Preview “ Der leise Ruf des Schmetterlings“ 2. Teil

Nun, das David und Laura das Glück in ihren Händen hielten. Durch die Straßen liefen und der Klag der Glückseligkeit um sie herum zu hören war, veränderte sich auch die Welt um sie herum. Ihr Glück reflektierte sich in den Menschen um sie herum. Keiner konnte sich erklären, warum das so war. Der Anblick dieser zweier so glücklichen Menschen, zauberte auch ein Lächeln in die Gesichter derer, die sie sahen. In diesem Augenblick spürte mann eine Wärme die so zu strahlen vermochte, dass es jeder spüren konnte. Ja so fühlt sich Glück an. Ihr Glück schenkten sie allen Menschen um sie herum.  So kann man die Welt verändern. Diese Kraft ist unendlich groß und kann Dinge bewegen nur durch Reflexion. Für den Moment, die sie miteinander Teilen. Laura und Davide haben sich gefunden und Teilen ihre innere Liebe zu sich selbst miteinander. Durch die Zeit, die ihnen geschenkt wird, werden sie  sich auf eine neue Art spüren. Sich selbst durch die Liebe des anderen neu entdecken. Das ist die Kraft der Reflexion ! Wir sind das Spiegelbild unserer Umgebung. Viele wissen es gar nicht. Doch durch das Bild, das unser Auge und unsere Sinne erfassen, führen und lenken wir unser Leben. Wir können es annehmen, wie es ist, oder auch verändern auch die Liebe, die wir in uns tragen. Die Liebe ist stärker, als alles andere was uns im Leben begingen wird. Jeder Prüfung, leichter durch halten lässt. Die Liebe lässt uns immer wieder aufstehen, wenn wir hinfallen. Das lässt uns zu Menschen machen. Deshalb sollten wir die Zeit, die uns geschenkt wird, zu einer schönen Zeit machen. Sie soll uns bereichern, an schönen Dingen die uns Lachen lässt. Wenn Du morgens mit einem Lächeln aufstehen kannst, dann bist Du auf dem richtigen Weg und nur Du selbst kannst bestimmen, das es so ist. Es ist Dein Leben, das Du Lebst ! Es ist Deine Zeit die dir geschenkt wird. Jeder Moment gehört dir. Das Glück, das du in dir trägst, gehört dir. Teile das mit Menschen, die du spüren kannst.

Laura und Davide wissen das und sie spürten auch, dass noch eine ganz andere Aufgabe auf sie wartet. Oft saßen sie auf den Dächern Roms und schauten in den Nachthimmel. Manchmal saßen sie nur da und spürten sich selbst und waren Glücklich diese Liebe zu spüren. Sie Lachten viel und das ist wie wenn das Universum zu ihnen spricht.  Alles wird heller und die Melodie der Sterne wurde lauter. Dieses Gefühl will man am liebsten einfangen und nicht mehr loslassen. Doch Momente sind Geschenke des Augenblicks. Das wussten die Beiden.

 

Das Glück, das du in dir trägst, gehört dir. Teile das mit Menschen, die du spüren kannst.

Davide schrieb an seinem Buch,  während Laura in ihrem „Glücksladen“ ihre Blumen verkaufte.

Signore Martinelli fand wieder  ins Leben zurück, nachdem er lernte loszulassen. Er lernte er eine neue Frau kennen. Auch Franco wurde tatsächlich noch Vater. Zum großen Glück  seiner  Mutter, Signora Mazzini.

Auch Violetta entpuppte sich zu einer sehr fürsorglichen Mutter.  Es schien, als war das, was Violette tatsächlich fehlte. Ganz tief in Ihr selbst war das wohl der größte Wunsch gewesen. Jeder lebte in seinem eigenen kleinen Kosmos und war glücklich.
Es schien so, als würde es etwas ruhiger werden, in dieser Hecktischen und Lauten alten Stadt. Der Herzschlag Roms schlug nun etwas langsamer. Der heiße Sommer ging langsam zu Ende. Die Sonne stand schon tiefer. Die Nächte, die Laura und David auf dem Dach verbrachten, wurden schon kürzer. Das änderte nichts daran, dass die beiden eng umschlungen in den Sternenhimmel guckten, sich Geschichten erzählten, lachten und die Zeit manchmal stehen zu blieben schien.

