Buddha to Buddha

Jeder Mann, der auf Accessoires steht weiß, wie schwer es ist, schönen Männerschmuck zu finden. Entweder ist der Schmuck zu spießig,  zu gold oder einfach nur verdammt „unmännlich“. Dann bin ich auf das holländische Label „Buddha to Buddha“ aufmerksam geworden, das in Holland sehr erfolgreich ist, aber hierzulande noch recht unbekannt.

Das ändert sich hoffentlich jetzt! Ich bin auf meiner Recherche über die Firma auf sehr interessante Dinge gestoßen, die ich sehr cool finde.  In jedem einzelnen Stück steckt viel Liebe und eine ganz eigene Philosophie:  Denn es geht nicht nur um Profit und Mode, den Machern geht es um viel mehr!

Ich wollte die Macher von Buddha to Buddha unbedingt kennenlernen. Also stieg ich in den Flieger. Nicht etwa nach Amsterdam, wo sich der Firmensitz befindet. Nein. Sondern nach Bali.  Denn dort wird der Schmuck hergestellt. Anfang März 2016 traf ich dann den Mann, der Buddha to Buddha ins Leben gerufen hat.

Buddha to Buddha„Hi, I am Batul“ stellte er sich vor, als wir uns das erste Mal trafen. Ein sehr sympathischer Mann in meinem Alter. Blaue Augen, ganz klarer Blick. Schwarzes T-Shirt, Shorts, Sneekers  (auch schwarz) & ein großes Tuch um den Hals. Bescheidenes Auftreten, großes Charisma. Seine „best men“ waren auch da. Männer, die man in den 90igern sicher auf Ibiza, Miami und anderen Hot-Spots angetroffen hätte. Heute sind sie coole Familienväter, erfolgreich und leben das Leben, das sie lieben und das sie sich ausgesucht haben.
Natürlich steht hinter den ganzen Jungs mit tausend Ideen und großem Enthusiasmus eine Frau, die den Überblick behält und die Jungs auch mal einbremst, wenn es sein muss, wie Batul mir erklärte.

Ich habe in diesen knapp fünf Tagen ganz tolle Dinge erlebt. Ich habe gesehen, wie aus einer tollen Idee ein Schmuckstück entsteht. Ich habe die balinesischen Arbeiter gesehen, die mit Stolz und Liebe ihre Arbeit machen. Übrigens wird jedes dieser Schmuckstücke nach einem Mitarbeiter benannt. Neben der Herstellung des Schmucks, kümmert sich Buddha to Buddha vorbildlich um die balinesischen Kinder im Hinterland der Insel. „Die Bali Child Foundation“ gibt den Kindern die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu machen. Wir haben diese Schule und die Kinder und ihre Dörfer besucht.

Es war eine sehr inspirierende Zeit. Ich habe die Insel „spüren“ dürfen. Weitab vom Tourismus – ein tolles Erlebnis.

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Ich freue mich über Eure Kommentare! Euer Hardy