachzudenken bis hin zum kompletten Neuanfang in sämtlichen Bereichen. Oft haben wir Angst davor, den ersten Schritt zu tun, doch tief in uns drin ist eine Sehnsucht und ein Verlangen, die uns nicht mehr los lässt. Sowie die Weite und der Ruf des Meeres. Wir verdrängen sie vielleicht, doch in unseren Träumen und plötzlich einfach so, ist dieser Gedanke wieder präsent und lässt uns nicht mehr los. Es fühlt sich an, wie verliebt sein, es kribbelt und die Gedanken hüpfen. In den letzten Jahren habe ich nach Schicksalsschlägen gelernt, den Mut zu nehmen, diese Momente auszuleben, auch wenn sie noch so spontan und verrückt sind. Das ist für mich Glück! Eine Blume oder Muschel ins Meer werfen, die Sonnenstrahlen in meinem Gesicht spüren, barfuß im Sand oder Regen tanzen, in eine Pfütze springen, einen Baum umarmen oder wie letzte Woche unterm Sternenhimmel schlafen, sich etwas wünschen und noch viel mehr, gehören für mich zum Glück wie ein wahres Lächeln, eine liebevolle Geste und ein aufrichtiger Augenkontakt. Ehrliches Glück lässt sich verschenken, wahres Glück finden wir nur in uns selbst, Kleinigkeiten können der Auslöser sein. Wir sind dann im Einklang mit unserer Seele und strahlen dies aus. Wir müssen nur den Mut haben und uns die Zeit nehmen das Glück und unser Leben dankbar anzunehmen und schätzen zu lernen, dann ergibt sich alles andere von selbst…
    Ich bin gespannt, wie die Geschichte mit dem „Glücksladen“, den duftenden Rosen, seinen Besuchern und dem Mut zum pulsierenden Leben und seine Träume auszuleben weiter geht.

  11. Schönen guten Morgen,
    Diese Geschichte ist so voller Leben,ein wenig wahres ist auch dabei.
    Ich freue mich auf die Fortsetzung.
    Lg.
    Katharina

  12. Dear Hardy, boa noite! Geht es dir gut? Ich hoffe sehr. Mir geht es gut – aber ich vermisse Brasilien ein wenig!

    Metamorphose in der Seele beim lesen deine Geschichte – denn sie ist sanft, leicht und schön wie ein Sommerregen. Während ich sie gelesen habe, hatte ich wildes Herzklopfen. Ich bin wieder in einer Welt der Fantasie und der Träume gelandet. Ich fand deine Sprache sehr poetisch. Wunderschön und zauberhaft wie immer geschrieben. Dabei ein Hauch von Spiritualität und Zärtlichkeit zugleich. Wer seine Seele glücklich machen möchte, sollte die Welt deine Sprache besuchen. Das Bild ist Stimmungsvolles und sehr schön dargestellt/präsentiert. Danke! Ich bin überzeugt, dass du ein grandioser Autor bist – und noch dazu sehr schön.

    Ich werde meinem Enkelkindern von dir erzählen. Und ihre Augen werden dabei glänzen, und über ihren Mundwinkeln werde ich ein Schmunzeln sehen – Dieses Schmunzeln, dass nur du hast. Und wenn du über uns Frauen, die von dir schwärmt, deine Enkelkindern auch erzählst – sie werden dich fest drücken und Stolz auf Dich sein. Denn du gibst so viel gutes von dir ab – und das ist ein Segen – finde ich.

