The Sunday 17. September

IM HIER UND NIRGENDWO

 

In der letzten Woche war ich viel unterwegs. Außer in den Nächten in denen ich gemalt hatte oder an meinem Buch schrieb, saß ich an Flughäfen und Bahnhöfen. Das sind Orte, die sehr inspirierend sind. Für mich jedenfalls. Menschen kommen und gehen. Wehmut und Freude liegen da sehr nah bei einander. Tränen des Abschieds, Tränen und Lachen der Freude eines Wiedersehens. Aufbruch in eine neue Zeit, vielleicht ein neues Leben oder Ankunft in ein Neues. Aber es sind auch Plätze der Flucht und der Ratlosikeit. Besonders heute empfinde ich das sehr stark. Hinzu kommt noch die Angst. Das ist ein Gefühl, dass ich bisher auf meinen Reisen nie gespürt habe. Ich rede hier nicht von meiner Angst. Dieses Gefühl ist mir wohl bekannt, aber ich glaube sagen zu können, dass ich mich mit ihr angefreundet habe und sie mir zur einer Inspirationsquelle geworden ist. Wir sind ja einer der Glücklichen, die nicht fliehen müssen, weil wir politisch verfolgt werden oder ähnliches. Die Angst spaltet unsere Gesellschaft! Das ist das Gefühl, wenn ich an einem Flughafen sitze, wie gerade jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe. Ich sitze im Berliner Flughafen fest und habe dieses Wochenende einen ungewöhnlichen Ort, meine Sonntagskolumne zu schreiben. Nicht weniger aufregend, als an meinem geliebten Schreibtisch zu sitzen und die Bilder nur im Kopf zu haben. Hier in der Wartehalle des Berliner Flughafens habe ich keine Bilder sondern Szenen vor mir.

Warteschlangen wohin man sieht. Oft kann ich gar nicht erkennen, warum sie entstanden sind. Ist ein Flug ausgefallen? Gibt es Informationen, die noch nicht zu mir gedrungen sind. Zugegeben, ich hätte Gelegenheit gehabt zu fragen, aber ich entschloss mich dazu, das ganze aus einer kleinen Entfernung zu beobachten. Ich habe ja noch Zeit. Mein Flug hat sich natürlich auch verspätet. Wenn er überhaupt fliegt. Wenn es so ist, so kann ich das nicht ändern. Diese Situation kommt in der letzten Zeit immer häufiger vor. So ist es auch möglich, dass kein Buchungscode auf dem Ticket vermerkt ist. Tja, die Zeiten ändern sich. Und das sehr schnell. Viel zu schnell. Nein, das stimmt nicht. Ich glaube, dass nicht nur die Zeit und die Dinge um uns herum sich schneller verändern, sondern wir laufen auch immer schneller und dadurch potenziert sich die Wahrnehmung und Stress kommt auf. Ich kann das hier, wo ich sitze und beobachte, genau erkennen. Manchmal würde ich gerne den Stecker ziehen und alles mal für einen kleinen Moment anhalten. Diese Ruhe wird das sein, was mir am meisten gefällt. Dem Stress entkomme ich für einen Moment, wenn ich mir meine Ohrstöpfsel ins Ohr stecke, aber keine Musik abspiele. Das ist wunderbar. Dann sehe ich einen Film ohne Musik und Stimmen. Das ist zudem noch sehr lustig.

Vor mir sitzt eine Familie, die, wie es scheint, schon ein ganze Weile in einer kleinen Nische vor einem Burgerladen sitzt und wartet. Der Mann sitzt da und klopft seit zehn Minuten auf die Lehne, was nicht gerade beruhigend ist. Seine Tochter hingegen hat sich entschlossen, eine kleine Runde zu schlafen und liegt mit dem Kopf auf dem Tisch. Das sieht so aus, als wäre sie in ihren Teller gefallen. Ich konnte erst auf den zweiten Blick erkennen, dass das weiße Ding auf dem ihr Gesicht liegt, kein Teller ist, sondern ein Kissen. Ein weisses Nackenkissen. Die 7 Koffer, die sie auf einen Trolly gepackt haben, sagen mir, dass sie schon einige Meilen geflogen sind, oder noch einige Meilen vor sich haben.

Der Tisch neben mir ist mit fröhlichen Österreichern belegt, die mächtig durstig sind. Ich schätze es geht nach Malle oder Ibiza. Ich hoffe der Burger Laden hat genügend Stoff im Lager, bis ihr Flieger geht. Sie sollten lieber auf die Wiesn nach München fliegen. Da geht das Bier nie aus!