Signore Martinellis Kamin in dem alten Haus in der Via Brenta,  brannte nun öfter. Doch er saß nicht mehr alleine davor. Francesca war bei ihm. Sie begegneten  sich das erste Mal, als sie noch zur Schule gegangen waren, verloren sich aber aus den Augen. Doch es sollte sein, dass sich ihre Wege wieder kreuzten. Ein zweites Mal. Viele Jahre später.
Er konnte sich gar nicht vorstellen, dass er noch mal die große Liebe finden würde. Viele Nächte verbrachten sie vor dem Kamin und erzählten sich, was in all dieser Zeit passiert war. Das Leben hat auch bei Francesca ihre Spuren hinterlassen. Ihrer Schönheit konnte die Zeit nichts anhaben. Sie war noch genauso schön wie damals, als sie gemeinsam an der  Bushaltestelle standen und sich verstohlene Blicke zuwarfen. Francesca könnte sich genau noch an den Moment erinnern, als die Zeit kurz stehen blieb. Ganz unbemerkt und fast zufällig sich ihr Hände berührten, als sie in den Bus stiegen. Sich ihre Blicke trafen und das Lächeln sich in die Erinnerung für immer einbrannte. Schon damals waren sich zwei Seelen begegnet, die vielleicht schon füreinander bestimmt waren.
Es war der Frühling des Jahres 1973, als die Familie Bosco nach Sizilien zog und Signore Martinelli und Francesca sich aus den Augen verloren.

Es gibt Moment da dreht sich die Zeit. Ganz leise.Umbemerkt wieder zurück. Das war der Augenblick, als sie ihre Blicke plötzlich wieder trafen. Es war der Samstag des 8. Mai. Ein warmer Morgen in Rom: Signore Martinelli machte sich auf den Weg zum Markt. Er nahm den Bus, der ihn zum Markt brachte. Er war in seinen Gedanken versunken, stand in der Mitte des Busses und plötzlich holte sich ihn ein Gefühl aus seinen Gedanken. Er spürte zu erst eine leichte Berührung, eine Hand einer Person, die hinter im stand. Verursacht durch die Bewegung des Wagens. Doch anstatt sie wegzuziehen, war es eher ein Gefühl der Vertrauens . Sie hielten Still. Wie kann das sein? Dann Berührten sich die Hände. Tausend Gedanken gehen Signore Martinelli durch den Kopf. War das ein Zufall. Unbedeutend. Normal. Passiert nun mal. Doch warum dieses Gefühl von Vertrautheit. War diese Annäherung nur Einbildung ? Zufälle gibt es nicht, dass wusste er. Er hat noch zwei Stationen vor sich. Sie könnte bei der nächsten Station ausstiegen. Er drehte sich dann schließlich um, die Hände berührten sich, der Bus machte eine leichte Kurve, und er schaute in die Augen, die er 42 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Es war Francesca.

Nach dem tragischen Schicksal mit seiner Familie, die bei einer Autounfall starben, gab es nur eine Frau an die Signore Martinelli,  ab und zu dachte. Das war seine Jugendliebe Francesca.
Sie schaute sich in die Augen und hielten sich fest. Beide konnten es nicht glauben. Wie schön dich das Leben manchmal überrascht, sagte sie zu ihm, und schaute ganz tief in seine Augen. Lange hielten sie sich fest und Signora Martinelli konnte es selber kaum glauben, dass das Schicksal sie wieder zusammen brachte. An vielen Stadtionen führen sie vorbei, bis der Busfahrer die beiden aufforderte den Bus zu verlassen. Endstation sagte er ! Die beiden lachten und verließen den Bus. Es war wie vor 42 Jahren, zumindest fühlten sie sich so, als er ihr aus dem Bus half und sie seine Hand nahm.

So war es als sie sich das erste Mal berühmten. Es waren die Hände die sich ganz  zärtlich berührten.  Es war in einem Restaurant auf der Piazza di Navona.
Es war schon die blutrote Sonne, die den Herbst ankündigte, sodass Signore Martinelli den alten Kamin schon  früher anzündete.