    „Quando eu penso em você em me transformo numa flor de fogo“
    Liebe weckt Mut und ungeahnte Kräfte. Sie lässt die Zeit vergessen und schenkt Wärme. Sie macht stark und tut jedem gut, der sie erfahren darf. Es gibt kein schöneres Gefühl, als sich zu verlieben. Ich habe jetzt, jeden Tag Glückstage. Und ich hoffe, dass es für eine Weile so bleibt. Lichtigkeit ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Wie oft sind wir in Eile. Dabei verlieren wir leicht aus den Augen, was wirklich richtig ist. Hingabe macht frei. Meine Seele ist momentan eine Leuchtkugeln weil ich glücklich bin – und nicht nur ein wenig, ich bin sehr glücklich sogar! Ich tue, was ich für richtig finden „ich liebe, ich lebe und bin gesund, mehr möchte ich nicht habe.“ Glück hat viele Gesichter. Wer will, kann es überall entdecken: In der Sonnenstrahlen, der die Nase kitzelt. In einer Begegnung mit einem geliebten Menschen. In einem unerwartet Erfolg, und sei er noch so klein, und schlieslich in der Erkenntnis, dass wir dankbar sein dürfen für das , was wir haben, und für das, was wir sind. Ich zeige meine Dankbarkeit, indem ich mein Leben mit alleb Sinnen geniessen. Aber geniessen will gelernt sein. Manchmal dauert es einige Tage, bis der Stress abfällt, Gestern und Morgen unwichtig werden – und nur das jetzt zählt. Und bis man vollkommen frei von schlechten Gewissen ein Nickerchen im dem Hängematte unter den alten Kirschbaum macht.

    Jetzt haben wir Sommer, das ist auch ein Grund um glücklich zu sein – Tja, nicht jeder kann das aushalten, denn die Hitzewellen machen manch älteren Menschen das Leben schwer.
    Es wäre schön wieder mal ans Meer zu fahren. Es ist noch nicht lange her, dass ich am Strand sass und träumte, den Sommerwind auf meiner Haut fühlte. Ans Meer zu fahren ist eine Verlockung, der viele nicht wiederstehen können, denn nirgendwo lösen wir uns schneller vom Alltag und manche Sorgen wie am Meer. Ja, „der Sand“, das ist ein berauschendes Gefühl – jeder Barfuss Schritt löst eine Wahre Flut von Sinneseindrücken aus, denn in unseren Fussohlen sind besonders viele Sinnenzellen. Der Sand, der uns zwischen den Zehen kitzelt, wenn wir die nackten Füsse hineigraben/bohren? Ich liebe diese direkten Hauterfahrungen, sie bereitet mir Lust und Freude zugleich. Diese Wahrnehmung ist einmalig! Der Sand lädt uns dazu ein, uns fallen zu lassen. Schon als Kind liebten wir ihn und die Faszination an dem feinkörnigen Material lässt auch im Erwachsenalter nicht nach – und das ist mehr als schön!

    In Bezug auf das angesprochen dazwischen: Warum die liebendem immer weniger sagen mit der Zeit? Ich sehr das so, und hier spreche ich für mich: Wenn Routine zur Alltag wird, wird man träge… das gilt für die jenigen, die das Gefühl haben, zusammen sein genügt völlig für alle. Man ist doch anwesend – und basta! Dann kommen die schlechten Angewohnheiten der anderen zum vorschein. Man bekommt mit Sachen zu tun die nicht sichtbar waren. Und wenn darüber nicht gesprochen wird, wie das einem auf die Nerven geht, dann bleibt die, die schlechte Gewohnheit der anderen. Und dann dauert es nicht lange, da hat schon jemand einen Nervenzusammenbruch. Hier fängt es schon an, mit der abkühlung der Leidenschaft. „Ohne Kommunikation hält fast nichts“ Das wissen wir, ja. Kommunikation kann so vieles schlechtes verhindern, „und das wissen wir auch“. Wenn man über seine Wünschen, Träume und Gelüste nicht spricht, dann können anderen sie auch nicht erraten. Oder wenn man passiv in der Beziehung ist, dann sind plötzlich zwei passiv – anstatt aktiv. Es ist fehlerhaft, wenn man denkt: Wenn sie/er keine Schritt auf mich macht, tue ich das auch nicht. Da fängt auch noch eine Misere an – vor allem wenn man schrecklich Stolz ist und meint, das es hier in der Situation der Stolz eine Stärk ist. Das ist total falsch. Kopf gegen Kopf gibt nur Schmerzen, Frustration und Traurigkeit. Bei solchen Handlugen und Verhalten lässt sich die Romantik nicht mehr blicken. Sie ist schon da, aber sie schläft tief und fest. Die Romantik verdient ab und zu an eine kalte Dusche: Mann kann sich kleine Inseln aufbauen, wo das Feuer der Leidenschaft immer wieder aufflackern darf. Das muss nicht automatisch im Bett enden – und wenn, noch besser. Das darf auch ein langer Blick in die Augen sein, der die fast vergessenen Schmetterlige im Bauch wach küsst und ihn flüstern lässt:, ja, genau so habe ich mich in Dich verliebt. Auch Abwechselung ist hier gefragt – direkt gesagt: Die Kunst der Verführung entdecken. bds. Man hat Fantasie, intime Fantasie und behält sie für sich aus Angst, Religion, Scham..was auch immer das ist. Hier zeige ich Respekt. Aber auch hier geht ein grosser Teile der schönen und errenden Miteilung verloren. Es wird zur Gewohnheit und zur Pflicht und nicht etwas, das einem Spass macht. Hier hat man das Gefühl, dass man nichts einander mitzuteilen hat. Es wird beinahe gleichgültig.

