@Äthiopien

Hardy’s [email protected]Äthiopien

Tagelange Reisen mit dem Jeep durch die Wüste Äthiopiens und Menschen begegnen in den entlegensten Dörfern. Es war eine bemerkenswerte und aufregende Reise.

In der Wüste sah ich diesen Mann auf der Straße laufen und fragte mich, wo er wohl hinwollte.  Er lief drei Tage zu einer Krankenstation.

In dieser kleinen Krankenstation in der Wüste von Äthiopien verbrachte ich einen Tag. Viele Menschen dort waren von weit hergekommen, auf der Suche nach Hilfe – fast alle zu Fuß. Trotzdem war die Stimmung nicht etwa traurig, sondern fröhlich und hoffnungsvoll.

Viele der Menschen, denen ich begegnete, waren erblindet. Eine Epidemie war kurz zuvor ausgebrochen und viele erblindeten. Mit einer kleiner OP konnte man ihnen helfen.

Das farbenfroh gekleidete Mädchen auf dem Foto wartete auf ihren Großvater. Dieser war, erblindet,  mit ihr durch die Wüste gelaufen, an der Hand dieses Mädchens, das für diese Reise die schönsten Farben trug.

Der kleine Junge wartete auf seine Schwester, die gerade operiert wurde. Die jungen Männer sind Soldaten: Mit Gewehren bewaffnet beschützen sie diese kleine Krankenstation in der Mitte der Wüste. Weit und breit nur Sand und Staub. Das Land ist karg und trotzdem habe ich hier – in einem der ärmsten Länder der Welt – mehr glückliche Menschen gesehen, als an anderen, vermeintlich reicheren Orten.

Trotz der Schönheit der Natur ist das Leben hier jeden Tag eine große Herausforderung. Die Menschen, die in dieser kargen Landschaft leben, sind fleißig und in jedem Dorf gibt es ganz klare Strukturen und Regeln. Nur so ist Leben und Überleben an diesem Ort möglich.

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