Eine ganze Menge Leute laufen hektisch herum mit Handys und Laptops in der Hand auf der verzweifelten Suche nach Steckdosen, die aber meist alle schon belegt sind. Das sieht man an den jungen Menschen, die in keiner Lounge sitzen dürfen und die es sich auf dem Boden nähe einer Steckdose bequem gemacht haben und die Stellung halten, bis Ihr Flug aufgerufen wird. Seit dem Smartphone müssen die Stromkosten an Bahn und Flughäfen extrem gestiegen sein. Das kann man nur mit alternativen Energiequellen bewältigen.

Das ganze hier soll in naher Zukunft, was auch immer das für die Berliner heißen mag, ein Wohnkomplex werden. Berlin TXL wird zu einem Wohn- und Wohlfühlprojekt umgebaut. Begrünt soll das ganze auch noch werden. Das wurde auf großen Plakaten angekündigt. Natürlich erst, wenn Schönefeld fertig geworden ist. Wann immer das sein mag 😉 Gute Idee, wie ich finde. Ob ich das wohl noch erleben werde, ist fraglich.

Oh. Frischer Wind an dem Nebentisch. Zwei Stewardessen setzten sich hin. Wohl riechend und gut gelaut. In der Hand zwei Tabletts mit dem Burger des Tages, der ungefähr so groß ist, wie der Rucksack, den ich mit mir rumschleppe. Figuren wie eine Barbie. Wie geht das? Sie haben auch mächtig Hunger! Sie schaufeln das Ding in sich hinhein, als gäbe es kein Morgen mehr. Naja, wer weiß das schon. Oder sie wollen mir etwas demonstrieren. „Schau her, ich kann so viel essen, wie ich will und passe immer noch in meine Uniform“? Spätestens, wenn sie den zweiten bestellen, werde  ich es wissen. Da kommt mir gerade ein Burger kochender Pilot mit einem Grinsen im Gesicht in den Sinn.

Das hier und jetzt & die 3 Sekunden

Zulange warten und nicht weiter kommen ist selbst für mich eine Herausforderung, wie ich an meinen Gedanken feststellen muss. Aber was gibt es anderes zu tun? Einer neuen Studie zu folge, haben Neurowissenschaftler festgestellt, dass die Gegenwart genau 3 Sekunden dauert. Also in dem Moment, indem ich das Gefühl wahrnehme, ist es eigentlich schon „Vergangenheit“. Kein Wunder, dass es schwer ist „im Hier und Jetzt“ zu sein. Der Vorteil daran ist, dass Du es überall sein kannst. Also, für fortlaufende drei Sekunden. Wie ich schon mehrfach feststellen musste, ist das alles eine Frage der Perspektive.

Das heisst für Euch, meine lieben „The Sunday“ – Kolumne Leser. Wenn Ihr Euch den berühmten Sonntags – Kaffee oder Tee kocht, ist der Gedanke im Hier und Jetzt. Wenn Ihr in die Küche geht, um ihn zu machen, müsst Ihr verdammt schnell sein, sonst gehört er schon der Vergangenheit an. Wenn Ihr darüber jetzt nachdenkt, ist das eine Zukunftsvision! Ihr bleibt liegen? Ja, dass ist auch eine Lösung! Die beste Methode ist: Lasst Euch den Kaffee oder Tee direkt ans Bett  liefern! Dann ist er noch heiß und im Ihr bleibt im hier und „Hier und Jetzt“.

Ich wünsche Euch allen einen guten und wunderbaren Sonntag !

Euer

Hardy

 

 

13 thoughts on “The Sunday 17. September

  1. Hallo Hardy! Dann konntest du die Wartezeit ja doch gut nutzen! Ich wünsch dir noch einen schönen Sonntag! Wer weiß, wen du noch alles triffst! Was man nicht ändern kann, kann man akzeptieren und das beste daraus machen! Wir gehen in den Wald und genießen das herbstliche Wetter! Dann noch viel Spaß beim Beobachten und einen guten Flug!

