„The Sunday“ 14. Januar – Minimalismus

Einen wunderschönen und entspannten Sonntagmorgen Ihr Blogleser. Schön, dass Ihr wieder hier sei

Ist der Sonntag nicht wunderbar ?

Man braucht an so einem Tag nicht viel, oder! Für diesen Augenblick! Er ist gold werd, wenn ihr mich fragt. Ich liege in meinem Bett und genieße den Kaffee in meiner Hand. Herrlich. Das Fenster kann ich von hier aus gut sehen und ahne, dass es sehr kalt geworden ist und dass man lieber im Bett bleiben sollte. Das heißt nicht, dass man nichts tun sollte. Ich gehe den Dingen, die an einem freien Tag während Theaterproben so anfallen, nach. Ich schaue auf weiße Seiten, die mit Texten gefüllt sind, die ich in meinen Kopf kriegen muss. Doch das hat noch ein bisschen Zeit. Der Kaffee ist mir in diesem Moment einfach wichtiger. Ich sehe aus dem Fenster und bemerke, dass ich nicht viel brauche, um glücklich zu sein. Einen Kaffee und ein Bett und diesen Sonntagmorgen.  Ich bin im Hier und Jetzt total glücklich und denke mir: So einfach ist es zufrieden zu sein. Mir kommt das Wort Mininmalismus in den Kopf. Ein Wort, dass mich in den letzten Wochen sehr beschäftigt hat und das mich herausfordert. Ich las in einer Zeitung, dass es in einer Community in Amerika ein paar Junge sich die Aufgabe gemacht haben, nur 333 Sachen zu besitzen. Wie sie ausgerechnet auf diese Zahl gekommen sind, ist mir ein Rätsel und ist aus dem Artikel auch nicht hervorgegagen. Ich finde diese Idee einfach genial. Was braucht man zum Leben. Macht dich das nicht auch ein bisschen freier, wenn du nur das besitzt, was du brauchst um einfach glücklich zu leben. Denn Besitz belastet, wie wir alle wissen. Vieles, was wir kaufen, brauchen wir gar nicht wirklich, oder? Den Platz ,den wir alle zur Verfügung haben, wird auch immer kleiner. Wir müssen alle ganz schön zusammenrücken, in der Zukunft. Ob wir wollen, oder nicht.

Ich stelle mir jetzt mal vor. Ich habe kein Auto, eine Wohnung, die genügend Platz hat, reduzuiere meine Kleidung auf das Minimum, was nicht bedeutet, dass ich nur mir einer Short rumlaufe. Mit Schal natürlich, ist ja nicht gerade sehr warm draussen. Ist ja Winter. Es sei denn ich würde dort wohnen, wo die Sonne immer scheint. Also diese Vorstellung gefällt mir natürlich. T-shirt und Shorts, Flip-flops. Keine Winterreifen und keine Pullover mehr. Ja, alleine dieser Gedanke beflügelt mich, irgendwie. Warum hat Barak Obama immer nur dunkle Anzüge und weisse Hemden getragen und nur die Krawatte gewechselt? Er macht sich keine Gedanken, was er anziehen soll, wenn er morgens aufsteht. In seinem Schrank sind nur schwarze Anzüge. Er spart eine Menge Zeit. Er konzentrierte sich auf das wesentliche. Und das ist sicher für einen Präsidenten eine Menge, klar. Aber wenn in deinem Schrank nur T-shirts hängen und ein paar Hosen, Shorts und Schuhe. Keine große Sache sich anzuziehen. Ich in meinem Fall, würde dann meinen Laptop nehmen, den in die Tasche packen und losgehen, oder das Rad schnappen und losfahren. Mein nächstes Buch schreiben, an einem Platz, der mich inspiriert. Wie schön und einfach wäre das Leben. Wenn die Kinder Zeit haben, dann wissen sie, wo sie ihren Papi finden und wir hängen zusammen ab und sie erzählen mir aus ihrem Leben. Ich bekomme dann alle Informationen, die für mich wichtig sind. Nämlich die, ob sie glücklich sind und alles haben, um ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Ich habe für mich verstanden, dass ich alles mit mir herumtrage, was mich glücklich macht. Mehr brauche ich nicht. Ich kann all das mit anderen teilen, wenn ich will! Ich habe aber auch das Glück zu entscheiden, ob ich gewisse Dinge zulasse, oder ob ich mich dagegen entscheide. Das große Privileg meines Lebens ist es, ich selbst sein zu dürfen und niemand anders sein zu wollen, außer ich selbst.

