„The Sunday“ 18. Juni

„Laura, du weisst schon, das kleine Mauerblümchen aus der Via di Sant` Agnese“, sagte Viola zu der Signora Mazzini. „Ja, dieses kleine unscheinbare Ding ist verschwunden. Keiner weiss, wo sie ist. Ist das nicht schrecklich? Ich wollte meine Blumen kaufen, da hing ein Schild an dem Blumenladen. „Vorübergehend geschlossen“! Seit dem das junge Ding den Laden von Ihrer Mutter übernommen hat, war der noch nie zu. Ich verstehe das nicht!“ Viola war ausser sich. Sie war weniger um das Mädchen besorgt, als vielmehr über die Tatsache, dass sie sich vielleicht einen neuen Blumenlanden suchen muss. Wo kriege ich bloß jetzt meine Blumen her…
Signora Mazzini zuckte nur mit den Schultern während sie die Pasta für Ihren Sohn in das heiße Wasser warf. Franco, der schon hungrig am Küchentisch saß, schmunzelte nur in sich hinein, sagte aber nichts.
Laura war aber alles andere als eine kleine graue Maus. Für viele war sie zwar das kleine Mauerblümchen, doch für ein paar wenige war sie der kleine Engel mit ihrer blassen Haut, ihrem schmalen Körper und den roten Haaren. Die vielen Sommersprossen in ihrem zarten Gesicht mochte sie selber nicht besonders, wenn sie sich morgens im Spiegel ansah.
 Aber sie war etwas ganz besonderes, nur hat sie das nie gewusst und es hat ihr auch nie jemand gesagt, was sie wohl auch zu dem stillen, kleinen, schüchternen Mädchen machte, das sie war. Zudem hatte man das Gefühl, dass sie nie älter wurde. Mit ihren 27 Jahren sah sie immer noch aus wie das kleine Mädchen von Signora Costa.
Niemand bemerkte Laura, wenn sie durch die schmalen Gassen von Rom läuft. Manchmal kommt ihr es so vor, als würde die Stadt diese kleine „rote Sonne“, wie ihr Vater sie immer nannte, verschlucken. So eine große hektische Stadt mit so vielen Menschen und Strassen und dann diese kleine verträumte Seele. Ja, das war sie. Laura lebte in ihren Tagträumen und war deshalb nie wirklich alleine.

Und das Universum ist unendlich, also bist Du unendlich reich und hast die Kraft alles zu erreichen, was immer Du Dir auch wünschst.

Manch einer empfand sie als „sonderbar“ oder vielleicht ein bisschen verrückt. Aber wer Träume hat, dem gehört das Universum, hat ihr Vater immer zu ihr gesagt, wenn sie auf seinem Schoß saß. Und das Universum ist unendlich, also bist Du unendlich reich und hast die Kraft alles zu erreichen, was immer Du Dir auch wünschst. Er musste es ja wissen, dachte sie sich. Wenn sich jemand mit dem Universum auskennt, dann ist es ihr Vater. Sein ganzes Leben hat er schon in die Sterne geguckt. Er arbeitete in der INAF, Osservatorio Astronomico di Roma, und lehrte an der Universität in Rom.
Manche Wünsche , die Laura ins Universum schickte, waren so groß und sind trotzdem nicht in Erfüllung gegangen, dachte sie sich manchmal. Z.B. hat sie sich nichts mehr gewünscht, als dass Ihr Vater wieder zu ihr zurück kommt. Obwohl sie wusste, dass er jetzt dort ist, wo die Sterne sind, kommt Ihr das manchmal unendlich weit weg vor. Manchmal träumt sie sich zu ihm hin. Das sind die Nächte an dem der Himmel leuchtet und das Universum strahlt. Das wusste sie. In diesen Momenten war sie glücklich.

Glücklich ist sie auch, wenn sie in ihrem kleinen Blumenladen steht und all diese bunten kleinen Wunder der Naur um sich herum hat.