  2. Lieber Hardy!
    Liebe Mädels!
    Ich habe mich entschlossen, nicht mehr zu warten. Ich lebe genau im Hier und Jetzt. Viel zu lange habe ich gewartet, dass etwas geschieht und sich etwas verändert, natürlich zum Guten. Aber dem war nicht so! Zwar hat sich einiges verändert, im ersten Moment zum Schlechten, aber irgendwann hab ich bemerkt, es wird alles gut. Und nur ich hab es in der Hand und ich kann entscheiden, ob ich warten möchte oder nicht!
    Deswegen steh ich jetzt auf, hol mir ein Stück Kuchen und Kaffee und genieße meinen freien Sonntag Nachmittag!
    Dir wünsch ich einen guten Flug und ich freu mich schon auf „next Sunday“!
    Euch allen einen schönen Sonntag!
    Gabi

  3. I love airports….so much love to observe in airports.Still its no fun when you would prefer to be somewhere else.
    Enjoy your trip home to your loved ones.
    G.

  4. Ja Griaß Di Servus Flughafen Gestrandeter!

    Ja, des kann zach sein… ich glaub das mit dem längeren Warten is für die Meisten von uns eine „Herausforderung“. Dafür umso produktiver Deine Wartezeit.
    Sehr gelungen Deine heutige Kolumne: kurzweilig, angenehm & einladend.
    Hoffe Du hattest einen guten Flug ohne weitere Verzögerungen u bist mittlerweile schon gut gelandet wieder zu Hause angekommen!

    Frohes Schaffen noch u TOI, TOI, TOI für die letzten „Lost Paradise“ Vorbereitungen.
    Möge die kreative-künstlerische Macht mit Dir sein! 😉 🙂

    Dir & Euch Allen Mädels noch einen feinen, geerdeten u geborgenen Sonntag!
    Alles Liebe
    Heidrun

    P.S.: Ich hab nen neuen Slogan. „Surf It“ sehr fein, paaaaaasst!

    P.P.S. @ ANA MARIA Big Hug to you & viel Kraft O:-)

  5. Hallo lieber Hardy,

    Flughäfen, Bahnhöfe und Cafes alles Orte um Leute zu beobachten!!! Herrlich – ich liebe es!!!

    Bei Deiner Beobachtung der Tochter eines Paares was offensichtlich schlafend in den Teller gefallen ist , was sich ja Gott sei Dank beim zweiten Hinsehen als Kissen herausstellte, hat bei mir einen lauten Lacher hervorgerufen!!! ( Kopfkino) Wobei ich natürlich in diesem Moment alle Blicke der Anwesenden auf mich zog!!! Ups!!! Ein Glück, dass ich den Kaffee schon herunter geschluckt hatte!!!

    Es ist natürlich nicht schön wenn man soviel Wartezeit hat – aber wir sind doch alle Gott sei Dank nicht auf der Flucht und man muss dieses mit dem Positiven verbinden!!! ( Wie bei Dir die Beobachtung der verschiedenen Leute um Dich herum!!!) Uns wäre sonst dieser toll geschriebene Sonntagsblog entgangen!!!

    So, nun geht es auch wieder auf die Bikes – man muss schließlich das schöne Wetter nutzen solange es geht!!! Ich werde auch gerade zur Eile angetrieben weil eine Unwetterwarnung wegen schwerer Gewitter durchkommt!!!

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und hoffe, dass Du einen guten und sicheren Rückflug hattest!!!

    Liebe Grüße

    Brigitte

    PS: Allen Mädels natürlich auch einen schönen und erholsamen Sonntag.
    @Heidrun Ich hoffe, dass es Dir gut geht und schicke allen einen ganz lieben und herzlichen
    Gruß aus dem hohen Norden!!!

  6. Leute beobachten – Verabschiedungen, auf jmd warten, Vorfreude auf Urlaub, Termindruck auf Dienstreise … all das erlebt man im bhf oder Flughafen. Jeder getrieben von verschiedenen Emotionen und Zeitdruck. In Wirklichkeit ist doch der Zeitdruck & Stress überall gegenwärtig, nicht nur im Bhf od Flughafen indem man das Gewurle intensiver wahrnimmt – wenn man sich Zeit fürs beobachten nimmt! Für mich – als ungeduldiger Mensch – ist warten schlimm, das warten an der Kasse nur weil keine 2/3. Kasse aufgemacht werden kann, warten – mit was man die Zeit schon wieder nutzen hätte können. Ich will nicht mehr auf irgendwas warten, warten bis die u jene Situation im Leben eingetreten ist, ich will den Moment nutzen. Wir haben nur das eine leben!! Versuche aber inzwischen die kleine Pause an der Kasse auszunutzen, durchzuschnaufen, Leute & dessen Einkäufe beobachten …
    Im Moment lass ich mich sehr von dem „durchs Leben hetzen & hier wollte/sollte/müsste ich noch machen“ … furchtbar, bin so grad gar nicht in meiner „im Hier&jetzt“.. Die fehlende Wellness Auszeit fehlt einfach. Das ist für mich wie für Dich Hardy Deine Ohrstöpsel, abhauen, Abtauchen, für sich sein & nix mehr hören & sehen…nur zu sich wieder finden.::

    Versuchen wir es besser zu machen und aus der hektischen Spirale des Alltags auszusteigen , zumindest immer mal wieder ..