    Liebe und Lustkiller Nummer 1: Einfersucht und Gewalt. Hier spreche ich für mich. Ich bin froh, dass wenn ich nach Hause kommen, keine blönder -Blauäugiger Drachen hinter der Tür auf mich wartet. Es ist nicht schön, wenn jemand jeden Tag an deiner Liebe zweiffelt, nur weil du keine Eifersuchtszene machst – und weil du bist, so wie du bist: Selbstsicher und keine Eifersucht kennst. Ich muss niemanden mit Telefonterror quälen oder ständig kontrollieren. „Ich bin keine Wachhunde“. Ich hasse Kontrolle und Machtspiele. Und wenn in einen Beziehung/Eher das auf Dauer wird, ist es nicht mehr lustig. Hier hörte alle Spass und Romatik auf. Auch hier hat man keine Lust mehr auf ein Gespräch, oder etwas gemeisam zu machen, weil man mittendrin einfach ständig beschuldigt wird für eine Tat, die nicht statt gefunden hat. Das tut sehr weh! Für mich hat Einfersucht mit Liebe nicht zu tun. Liebe ist so etwas schönes. Ich liebe die Freiheit. Man kann auch in einer Beziehung leben und dem anderen seinen Raum und Freiheit lassen. Ich möchte niemanden besitzen und werde mich nicht mehr besitzen lassen. Man ist keine Ware. Erfahrungen macht einen weisser und vorsichtiger. Wegen meiner Einstellung über das Leben zu zweit, habe ich schon viel Bekanntschaft verloren. Sie können mich nicht verstehen. Und ich respektiere und akzeptiere das ohne blinzeln zu müssen. Und das Leben für alle weiter. Und alle sind glücklich und zufrieden.

    Hardy, anjo de luz…ich lasse dir um beijinho na ponta da orelha e um abraço apertado. Ich lache mit dir. Meine Seele lasse ich bei dir. Du bist sehr especial para muitos/as. LG

    I

    1. Was Du schreibst ist sehr war und zeigt das Bild, wie wir mit Liebe und Partnerschaft umgehen. Es ist ein Thema unter viele Paar leiden. Nun ich kann nicht sagen, dass ich schlauer bin. Ganz im Gegenteil. Ich bin zwei Mal gescheitert. Aber ich glabue daran, doch das bedarf viel Arbeit und Feingefühl. Arbeit an sich selbst, versteht sich. Ich bin sehr Dankbar für Deine Worte…