Der ganze Laden duftet nach frischen Blumen, Gras und Glück. Ja, wenn Glück einen Geruch hat, dann ist es der dieser Blumen. Ihr kleiner Laden ist so bunt wie die Kleider, die sie trägt. Die Menschen, die ihren kleinen „Glücksladen“ besuchen, sind ganz unterschiedlich. Viele sind glücklich verliebt und kaufen Rosen oder Lilien und andere kaufen große Sträusse. Das sind meistens Männer mit einem schlechten Gewissen, die versuchen wieder etwas gut zu machen, so glaubt sie. Sie sieht das an ihren Gesichtern. Traurige Menschen kommen auch zu ihr. Sie bestellen Kränze und tragen meistens schwarze Kleidung, wenn sie ihren Laden betreten. Aber auch sie gehen mit einem kleinen Funken Zuversicht, wenn sie sehen mit wie viel Liebe Laura die Blumen zusammenstellt. Wie eine klassische Symphonie. Für Laura hört sich das so an, wenn sie in ihre Arbeit vertieft ist, denn die Blumen können singen. Laura kann sie hören. Alles, was uns umgibt, besteht aus Energie und hat seine eigene Frequenz, so hat sie es von ihrem Vater gelernt. Deshalb ziehen sich Dinge an oder stoßen sich ab.

Die Synchronisation der Melodien
So verlieben sich Menschen auch, weil sie das Lied des anderen hören können und es sie verzaubert. Manchmal geht eine Melodie zweier Menschen nach einer Zeit auch wieder verloren, wie z.B. bei Franco und seiner Frau Viola. Signora Mazzini kennt das nur all zu gut. Ihr Mann hatte schon vor vielen Jahren ein anders Lied gesungen und sie verlassen. Nun war Franco der einzige Mann im Hause der Mazzini.
Aber es gibt auch Menschen, die Blumen nur für sich kaufen. Weil sie schöne Dinge gern haben. Das sind oft alleinstehende Frauen, die aber nicht aufgegeben haben an das Gute und Schöne im Leben zu glauben. Das sind Menschen, die sich ihr eigenens Leben „glücklich machen“ unabhängig von anderen Menschen. Wenn es eben niemanden gibt, der dieselbe Melodie singt, dann geht das auch sehr gut ohne. Wer sagt denn überhaupt, dass man dabei unglücklich sein muss? Niemand! So macht sich eben auch Laura ihr Leben schön und ein bisschen glücklich. So nimmt sie auch jeden Abend Blumen mit nach Hause. Das sind meistens Blumen, die keiner mehr kaufen würde, weil sie schon ein bisschen verwelkt sind. Sie bekommen dann einen ganz besonderen Platz in ihrer kleinen Wohnung in der Via Sant` Agnese, einer Seitengasse der Piazza Navona.
Die Wohnung hat zwei kleine Zimmer zur Strasse raus und eine kleine Küche. Nichts besonderes, aber es passt zu ihr, denkt sich Laura. Das würde sie zu jedem sagen, der sie besucht. Doch bis jetzt hat sie keiner besucht. Das ist aber nicht weiter schlimm. Sie würde auch nicht jeden zu sich einladen. Nein, das würde sie niemals machen.