David hatte nach seiner Reise zu sich selbst begriffen, dass ihm noch Zeit geschenkt wurde um Laura zu begegnen. Er wusste aber auch, dass dies nicht seine letzte Reise war. Es sollten noch andere kommen. Es gibt viele Zwischenwelten, die wir leben, bevor wieder zu dem zurück kehren, woher wir alle gekommen sind. Es ist der Kreis der sich schließt. Das ist der Augenblick wo alles wieder Sinn macht und alle Fragen, die noch offen sind Beantwortet werden. Der Moment der Wahrheit und der Erkenntnis wie perfekt und wundervoll wir allem im Grunde unseres Wesens sind. Das Leben hatte ihm noch eine Chance gegeben. Davide war auch sehr dankbar darüber, denn jetzt hatte er Zeit wieder spüren, was es heißt geliebt zu werden und all die Liebe, die er in sich trägt weiter zu geben. Sein Leben schien wie der Stein zu sein, der ins flache Wasser fällt und langsam immer größere Wellen schlägt. Laura war wie die Blüte, die alles um sich herum verzauberte und zum strahlen brachte.

So selbstverständlich er das Leben früher so hinnahm, umso bewusster wurde ihm, dass er viel Zeit verschenkt hatte. Kostbare Zeit, die er nie wieder zurückholten kann. Verschenkte Zeit, die ihm fast noch sein einziges Leben kostete.
Er war ein Spielball für die Träume anderer gewesen. Wurde Seekrank von den Erwartungen und unerfüllbaren Wünschen, derer, die ihm alle Kraft zum Leben nahmen. Menschen, die von Liebe sprachen, doch kein Herz besaßen. Träume, die keine Träume waren.  Ein Leben, das bestimmt war von falschen Grundsätzen, Lügen und verzerrten Lebensträumen.  Das Glück, das Davide  nun empfand, war so tief und wunderschön, dass er sich immer wieder bewusst machen musste, dass es vergänglich ist, so wie das Leben selbst. Bemühte man sich es festhalten zu wollen, kann es zerbrechen. So ist es wichtig Achtsam mit dem Glück umzugehen.

Viel Zeit hatte er mit Menschen gebracht, die ihn nicht verstehen wollten und sich nur mit seiner Anwesenheit umgaben. Für sie war David nur eine interessante Abwechslung in ihrem Leben. Doch das  vorgetäuschte Interesse galt nicht ihm, sondern das, was er für die anderen da draussen darstellte. Ein bunter Vogel. Ein kreativer und geselliger Zeitgenosse. Doch je mehr er diese Leute um sich hatte, desto einsamer fühlte er sich. Er schenkte ihm viel zu viel seiner eigenen Lebenszeit und vernachlässigte sich selbst und oftmals auch die Menschen, die ihn liebten. Anderen Menschen, den er begegnet war, klammerten sich an ihm so fest, dass er keine Luft mehr bekam. Sie fühlten sich an seiner Seite geborgen, verstanden und sicher. Seine Gedanken und Worte beflügelten sie, ohne das sie den Sinn verstanden.