Gedanken teilen erfüllt mich mit so viel Freude, dass ich manchmal sogar den Kühlschrank nicht höre, wie er mich schon anschreit: Füll mich!! Der Tank meines Autos ist seit einer Woche schon auf Rot und die Wochen verfliegen. Aber genau das ist es. Erfülle Dein Leben mit Dingen die Dich bereichern. So wie Worte mich bereichern. Ich weiss nicht, was es bei Euch ist, doch ich bin sicher, dass wenn Ihr mal nach innen geht, also in Euch, werdet ihr erkennen, dass es die kleinen Dinge sind, die Euch glücklich machen. Und wenn Ihr genau hinschaut, ist Eure Umgeben voll davon. Man muss sie nur sehen. Wie z.B. einen Kaffe im Bett an einem Sonntagmorgen. Mir zaubert der schon ein Grinsen ins Gesicht.

Ich wünsche Euch einen wundervollen & enspannten Sonntag…

Euer

Hardy

 

 

 

 

6 thoughts on “„The Sunday“ 14. Januar – Minimalismus

  1. Hallo Hardy, ruhige Sonntage sind bei mir zu einer Notwendigkeit geworden. Ich brauche einen Tag in der Woche nur für mich und ich liebe diesen Tag. Einfach in den Tag hineinleben, die Woche ist stressig genug!
    Minimalismus – das Leben auf ein Minimum beschränken? Schöner Gedanke, aber sind wir in unserer Konsumgesellschaft nicht zu vielen Verlockungen ausgesetzt? Wer das kann, Chapeau!
    Ich habe erst gestern meinen Kleiderschrank aufgeräumt, fand ich unheimlich befreiend. Aber ich glaube dabei bleibt es auch. Klare Linien, die Wohnung nicht zu voll, dann passt es für mich.
    Ich habe letztens einen Beitrag über Minimalismus gesehen. Sehr interessant, aber nicht’s für mich.

    Ich wünsche dir und allen anderen einen guten Start in die Woche!

    Alles liebe Ramona

  2. Schönen Nachmittag lieber Hardy!
    Hallo liebe Mädels!

    Stimmt, es bedarf nicht viel um glücklich zu sein!

    Diesmal halte ich mich kurz:
    Danke….. für deine Worte!!!

    Habt noch einen schönen Abend und für morgen einen guten Start in die neue Woche!
    Alles Liebe
    Gabi

  3. Hallo Hardy! Ja, der Sonntag ist ein schöner Tag! Sofern man seine Ruhe hat! Mit kleinen Kindern ist man davon weit entfernt ! Auch vom Minimailsmus … wäre für meine jüngste die reinste Folter … lach … warum nur 1 Kuscheltier , wenn man 100 haben kann! Für mich ist Minimalismus eher auch nichts . Eine aufgeräumte Wohnung mit wenig Sachen , die rumliegen ist mir zu langweilig . Ich brauche das kreative Chaos und wenn ich zu irgendetwas Lust habe, dann möchte ich es auch direkt tun können und nicht erst alles besorgen, was ich dazu brauche. Und wenn ich anfange auszumisten, verliere ich mich in Erinnerungen … es sei denn, es ist wirklich Müll … aber das ist selten … ich habe eine Freundin , die braucht ein extrem geordnetes Umfeld … aber das Genie beherrscht das Chaos ! Als Schriftsteller braucht man mal Ruhe und einen leeren Schreibtisch … aber bei mir hat im Alltag der Minimalismus keine Chance. Wenn ich eine Fläche wie einen Tisch leer räume, ist sie spätestens nach einer halben Stunde von unserer 6 jährigen Dekoqueen wieder komplett gefüllt. Ich habe mich arrangiert … was soll es! Und ob ich irgendwo leben wollte, wo es immer warm ist, weiß ich auch nicht. Ich mag unsere Jahreszeiten schon … auch wenn man dann Winterreifen braucht. Ansonsten braucht man nicht wirklich viel um glücklich und zufrieden zu sein. Das ist schon wahr! Aber ein zu Hause zu haben und sich eine Tasse Kaffee kochen zu können ist ja eigentlich auch schon Luxus, oder? Ne, lass das mal mit dem Minimalismus … das ist was für andere ! Schönen Abend noch!