Die Geschichte vom Elefanten

Sie muss oft daran denken, wenn sie mitten in ihren Blumen steht und sich in ihren Tagträumen verliert. Bis sie dann die Klingel der Ladentür zurückholt. Wie heute morgen, als  Signore Marazzi, der heute in ihrem Laden stand. Ein sehr eleganter, ältere Herr. Er kommt immer zur selben Zeit. Samstags gegen 9:30 Uhr. Kauft ein paar weiße Lilien mit einer roten Rose und etwas Grün. Es muss sich um eine große Liebe handeln, das spricht für die weiße Lilie. Die Rose für die Sehnsucht. Vielleicht ist sie verstorben, dachte sich Laura, denn sein Lächeln ist zufrieden, aber seine Augen sind etwas traurig.
 Er war alleinstehend, da war sich Laura ziemlich sicher. Er kam ohne Begleitung, zudem immer zur selben Zeit, die Tasche, die er vom Markt brachte, war mit frischem Gemüse und Kräutern gefüllt, die für eine Person reichte. Signore Marazzi war also ein Mann, der die guten Dinge schätze, dachte sie sich. Er isst gerne und hat seine Rituale, was daraus schließen lässt, das er alleine lebt und jeden Samstag die Blumen irgendwo hin bringt. Vielleicht für sich selbst. Wohl kaum. Da würde er sich sicher für etwas anderes entscheiden. Lilien kauft man für einen ganz besonderen Menschen. Er kleidet sich ausserordentlich speziell und zurückhaltend klassisch und verwendet auch einen Duft, der zu ihm passt und sicher nicht einfach zu bekommen ist. Die Hände sind gepflegt und auch die Schuhe. Passend zum Anzug, versteht sich. Er trägt auch immer eine Zeitung in der Hand. Kaffe trinken auf der Piazza nach dem Einkauf und die Zeitung lesen, ja, das würde zu ihm passen. Laura kann sein Alter schwer schätzen.
Als Laura ihn so beobachtet bemerkte sie, dass die Tasche mit den Einkäufen bedruckt war. Darauf stand: „Franco Mazzini –  Antiquitäten“…
Was hat Franco Mazzini mit Signore Marazzi zu tun und warum Laura schmunzeln musste, das erzähle ich Euch am nächsten Sonntag …

Ich wünsche Euch einen schönen & entspannten Sonntag…

Euer

Hardy

 

 

 

 

 

22 thoughts on “„The Sunday“ 18. Juni

  1. THX – für die Fortsetzung 🙂

    Good idea! (Kurzgeschichte, die kapitelweise weitererzählt wird)

    Auch wenn es nur eine Geschichte ist, lässt es doch darauf schließen, dass Du eine enorme Menschenkenntnis hast und ein sehr guter Beobachter/Zuhörer bist, sonst würdest Du nicht über das schreiben, WAS Du schreibst und Du würdest nicht die Wörter verwenden, die Du verwendest.

    Es steckt schon sehr viel drin…Und Du hast eine wunderbare Art zu schreiben, dass alle Sinne angesprochen werden 🙂 Wunderschön!

    Ich wünsche Dir sonnige und angenehm warme Sommertage. LG

  2. Lieber Hardy!
    Deine Art zu schreiben gefällt mir sehr … leicht und fließend . .. und doch steckt so viel drin. Wenn ich deine Geschichten lese, dann ist es, als ob ich in die Geschichte eintauche und genau so muss es sein! Und wie immer freue ich mich auf die Fortsetzung ! Danke dafür und hab noch einen schönen Sonntag!

  3. Lieber Hardy,

    Das klingt überragend schön ❤️
    Manchmal bin ich auch eine kleine „Laura“, denn ich träume von uns beiden…aber ich weiß, dass wenn man was wirklich will, es auch wahr wird❤️

    Bacio Amore ❤️

  4. Hallo Lieber Hardy deine Geschichten sind einfach Wow.
    Ich liebe deine Geschichten.

    Ich liebe auch die Blumen und die Natur muss ich ja weil ich ja als Gärtnerin in einer Baumschule arbeite darum weis ich auch wie Laura sich fühlt,
    bei dem Duft der Rosen und anderen Pflanzen lässt man alle sorgen hinter sich.

    Schönen sonnigen Sonntag gewünscht

  5. I simply love how you have impregnated your story with your knowledge and awareness of the laws of the universe.One can tell that your life is full of appreciation,you are concious to breath in your surroundings through heightened senses and embracement of the moment.
    A very enjoyable read.