Er hatte vergessen wie, es ist mit seinem Herzen zu fühlen und dem Gesang der Liebe zu folgen.  Manchmal kam ihm das Leben so vor, als würde die Welt in einer Frequenz schwingen, die den Verstand verwirrt und die Herzen der Menschen erkalten lässt. Das ist auch der Grund, warum es zwischen den Menschen keine Wärme gibt, da war sich David sicher.  Doch eine Frage beschäftigte Ihn immer wieder. Wie kann das dunkle schneller die verlorenen Seelen finden, als die Liebe und das Glück. Was für ein Packt haben die gierigen, manipulierenden und Machtbesessenen Menschen da draußen geschlossen. Und mit wem ? Dem Teufel, dem Bösen. Wie kann sich diese Kraft so schnell Zugang verschaffen in dieser Welt. Es lockt, verlockt und verspricht ihnen Dinge, die es gar nicht halten kann. Denn alles Leben auf dieser Welt ist vergänglich. Nichts von all dem können sie mitnehmen und doch sind sie so besessen von ihr, dass sie all das auf sich nehmen nur um etwas mehr Macht und Kontrolle über andere Menschen zu haben.
Diejenigen, die den Packt mit dem Bösen nicht eingegangen sind, betäubt er mit Suchtstoffen, die ihnen die Seele raubt, bis ihr ganzes Sein zerbricht und sie dort enden, wo sich die Ausdruckslosen Augen und gesenkten Köpfen begegnen. Zwischen grauen Mauern und dunklen Gängen, die nach Sinnlosigkeit und Tod riechen. Weggesperrt und sich selbst überlassen. Verlorene Seelen, versteckt vor der Welt da draussen.
Die größte Herausforderung in diesem Leben ist es sicher, ein „Mensch“ zu sein. Du brauchst viel Kraft und Glaube an das Gute. Vertrauen solltest du haben in all diesen Dingen, die auf dich warten. Es sind nur Stolpersteine !Nicht das Ende. Soviel wusste David. Solange sein Köper noch mitmacht, wird er auch die dunkelsten Tage seines Lebens überstehen. Wie er das geschafft hat ? Für einen kleinen Augenblick hatte er Liebe gespürt. So klar und rein. So wundervoll und ehrlich, dass kein Berg zu hoch, kein Tal zu tief und keine Nacht zu dunkel war, dass ihre Liebe sie nicht überwinden konnte. Er war nicht alleine. Auch wenn sich ihre Weg für eine Weile getrennt haben, so wusste er, dass es sie gibt und für dieses Gefühl war er so unendlich dankbar. David hatte gespürt wie kraftvoll „Liebe“ sein kann.
Auch wenn die Ungeduld und die Angst vor der Einsamkeit dem Verstand die  Oberhand gab und die Liebe sich von David abkehrte, wusste er, dass er auf seinen Beinen steht und stark sein kann. Jetzt hatte er Gewissheit, dass es die Liebe wirklich gibt. Er braucht nicht für Liebe zu betteln. Ehrliche Anerkennung findest du  nicht, wenn du alle um dich herum glücklich machen willst. Das ist ein Irrtum. Liebe ist einfach. Sie hat keine Bedingung. Und so fing David wieder an zu Leben und vertraute der Liebe. Das einzige was du tun musst ist, bleib bei dir und vertraue, hatte David zu sich gesagt. Auch bei ihm gab es immer wieder Tage, die ihm traurig machten. Träume die ihn einholten und Schmerzen, die ihm das erlebte wieder in das Bewusstsein zurück holte.

Wie an diesem Morgen, als er aus einem Traum aufwachte und spürte, dass er in seinem Traum in die andere Dimension – in die Zwischenwelt – eintauchte.

Angst oder Liebe, heißt das Gesellschaftsspiel, das gespielt wird.

Was er geben wollte war Liebe, was oft Mals blieb war das Gefühl von Schuld und Unglück. Ein Schatten ! Eine Liebe die geformt, verpackt und versehen ist, mit allen Bequemlichkeiten. Vorzeigbar, nicht aufdringlich, nicht   fordernd, aber erfüllend. Immer da, wenn es erwünscht ist und unaufdringlich und still, wenn es nicht passte. Ein bisschen Eifersucht, aber nicht zuviel. Present aber nicht sichtbar und für andere in ihrem Umfeld. Treu, wie ein Hund ohne Leine. Was für eine absurde Vorstellung von Liebe ist das bloss, fragte sich David oft. Im nächsten Augenblick viel die Tür ins Schloss und er war wieder fort. Einmal tief Luft geholt. Der Geruch der Freiheit in seiner Nase machte er sich wieder auf den Weg ins Ungewisse. Auf der Suche nach seinem Glück und sich selbst. So kannte er das Leben nur zu gut. Die Neugierde auf das was er nicht vorhersehen kann und die Sehnsucht nach der verlorenen Liebe setzte den einen Fuß vor den nächsten. Sein Focus lag zunächst auf die ersten Schritte, bevor er sein Blick nach vorne wandte und er wieder den Horizont sehen konnte, den er gänzlich vergessen hatte. Der Blick in die Ferne ist das, was er am meisten vermisst hatte.

Wer schon mal die Regentropfen auf einem Fenster länger beobachtet hatte, der kennt das Spiel der tanzenden kleinen Punkte, die sich langsam zu einem großen Tropfen vereinen, bis sie als ganzes dann ans untere Ende des Fenster rutschen.

Sein Spiegelbild war verzerrt, wie dies auf unruhigem Wasser. Ein kaputter Spiegel, der nur ein paar Gesichtszüge preisgibt und andere, die des nicht vorhandenen Spiegelteils verschluckt.

Durchs Leben gehetzt, Träume verraten, Liebe verschenkt und auf Wunder gewartet.