    Und Mädels! Ich hoffe, es geht euch allen soweit gut und ihr habt auch einen schönen Abend!

    Silvia

  4. Hallo Hardy!

    Ein sonniges Moin Moin aus Hamburg wünsche ich Dir auch!

    Endlich mal wieder helles Licht und die Sonne scheint hier auch wenn es knackig kalt ist. Diese Luft ist einfach herrlich nach den dunklen, trübsinnigen und nasskalten Tagen!

    Minnialismus…woher hast Du bloß dieses Wort aufgeschnappt???

    Ich bin ich und nicht wie andere…. meine Weisheit…..

    Ich haben gar kein Auto mehr, Gott sei Dank……
    Brauche nur meine HVV Karte, das reicht, Auto kann ich mir ausleihen, wenn ich abends mal wohin muss! Da fährt bei uns dann kein Bus mehr! Man kommt auch so von A nach B….

    Auch mir schmeckt mein Käffchen so langsam wieder, nachdem mich diese Woche ein Magen Darm Virus völlig aus der Bahn geworfen hatte!:) Morgen, Montagmittag zur Spätschicht möchte ich wieder da draussen am Leben teilnehmen und zur Arbeit auflaufen. Meine Patienten und Kollegen freuen sich schon, dass ich wiederkomme!
    Knochen-und Muskeln wieder aufbauen…..grins….Mir fällt so langsam die Decke auf dem Kopf.

    Auch ich habe in der letzten Zeit viel ausgemistet:
    Kleiderschrank nur noch einer von drei mit meinen Lieblings Klamotten etc. Und ich habe festgestellt, man zieht sowieso immer das gleiche an.

    Was man nach einem Jahr nicht mehr anguckt….Weg!
    Auch andere Gegenstände, die sich so angesammelt haben…

    Klamotten für die Arbeit Zuhause, was man als „Landpflanze“ so braucht….grins….
    (Hühner, Katze , Treibhäuser Lüftungsanlage, Bewässerung etc., Eltern haben nun nur noch für den Eigenbedarf ihre Gemüse Gärtnerei, Garten, Grabpflege)…..mehr brauche ich auch nicht!

    Auslöser war mal die Wohnungsauflösung meiner einen verstorbenen Oma, das sah da ganz schlimm aus! Traurig!

    Wenn ich demnächst irgendwann in eine kleine Wohnung ziehen kann (bereits bei einer Baugenossenschaft vorstellig gewesen), habe ich schon ganz viel Balast ausgemistet und das ist befreiend für die Seele!!!
    Dann brauche ich nur noch einen bis 7,5 Tonnen kleinen LKW und den kann ich dann selbst fahren…grins…

    Jetzt ist auch Mittagessen durch, die Küche sauber und ich liege auf Sofien (Mittagsruhe) mit meinem Lieblingskuschelhausanzug a la Cindy aus Marzahn, mit Käffchen und nebenbei läuft das Fernsehprogramm… In aller Freundschaft…..heute Abend noch kurz zu MCDO…..

    Geniesst auch diesen herrlichen Sonntag!!!

    Hanseatische Grüsse

    Sabine

  5. „Get the inside right and the outside will follow“
    Eckhard Tolle

    It’s just like you said Hardy,“enrich yourself“.

    Its amazing when one is concious of the moment how everything just feels right.

    It’s a beautiful sunny,fresh day here close to Limburg.I’m going to go out and fill myself with it.

    Have a wonderful Sunday everyone.

    Grace.

  6. Einen schönen Sonntag… mit vielen kleinen schönen Dingen… heut sind es bei mir mal endlich wieder die Sonnenstrahlen im Gesicht und natürlich auch der Kaffee…

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