  6. Servus Hardy & Griaß Euch!

    Sehr fein! Eine weitere Facette zu Deinen auf Papier gebrachten Reiseerlebnissen, Lebenserfahrungen und heiteren bis wolkigen Tagen … „Kurzgeschichten“…
    Das geht jetzt aber schnurrstracks Richtung Roman … Sehr gut! Paaaaasst 😉 Weiter machen 🙂
    Gut schreib & Glück auf!

    Alles liebe Euch allen!
    Heidrun

    1. ?ELEFANT?

      Also ich lies mir noch mal gmütlich Deine Geschichte durch .. auf commot .. mit meinem Cafe (das is ja schon die reinste Konditionierung 🙂 CAFE=THE SUNDAY=CAFE 😉 ) …… und Himmel hilf … WELCHE GESCHICHTE MIT WELCHEM ELEFANTEN???

      By the way … Cafe in Yin Yan Optik, nice pic … Synchronisation der Melodien. Des is a mal a liabe Erklärung für’s „verliebt sein“ … so u jetzt allen noch einen LEIWANDEN & HEITEREN MONTAG!

      LG Heidrun
      Glück auf!

  7. Herr Krüger, heut muss ich Dich etwas schimpfen (lieb-schimpfen ;-)) da lässt uns letzte Woche mit der Frage zurück , wo ist viola ?, meine Phantasie-Geschichte geht in allen Richtungen & ist auf die Auflösung gespannt, da schreibst auf einmal von ner Laura ?! *fragendschau* tztztzttzz ;-))) und dann so mittendrin, hab einige Zeit gebraucht, bis ich in der Geschichte drin war. Sehr viele wahre Dinge wieder mitverpackt, sehr schön. Tolles Rosenfoto , sehr ansprechend…. wollte Euch auch tolle Rosen schicken, aber leider geht das nicht ;(

    Einen tollen So euch allen und eine gigantische Sommerwoche voller

    1. Hallo Kathrin Da gebe ich dir Recht … Es ist so wie im wahren Leben! Menschen werden schnell ersetzt wenn sie uninteressant geworden sind!!! In diesen Fall wurde „Laura“ durch Viola ersetzt!! Gruß Petra

      1. Hallo Petra,

        na solang er uns net austauscht, ist alles gut.. 🙂

        @Silvia, lieben Dank und Dir auch eine super tolle SommerWoche.

    2. Hi Kathrin!
      Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! 🙂 Hardy scheint unberechenbar zu sein! 🙂 Gut so! Denn dann bleibt es spannend! Ich bin davon überzeugt, dass sich am Ende alles fügen wird! 🙂 Schöne Zeit bis dahin! Liebe Grüsse Silvia!

  8. Ich liebe diese wunderschöne Geschichte… deine Art zu Schreiben, zu Erzählen lässt so viel Wärme in mein Herz… Danke dafür… du hast eine wundervolle Begabung, bitte mach damit lange weiter… alles Liebe Diana…

  9. Lieber Hardy,
    Sehr schöne Geschichte. Wundervoll erzählt.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung am nächsten Sonntag.

  10. Hallo Hardy, das ist eine wunderschöne Geschichte. Ich bin gleich in die Geschichte hinein gesunken. Sie lässt sich so schön locker und leicht lesen. Einfach eine schöne Sonntags-Geschichte. Wie man es an einen sonnigen Sonntag mag. Ich freue mich schon & bin auch schon gespannt wie es weiter gehen wird.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag
    P. S. Bitte mehr davon

  11. Hallo Hr. Krüger, kurz, bündig und voller Seele ist diesmal dein / Ihr Beitrag. Zwischen den Zeilen spüren und die verschiedenen Temperamente einer wundervollen Stadt verstehen.

  12. Hallo Hr. Krüger, kurz, bündig und voller Seele ist diesmal dein / Ihr Beitrag. Genauso mach ich es jetzt ☺. Einen wundervollen Sonntagabend.