Das was er versprechen konnte war ihr sein Leben zu schenken, wenn er dieses Gefühl dieser reinen Liebe mitnehmen darf. rüber, auf die andere Seite. Er kann ihr nur das schenken, was er selbst ist und ein Mal eingetaucht in seine Gedankenwelt gab es niemanden, der sich nicht auf dieses Abenteuer eingelassen hätte, die Welt so zu verstehen wie er. Doch mehr konnte er niemanden versprechen.

Warum sollte er den falschen Versprechungen des Lebens glauben schenken. Was für ein Sinn macht es an diesem Leben festzuhalten? Es gab keine Antwort auf seine Frage. Du musst nicht festhalten an den Dingen, an die Du nicht glaubst. Was erlaubt sich das Leben. Doch das Loslassen ist schwerer, als er geglaubt hatte.

Aber ist es nicht so, dass man in der Dunkelheit die Sterne heller leuchten sieht ?  Nein, diese Dunkelheit ist anders. Sie schein alles zu absorbieren und eine dunkle leere zu schaffen, in der die Stille regiert. Erbarmungslos und kalt, ist sie. Doch wenn wir mit allem verbunden sind, wie kommt es dann, dass ich in der Dunkelheit nichts sehen kann. Ich fühle nichts.

Doch er hatte die Hoffnung niemals aufgegeben an das Gute zu glauben.

Wer das Leben begreifen will muss bereit sein, viel kleine Tode zu sterben. Aber pass auf, dass die Angst for dem sterben nicht zu groß wird, sonst vergisst du zu Leben.

Die Metamorphose eines unstetigen Geistes. In einer Welt die viel zu schnell vor sich selbst wegläuft. Die Angst oder das, was Davide beruhigt ist weniger, die Geschwindigkeit, als die vielmehr die Richtung. Es hat die Verzerrung des Geseschaftsgefühls zur Folge, die uns alle vereinsamen lässt. Es klingt wie ein Widerspruch, doch durch die Vernetzung unseres Lebens, welches wir jedem zu Schau stellen, beginnt eine Welle der Einsamkeit sich auszubreiten und verformt die Seele der Menschen.

Die Polarität der Gegensätzlichkeit lässt oft unvorhergesehenes geschehen. Auch wenn du  das Geschehene als Zufälligkeit empfindest, so ist das eine Anordnung von Gesetzmäßigkeiten, die, auch wenn sie dir manchmal als reine Ironie vorkommt, eine Lehre nach sich zieht, die im nach hinein einer Logik unterworfen ist, die Abseits des normalen Verstandes zu begreifen ist.
Es gilt das Leben als ein Wunder zu betrachten und zu verstehen, wie zerbrechlich das Glück sein kann. Du kannst es nicht festhalten, aber dankbar sein, es zu fühlen. Leider verschwindet dieses Gefühl der Glückseligkeit zu schnell, in Momenten der Verlustes oder des Schmerzes. Genau in diesen Momenten, sollten wir uns erinnern, an das Glück und die Liebe. In diesen Augenblicken der Entscheidung, die wir entweder aus Angst oder aus Liebe treffen, ist sicher die Lehre, zu Vertrauen.
Warum sollte man am Leben Zweifeln, wenn es dir doch geschenkt wurde.  Das Leben ist dir gegeben worden um dich zu erinnern. Als wir unsere Augen öffneten und das erste Mal das Licht des Lebens erblickten, waren wir voller Liebe. Wir trugen alles in uns. Doch mit den Jahren des älter Werdens, haben wir dieses Gefühl verloren. Wir sehen das Leben als Selbstverständlichkeit an. Wir verlangen, dass es nur gut zu uns ist und vergessen dabei die Polarität der Gegensätzlichkeit.

So ist das auch zu verstehen, was Laura und Davide zu spüren bekamen, als der Winter in Rom einbrach und eine seltsame Stimmung, welche  sich wie eine Decke über die alte Stadt legte. Zunächst war es die Kälte, die sich in die Knochen schlich. Ein Unwohlsein machte sich unter den Menschen breit. Die Strassen und Piazza waren wie leer gefegt. Die Restaurants und Kaffees ebenso. Selbst der Lärm der Motorinis und Autos schien die Kälte zu verschlucken. Oder war es der Nebel…

Der Duft des Sommers war verschwunden.

„Forever is Composed of Nows“ (Emily Dickinson)

Ich hoffe Ihr habt auch Lust auf den zweiten Teil des Romans bekommen.