    Einen schönen ruhigen So zum auftanken wünsch ich Euch allen & Dir lieber Hardy für nächstes we viel Erfolg mit Deiner Vernissage

    Vg Kathi

  7. Lieber Hardy,

    mein täglich Brot. Der Flughafen. Nicht Berlin sondern München. Wunderbar beschrieben. Besser hätte ich es nicht machen können.

    Liebe Grüße JC

  8. Hallo Hardy,

    beim lesen hatte ich das Gefühl, neben Dir zu sitzen und mit Dir die Leute zu beobachten. Ich musste öfters schmunzeln…gerade mit den Stewardessen… da frage ich mich auch.
    Ich finde es auch zu herrlich irgendwo zu sitzen ob in einem Café oder Bahnhof und die Leute zu beobachten. Dann stelle ich mir vor was diejenigen so arbeiten und was es so für Menschen sind…was zu denen passen könnte… ich finde es toll!
    Am Samstag werde ich nach Wien mit der Bahn voraussichtlich fahren und dann werde ich sicher auch schön beobachten können… ja, ich komme nach Wien und werde mir Deine Ausstellung am Sonntag anschauen und bin schon seeehr gespannt. Das wird eine halbe Weltreise sein für mich und ich freue mich schon sehr darauf. Ich war noch nie in Wien und bin sehr gespannt.

    Ich bin dafür im “ Hier und Jetzt“ zu leben, obwohl den Kaffee oder Tee ans Bett zu bekommen ist auch schön….und ob die Neurowissenschaftler da wirklich recht haben mit d 3 sek … hm, ich weiß nicht…?

    Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag Abend und eine guten Start in die neue Woche…

    Steffi

  9. Hallo Hardy,
    dein heutiger Sunday lies mich schmunzeln, ähnliche Erlebnisse u Gedanken hatte ich diese Woche…
    Flughäfen haben für mich einen ganz besonderen Flair, ich bin sehr gerne da, auch einfach mal nur zum Beobachten. Mein Flug ging von Frankfurt nach London City Airport. Zwei Flughäfen, die unterschiedlicher nicht sein können. Der Ffm Flughafen ist eine „Welt“ für sich, riesig. Es gibt so viel zu sehen, die Geschäfte u Bücherläden laden zum Stöbern ein. Faszinierend die enormen Rollbahnen u die Häufigkeit der Starts u Landungen, selbst bei der Taxianfahrt über die Autobahn sind die Flugzeuge so nah, als könnte man sie mit der Hand greifen.
    Beim Einchecken sehe ich mir die anderen Passagiere immer genau an u versuche mir vorzustellen, welcher Mensch sich dahinter verbirgt u aus welchem Grund er fliegt.

    Das Gefühl beim Start, die Welt von oben zu sehen, lässt mich jedesmal strahlen. Ganz automatisch fällt mir immer der Song ein „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ u genau so fühle ich mich. Ich möchte mich in die Wolken fallen lassen u auf ihnen spazieren gehen…

    Der Airport in London City ist im Vergleich sehr klein. Auf der Rückreise erfuhr ich nach dem Einchecken, dass sich mein Flug verspätet, evtl. auch gecancelt wird wegen Sturm. Was also tun? Die Läden/Dutyfree hatte ich schnell durch. Im Wartebereich gab es eine Bar mit Restaurant, die Warteplätze waren teils ziemlich voll. Ich bestellte mir einen Rotwein u Oliven, suchte mir in dem Gewusel einen schönen Sitzplatz mit Blick auf die Rollbahn u Anzeigetafel u lies meine Blicke schweifen…
    Schräg hinter mir ein zankendes Paar, auf der anderen Seite eine zwar hübsche, aber viel zu stark geschminkte Frau, sie lächelte mich öfters an. Ihr Begleiter hat sie wie sein Spielzeug betrachtet u aalte sich unter den Blicken seiner männlichen Geschäftspartner. Ich musste Schmunzeln, wie einfach manche Männer doch gestrickt sind…
    Hecktisches Handytreiben, einer muss lauter als der andere telefonieren u von seinen Geschäften erzählen. Viele Wichtigtuer aber dazwischen auch Normalos.
    Plötzlich spürte ich, dass mich jemand beobachtete, direkt mir gegenüber setzte sich ein sehr adretter Mann hin u lächelte mich an. Ich lächelte zurück. Auch er beobachtete die Menschen, unsere Blicke trafen sich, er flirtete mit seinen Augen mit mir. Tja, why not, so hatte die Warterei noch etwas amüsantes. Irgendwann wurde dann mein Flug angezeigt. Ein letzter Blick, ein kurzer Gruß, dann ließ ich ihn zurück. Ob sein Flug nach Düsseldorf planmäßig lief?