      1. …. ich empfinde dies nicht als scheitern einer Beziehung … ist es nicht so, dass gerade die Seelen unserer Generationen sich mit mehreren engen Seelenpartnern „verabredet“ haben, um ganz alte Themen, oft auch sehr schmerzhafte Verstrickungen zu klären und auch Ahnenthemen bezüglich alter Beziehungsmuster zu heilen … um sich immer mehr öffnen zu können für eine wahre tief liebende Herzens-Partnerschaft … eben erst einmal intensive „Arbeit an sich selbst“ … daran glaube auch ich …

        1. Hallo ihr Lieben!

          Erstmal möchte ich euch sagen, dass ich es herrlich finde, wie alle mitfiebern, wie es weitergeht 🙂

          Zum Thema Beziehungen empfinde ich das so:

          Wenn sich das „Wunder“ mal ereignet hat, dass sich Zwei verliebt haben, wäre es schön, wenn diese Zwei folgendes schaffen:

          Sie gehen „den Weg“ gemeinsam – aber jeder auf seine Art zu sein. Die Betonung liegt aber auf „gemeinsam“. Dann können diese Zwei mit ihrer Liebe ALLES schaffen….Das ist jedoch im Alltag oft nicht einfach und braucht wirklich viel Arbeit und Vertrauen.

          Ich bin auch schon so gespannt wie es mit Allen in der Geschichte weitergeht und freue mich auf morgen. LG

      2. Hardy liebster, tudo bem? Ich danke dir auch für deine Worte. Ich war auch nicht schlau, denn trotz alle Bemühungen und Arbeit an mir selbst, ist meine zweite Ehe ebenfalls in die Brüche gegangen. Aber wenn man draussen ist, kann man in die Situation einblicken und sehen wo die Fehler waren. „bei mir war es so“. Und als ich Frieden mit der Situation geschlossen habe, habe ich verstanden, dass unsere Zeit vorbei war und das wir nicht füreinander bestimmt waren. Dazu war noch seine Gewalt und Eifersucht. Keine Liebe der Welt hält das durch. Und ich war und bin eine sehr stark Person. Alle Narben auf meiner Haut haben eine schmerzhafte Geschichte…sie waren still…vor kurzem haben sie angefangen zu sprechen. Estou escrevendo muitas coisas. Ich hoffe, dass es dir gut geht. Ich werde nachher meditieren. „meu coração bate muito forte“. Ich bin extrem nervös und glücklich. Ich sende dir ein bisschen do meu mundo. Vielleicht kennst du schon. 🙂 Ich lasse dir eine umarmung e um beijinho na ponta do nariz. Wir denken an DICH
        LG

    2. Liebe Ana Maria,

      Endl finde ich Zeit, Dir zu mailen. Deine Zeilen mit der Leuchtkugel, glücklich sein, strahlen, liest sich sooooo schön u übermittelt soviel positivtät. es freut mich sehr, dass Du so glücklich bist…. wünsche Dir das die Zeit weiterhin so für Dich läuft.

      Thema Partnerschaft/liebe, Du hast es perfekt auf den Punkt gebracht. Mehr gibt’s kaum dazu zu sagen. Die Liebe lässt uns fliegen, erstrahlen, man hat Kraft zum Bäume ausreißen, genauso kann sie uns enttäuschen u das Herz in 1000 Stücke zerreißen! Problem ist, dass sehr viele nicht allein sein können, und die Einsamkeit & Glück im gegenüber suchen. Viele leben diese Alias-liebe. So bleibt es nicht aus, dass man sich bald nicht mehr viel zu sagen hat, die Freude/ Leidenschaft erlischt, viell genau da wenn diese erste “ Verliebtheit“ vorbei ist. Wichtig ist, dass das gegenüber akzeptiert, respektiert wird, ein sehr gutes Gefühl während dem Treffen als auch danach hinterlässt. Die Zusammengehörigkeit & vertrauen wächst mit der Zeit. Viel wichtiger als de oberflächliche Verliebtheit. Ich glaube wichtig ist, den anderen so sein zu lassen wie er ist, nicht veränden, zusammen wachsen u den anderen in seinen Träumen unterstützen, nicht soviel sinnloses reden. Lieber einmal tief in die Augen sehen od in den Arm nehmen u nur das auslösende Gefühl sprechen lassen. Dem Alltag nicht Zuviel Macht gibt sondern sich die Auszeiten zu zweit nimmt, der Leidenschaft den Raum gibt – dann muss man vielleicht nicht den sex exakt planen od nebenbei als „Pflichterfüllung od Bedürfnisbefriedigung “ sehen. Und wie Du liebe Ana Maria richtig schreibst , es ist ein permanentes arbeiten und beidseitiges bemühen, überraschen, offen miteinander zu reden & in schlechtem Tagen dem anderen zeigen, hey ich bin da für Dich, wir schaffen das!