  13. Lieber Hardy, wie immer wunderschön dein Geschichte. Schon die ersten Zeilen fesseln einen und man möchte nicht mehr aufhören mit lesen. Du schreibst so intensiv aber trotzdem mit einer Leichtigkeit, dass man beim lesen das Gelesene erlebt.
    Ich kaufe auch Blumen für mich und musste lachen als ich das gelesen habe. Aber es stimmt
    Wie wird es weiter gehen? Eine Woche kann so lang sein!
    Ich wünsche dir eine wunderschöne, sonnige Woche. LG Ramona

  14. Hallo Hardy,
    Ich bin nicht soooo die leidenschaftliche Leserin,genieße vielmehr die Zeit mit Hund ,Pferd und Freunden an der frischen Luft,aber dein Blog reitzt mich und ich bemerke das ich absolut eintauche in deine Geschichten.
    Das soll was heißen;-);-);-)
    Freu mich auf den nächsten Sonntag,
    Danke für die wunderbare Ablenkung.

  15. …ich werde nun immer in Blumenläden schauen, ob ich das Glück auch dort riechen kann….was für ein schöner Laden und Laura, die mich etwas an die Mädchen von Patrick Süßkind, erinnert, kommt hoffentlich zurück ins Leben und wurde nicht von Universum verschluckt. Nun muss ich leider weiter mitlesen ->Binde mich nicht gerne an Dinge, die ich nicht selbstbestimmen kann, wann ich beginne und wann ich aufhöre. – doch nun ist es so und ich will wissen wie es weiter geht…
    Sonnige Woche Euch allen!

  16. Olá Hardy. Du meine schöner Muse! Ich hoffe, dass du einen schönen Tag ohne Stress hattest. „Eu tenho que sorrir“ Deine Seele ist einmalig und ich liebe sie immer mehr…und bin sehr glücklich dabei. Es ist sehr süss, dich und deiner Seele zu lieben und respektiere! Darum: Verbindung der Seele. Gestern als ich deine Geschichte gelesen habe, war ich sofort dabei und habe nur gelacht und getanzt vor Glück – und Gotte gebetet, dass er Dich und deine Mitmenschen segnet. Deine Laura ist eine gesegnete Person – sie hat sehr viel Glück. Sie kann lieben und lebt in einer Welt, wo das Böse keinen Schaden verursachten kann. Ein paar wenige Sachen passen zu mir, das mit dem „scheint nicht älter zu werden – und die Wahrnehmung der Dinge – auch die Weisse Lilien sind ein Punkt.“ Ich sag dir einfach nur danke, denn du hast mich noch mehr inspiriert. Ich schreibe auch eine Geschichte. Und das mit d Vater, ist nicht ganz so…aber fast. Danke liebster! Aufgrund dessen was du schreibst, wirst du jedesmal etwas von mir heraus finden – denn in alle was du schreibst, gibt es immer Erlebnisse, die meine Seele bewegt und wärmt. Du bist sehr talentiert. Du bist ein Held, der grossartig schreibt und lacht kann. Die Geschichte ist schön.Ich liebe es!

    Mein Leben steht auf dem Kopf…Chaos pur…vom Dachboden bis zu dem Garage.