    Nach einem sehr turbulenten Rückflug nach Frankfurt, konnte ich kurz vorm Verlassen des Terminals ein rührendes Wiedersehen miterleben. Unter den Wartenden war ein golden Retriever, als der Hund sein Frauchen erblickte war seine Freude grenzenlos…
    Sehr gerührt ging ich zu meinem Taxi.

    Hardy, ich wünsche dir für deine Vernissage viel Erfolg, der Titel „Lost Paradise“ ist sehr passend. Du schaffst das, da habe ich gar keine Bedenken!
    Sehr gerne hätte ich sie mir angesehen.

    @Mädels, wenn ihr euch dort trefft u die Ausstellung besichtigt, wünsche ich euch eine schöne Zeit.
    Übrigens mein englischer Rosenstock hat bis vor Kurzem cremefarben geblüht u wunderbar gerochen.
    @Heidrun, ich finde deinen Mut u deine Offenheit bewundernswert u wünsche dir von Herzen alles Gute!
    @Gaby, ich freue mich, dass dir meine Buchempfehlung „Sieben kleine Worte“ täglich weiterhilft!

    Allen eine gute Nacht u angenehme Woche.
    Nicole

  10. Lieber Hardy und Mädels,
    da kann man mal sehen 3 Sekunden…. so vergänglich ist die Gegenwart. Zack und schon vorbei!
    Ich habe beschlossen aus den 3 Sekunden einfach 3 Minuten zu machen. Ist unsere Wahrnehmung der Zeit nicht auch nur sehr relativ? Ab heute dauert das Hier und Jetzt für mich einfach 3 Minuten…. und nicht Sekunden.
    Danke Hardy!
    Ich habe in den letzten Jahren 3 Romane geschrieben und dabei bemerkt wie viel intensiver ich Menschen beobachte. Wie soll man einen Charakter entstehen lassen wenn man nicht studiert? Wie halten sich Menschen? Wie bewegen sie sich? Was unterscheidet eine angenehme von einer unangenehmen Stimme? Warum ist mir der eine Mensch sympathisch und der andere nicht? Das schreiben hat mich sehr aufmerksam werden lassen….
    Ich denke Hardy wird es auch ein wenig so gehen…. Oder?
    Schreibt Euch Euren Kummer von der Brust! Oder Eure Freude! Man sortiert und befreit sich dadurch so ist meine Erfahrung 🙂
    Habt eine schöne Woche!
    Mein Rosenbaum hat noch eine Blüte!
    Tanja

  11. Hallo Hardy und einen schönen Nachmittag an alle Mädels!

    Heute ist Dienstag Nachmittag!
    Leider habe ich durch eine Unachtsamkeit/Fehlverhalten einen lieben Menschen wahrscheinlich sehr verletzt!

    Es tut mir leid!
    Gabi

  12. Hallo an Euch ALLE 😉

    also wenn die Neurowissenschaftler kürzlich festgestellt haben , dass die Gegenwart 3 Sekunden andauert, dann befinde ich mich “ gefühlt “ immer wieder in den 3 Sekunden ganz egal wo ich mich befinde…
    den dieses Jahr hat so ganz andere Reglements zu bieten also ich es von “ früher d.h. also aus der Vergangenheit “ kenne….

    danke für diese Sichtweise / Perspektive lieber Hardy !
    btw – eine gewisse Grundnervösität bei Deiner kommenden Ausstellung ist ein sehr gutes Omen…;)
    Good Luck und viel viel Erfolg schon mal in Voraus…
    freu mich mit dabei zu sein und Euch Mädels ein tolles “ sonniges “ Wochenende
    Ich tauche dann mal in die Kunstwelten in Wien ein , den es läuft u.a. auch seit gestern die Vienna Contemporary Art Fair …yes…

    let´s keep the natural Beauty “ unfolding “ + dabei immer schön in der Gegenwart bleiben 😉
    Petronilla 😉

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