      Nach einem weiteren prägenden Satz in einem Buch :“ wenn Sie glauben es gibt die/den Richtigen vergessen Sie’s. Es gibt für Sie 1,5mio passende Partner.“ Mhhh ausgerechnet hier den richtigen zu finden, scheint mir wie ein 6 im Lotto. Die Behauptung bestätigt dann eine weitere These, die in einer Zeitung von einem Forscher für Beziehungen stand : Monogamie und die Beziehung „bis ans Lebensende“ in der heutigem Zeit funkt nicht mehr. Wenn ich mir das Umfeld, das was man sieht/hört/erlebt mitbekommt, kann ich es bestätigen ( klar gibt es Ausnahmen, die geben doch wieder Hoffnung wie schön es sein kann, wenn es funkt ) . Meiner Meinung nach bestätigt es das ich kann/ will nicht alleine sein … der wichtigste Mensch bin ich, ich muss mit mir glücklich sein/ glücklich machen können, mich lieben, mit mir im reinen sein, erst dann kann ich jmd anders so sein lassen u akzeptieren wie er ist & das eigene Glück kann dann multipliziert werden. Genau die Erfahrung hat,eine Freundin von mir erst erfahren müssen. Keine 2 wo später klappte es plötzlich mit ihrem Wunsch nach einem Freund…. 😉

      wünsche Euch ein verliebtes u Leidenschafl We 😉

      1. Hallo Kathrin

        Danke für deine Zeilen. Ja, glücklich zu sein ist wunderbar! Und ich geniesse es und danke den Götter des Universums dafür! Ich war sehr lange Krank – seelisch fast wie gelähmt. Aber jetzt ich bin gesund und darf weiter leben. Denn in mein Blut und Zellen hat sich nichts Böses angesiedelt. Und darum bin ich auch glücklich. Es gibt so vieles gutes momentan…ich finde keine Worte um dieses Gefühl zu beschrieben…, es so intensiv, so magisch. Und dazu bin ich verliebt in das Leben, in mich, in meine gute Seele. Ich bin verliebt in die „Liebe“! Jetzt bin ich frei…ich bin kein Vogel mehr im goldkäfig…wegen den darf ich auch glücklich sein! Party ist angesagt.

        Ich habe Verstädnis für die, die nicht allein sein können – ich freue mich für sie. Sie haben eine Recht dazu .Aber ich kann nicht sage, dass sie das Glück im Gegenüber suchen. Meinst du das Glück zu zweit oder das Glück im Leben? Wenn du gemeint hast, das Leben zu zweit, kann ich das verstehen. Aber falls du gemeint hast, das Glück im Leben, dann kann ich nur eins sagen: Wenn ich eine Person nicht kenne, kann ich nicht sagen, dass sie das Glück im Gegenüber sucht, es sein dem ich kenne diese Person, ihr Lebensinhalt usw.

        Unbewusst gesehen, landet fast jeder Mensch ins Alias-Liebe. Wir können in Zukunft nicht sehen. Kein Mensch auf dieser Welt geht auf eine Partnerschaft ein mit den „was dazwischen kommt“ auf den Tisch serviert. Und es ist besser so.

        Vertrauen ist die Basis für vieles im Leben, aber es gibt Erfahrungen die bestätigen, dass Vetrauen und Respekt nicht jeder Person Sache ist. Das gilt für sie/er.