    Ich war habe heute mit Kinder gespielt, sie bastelten mir eine Krone aus Lavendle Blumen. Wir haben gezungen und zusammen getanzt. Ich habe für sie eine Geschichte gezaubert, der sie alle sehr aufmersam zu gehört haben. Ich habe für sie Gitarre gespielt – danach haben wir die Ameisen am Kirschbaum beobachtet, wie sie miteinander kommuniziert haben – und wir haben in die Wolken geschaut und verschiedene Sachen entdeckt. Es wär schön! Ich habe gelernt, das Meditation das Leben nicht perfekt macht – „aber sie hilft es, alles nicht ganz so ernst zu nehmen.
    Wörte meiner Oma: Um die kleinen, stillen Dinge wahrzunehmen, werde selbst innerlich still. Das bedarf grosser Aufmersamkeit. Sei stil. Schaue. Lausche. Sein gegenwärtig. „Das tut mir immer sehr gut“. Ich liebe auch die Wiesengeflüster – diese Wahrnehmung ist magisch. Hier harmonisieren mein Körper und meine Geiste. Ich reise gerne zu mir selbst – denn diese Reise ist eine Beobachtung meines eigener „Ich“. Dadurch bekommen meine eigener Ichs+Ichkind+IchErwachsen Balance und Bedeutung. Ich bin sehr offen – darum brauche ich viel Raum für mein eigenes Licht.

    In diesem Leben können wir keine grossen Dinge tun. Wir können nur kleine Dinge mit grosser Liebe tun. „Mutter Teresa.“

    Wahres Glück ist göttlich! Wenn wir unser inneres Glück anerkennen und ihm Raum geben, strahlen wir von ihnen. Ich bin voll Sensibilität,Liebe, Gefühle, Weisheit, Intuition und Sinnlichkeit. Wenn man glücklich, wird man automatisch zu einen magisch Magnet – und dieses Geheimnis der Kraftquelle ist in jedem von uns, es wartet nur darauf, gesehen zu werden, um mit ihrer ganzen Kraft unterstützen zu dürfen. „Aber viele wissen es“. Ich liebe gerne – und ich liebe die Liebe mit all ihrer Süsse und Aromatischen Düften. Düfte haben mehr Einfluss auf unser Leben, als wir glauben. Sie erwecken vergessen geglaubt Erinnerungen zu neuem Leben, lenken Gefühle und versetzen uns in die unterschiedlichsten Stimmungen. Blumendüfte sind wie Musik für die Seele und Sinne… „da hast du total recht“ ich sehe auch so. Düfte wirken nicht nur psychologisch, sondern auch physiologisch: Sie können sogar den Blut druck und den Puls senken.

    Die Weisse Lilien: Erinnerung an die verbotene Liebe zwischen meiner Mutter und meinem Vater. Ich liebe die Weisse Lilien – und werde sie immer lieben bis zu meinem Lebensende. Mein Vater schenkte meiner Mutter Weisse Lilien. Jedesmal steckte sie mir eine Blume ins Haar. Warum verbotene Liebe? Meine Mutter war ein einfaches Dienstmädchen einer reichen chinesischen Familie in Brasilien. Sie war und ist schwarz. Als die Familie nach Brasilien imigriert sind, war er ein Baby. Sie sind aus Taiwan. Die Insel hiess damals „Formosa“. Geschichte eben, im Leben eines Mensch…liebster, ich habe uma grande Wunden in der Seele deswegen. Und deiner Seele weist sehr genau. „Aber ich bin spezielle schön – denn ich trage in mir die Gene aus Italien, China, Afrika und Brasilien“. Num, ich habe schon genug geschrieben… Ich wünsche dir uma boa noite, muito amor e paz espiritual. Ich freue mich auf Sonntag. Um abraço na alma. Um beijinho no queixo, na ponta da orelha e na na ponta do nariz. Esse nariz é lindo, liebster. Wir sind bei dir. Danke, dass du da bist. LG

  17. Hallo Hardy,

    deine Geschichte war wieder einfach nur schön…
    Wie bewusst Du durch’s Leben gehst ist Wahnsinn.
    Ich träume mich in diesen Blumenladen hinein, weiß welche Blumen mir gefallen, besonders gut gefallen, welche ich gerne geschenkt bekomme und Blumen die ich mir hin und wieder selber kaufe….und ich überlege mir gerade, welche Blume gefällt Dir?
    Wer Träume hat, dem gehört das Universum es ist unendlich…..wie war.
    Tagträume sind einfach nur schön und sind kleine Auszeiten….

    Steffi

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