Genießt das Leben !

Euer

Hardy

 

 

11 thoughts on “Preview “ Der leise Ruf des Schmetterlings“ 2. Teil

  1. Hallo Hardy,

    bei mir ist heute mit der Post dein Buch angekommen. Ich freue mich jetzt riesig dieses Buch zu lesen und bin so gespannt.

    Dir und Alice alles Liebe und noch eine schöne Honeymoonzeit.

    Habe mir die Woche mal die Gala u.die Bunte gekauft.Tolle Bilder von euch und der Familie.

    Das Foto von euch ( ….mit dem Finger)finde ich mega.

    Schreib doch mal wo die Lesungen stattfinden, vielleicht findet ja auch eine Lesung bei mir in der Nähe von Schwerte statt.

    L.G.Silvia

  2. Hallo Hardy,
    eben war der Postbote da und jetzt halte ich endlich deinen Roman in meinen Händen! Für das Wochenende ist der Frühling angesagt … – was will man mehr!
    Dir und Alice wünsche ich von ganzem Herzen alles Gute – ich freue mich sehr für euch! Haltet euer Glück fest!
    Alles Liebe!
    Gabi

  3. Lieber Hardy,
    sehr tiefgreifende und nachdenkliche Worte. Ich freue mich auf deinen ersten Roman.
    Persönlich finde ich gut, dass du mit dem Schreiben einen Weg für dich gefunden hast und vieles aufarbeiten bzw. verarbeiten konntest. Ich kann dich nur ermutigen nicht aufzuhören und deinen Weg weiter zu gehen. Akzeptiere was gewesen ist und um so mehr genieße jetzt dein Glück. Du bzw.ihr habt beide viel erlebt und habt euch das jetzt redlich verdient. Es ist schön zu sehen, wie ihr und eure Kinder zusammen steht.
    Viel Erfolg auf all deinen bzw. von nun an auf euren Weg in jeglicher Hinsicht.

    Liebe Grüße Dana

  4. … wie wahr … der *Spiegel* – ob individuell oder kollektiv hineingeschaut – als Herausforderung in guten, wie in herausfordernden Zeiten 😉 … um uns unseren eigenen Schattenthemen zu widmen … und um dann das Geschenk dankbar zu empfangen, uns unseren lichtvollen Seelenschätzen öffnen zu können …

  5. Guten Morgen,

    viel Gefühl und Melancholie! Wie das Leben eben so spielt.

    Ich freu mich erst mal auf Teil 1 und lass mich gerne in die Welt von Laura und Davide „verführen“.

    Alles Liebe
    Gabi

  6. Ich muss ehrlich gestehn, das ich normalerweise keine wirkliche Leseratte von Romanen bin….eher lese ich solche wie die von James van Praagh ^_^ . ABER ich muss zugeben, das ich Teil 2 Deines Romans, absolut toll fand. Ich glaub, ich sollte mir Dein Roman mal zulegen :). Im Buchladen ist das doch schon erhältlich, oder ????

    Schönen Abend Dir und Deinem Schatzl 🙂

    Lg, Candy

  7. So! Da hast Du mich wieder erwischt! Wie machst Du das? Du triffst Seiten in mir, von denen ich dachte, dass sie nie mehr erklingen würden! Ich freue mich sehr, dass Du Dein Talent entdeckt hast und uns an Deinem Seelenleben teilhaben lässt! Das Schreiben ist Dein Ding! Und auch Die Ehrlichkeit! Wer behauptet, dass Du lügst, der soll sich in Grund und Boden schämen! Ich habe gewusst, dass Du das kannst … Bücher schreiben … und ich freu mich auf mich viele Fortsetzungen! Violetta wird Mutter? Wie schön!

  8. Sehr schön geschrieben. Das erste mal dass ich mich mit einem Roman beschäftige. Und wie gesagt seehr schöön…

    LG Marie

  9. Guten Abend Hardy,

    vielen Dank für den Ausschnitt Deines 2.Romans! Man möchte am liebsten weiterhören bzw. auch lesen! Riesige Vorfreude auf den 2. Roman. Soooooo schön

    Dir und Deiner Frau einen schönen Abend, geniesst eure Flitterwochen in vollen Zügen und vergesst den ganzen Stress!!! Enjoy and stay strong

Ich freue mich über Eure Kommentare! Euer Hardy