        Oberfläche Verliebheit? …Ich kenne Menschen und ihrem Geschichte – meine Geschichte ist auch Teil davon. Es gibt Situationen im Leben, die nicht vermeidbar sind, Situationen die einen zwingt in einer Beziehnung/Eher zu bleiben – auch wenn es nicht mehr funkt. Es gibt Menschen, die nicht gelernt haben sich zu verteigen im Leben – Menschen die ihre Heimat verlassen haben, Menschen mit Träumen, mit Ängste, Menschen die nur den Partner als Bezugsperson haben, Menschen die Keine Chance bekommen haben, die Sprache zum lernen, weil jemand für sie gesprochen hat – Menschen die da sind, aber sie leben nicht, sie entwickelt sich nicht weiter. Tag kommt und geht und nichts passiert in ihrem Leben – sie vegetieren vor sich hin. Und wenn Kinder dazwischen sind, es ist nicht so einfach solche Beziehung aufgeben.

        Man muss nicht versuchen den anderen zu ändern, aber man kann über Schlechten Manie die einen auf den Nerven geht. Z.Bsp. Nasenböhren am Essentisch usw…, Ich habe meine Grenze.

        Den/die richtige gibt es nicht auf dieser Welt – aber es gibt deine zweites Ich, dass dich ergänzt. Und wenn das einmal im Leben passiert, dann hat man ein 6 im Loto – dann kann man vor Glück hüpfen. Ich selber bin für die Bindung – aber mit Liebe, Vertraeun und Respekt.
        Kathrin, Wünsche dir einen schönen Sonntag. LG

  13. „Wenn das Herz hüpft vor Glück……“
    „Ein Gefühl der Leichtigkeit spüren……“
    Wie gerne würde ich anstatt Laura in diesem Zug sitzen! Auf dem Weg ans Meer, Sonne und Strand, den Sand zwischen den Zehen spüren!
    Nach einem für mich sehr hartes Jahr bin ich nun langsam auf dem Weg MEIN Leben zu Leben! Und deine Geschichte, lieber Hardy, macht mir Mut.
    Das Leben zu genießen ist nicht immer möglich, aber ich arbeite jeden Tag ein kleines Stück mehr daran!
    Bis bald!
    Alles Liebe
    Gabriella

      1. Guten Morgen lieber Hardy, ja, du hast recht. Ich entscheide mich „Laura “ zu sein! Ein schöne Woche noch Gabi

  14. Lieber Hardy,
    habe die letzten male eher genossen und geschwiegen,
    manchmal fehlen einem auch die passenden Worte oder die Zeit aber heute muss ich dir doch mal schreiben,weil du es wieder mal geschafft hast Emotionen auszulösen und Erinnerungen an schöne Zeiten zu wecken.

    Wir hatten einen wunderschönen alten Apfelbaum,ich kann dir gar nicht sagen wie oft ich als Kind drauf und drunter gesessen und gelegen habe.Meine Güte wie viele Geschichten er von mir hörte und wie viel Umarmungen er bekommen hatte.Meine Eltern haben ihn gehegt und gepflegt und er hatte die besten und leckersten Äpfel. Auch meine Kinder liebten diesen Baum. Wie oft haben auch sie sich dort zurückgezogen,gespielt und gepicknickt. Der Baum musste mit der Zeit gestützt und gesichert werden , da sein Stamm und die Äste schwächer wurden aber er immer noch voller Äpfel war.Auch meine Eltern wurden Älter und leider auch schwächer.Es ist nicht lange her,da sind meine lieben Eltern gegangen und den Apfelbaum den gibt es jetzt auch nicht mehr.
    Aber mir bleiben die schönsten Erinnerungen und dank dir habe ich mich heute wieder mit meinen Eltern im Garten gesehen und ich saß mit Lockenkopf ,lachendem Gesicht und schwingenden Beinen im Apfelbaum.
    Danke, Kerstin

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