„back home“ 3. Teil

Von alten und neuen Begegnungen wollte ich Euch erzählen. Aus Afrika. Nur ein paar Stunden hatte ich noch auf der Hatari Lodge, bevor ich meine sieben Sachen in meinen Rücksack stecke und mich auf den Weg nach „Schumata“ mache.

In den letzen Tagen regnete es viel und der Wind war ungewöhnlich stark. Nachts, als ich wach in meinem Bett lag und der Wind über das Dach fegte, hatte ich das Gefühl, als wollte der Wind mir etwas zurufen. Im Grunde wusste ich schon, was er mir sagen wollte. Ich spürte es die ganze Zeit, seit meiner Ankunft hier. Auch meine alten Freunde, die Massai, hier auf der Hatari Lodge, begrüßten mich, als hätten sie nur darauf gewartet, dass ich wieder komme. Nun ja, ich hatte es den afrikanischen Götter ja auch verprochen, damals vor 6 Jahren.  Aber woher wussten die das bloss? Ich sagte ja bereits, der afrikanische Busch hat ein Gedächtnis wie ein Elefant. Er vergisst nichts. Seltsame Dinge passieren hier, glaubt mir! Aber das verrückte ist: Es ist völlig normal und jeder, der schon mal eine „Walking Safari“ gemacht hat, der weiss, dass hier alles miteinander in Verbindung steht. Es ist wirklich magisch. Alles kommuniziert miteinander! Die Tiere, die Pflanzen und Menschen. Und sie brauchen nicht mal Worte. Sie sprechen durch den Wind. So wie der Wind auf meinem Dach, die letzten Nächte.

Ich bin glücklich hier! „Glück“ ist ein so starkes Gefühl, für das ich sehr dankbar bin. Auch wenn es oft nur ein kurzer Augenblick ist. Selten gab es diese Momente die letzten Jahre. Würde der Schmerz, der in mir wohnt, Flügel haben, könnte ich die Welt umfliegen. Hier bin ich mit allem irgendwie verbunden. Mit meinem Schmerz und mit meinem Glück und obwohl die Zeit hier stehen zu bleiben scheint, katapultiert sie mich vom hier und jetzt in die Vergangenheit und in den Traum einer Zukunft.  Glück und Schmerz liegen hier sehr nah bei einander. „Die vertraute Fremde“ ist meine Heimat. Mein Zuhause. Prägend für mein ganzes bisheriges Leben. „Wo bist Du Zuhause“, werde ich oft gefragt. Für mich ist Zuhause dort, wo du verstanden wirst. Also bin ich Zuhause, dachte ich mir.

Es war früh am Morgen, als ich meinen Seesack über meine Schulter warf und die „Hatari Lodge“ hinter mir ließ.  Ich wurde schon auf  „Schumata“ erwartet. Zwei Stunden Fahrt lagen vor mir. Zeit genug um meine Gedanken zu ordnen.

„Zuhause“? Ich schüttelte den Kopf… ich konnte all das, was ich ein paar Stunden zuvor gesehen hatte, nicht fassen.  Ja, ich war dort! „Momella“!

„Momella“ ein verlorener und fast vergessener Traum.

Der Ort an dem ich als kleines Kind sehr glücklich gewesen bin, hatte nichts mehr von dem „Zauber“…

Es fällt mir sehr schwer, das zu beschreiben, was ich fühlte, als ich mich am Abend der letzten Nacht auf der Hatari Lodge auf den Weg machte… Ich konnte hier nicht weg! Nicht bevor ich das gesehen habe. Da war dieses Gefühl wieder. Ein Zuhause. Ja; das war es, was mein Vater hier schuf, vor vielen Jahren. 1961 war es, um genau zu sein.

 

„Eine Farm in Afrika“

 

Wer diese Geschichte meines Vaters gelesen hat und jeder, der schon mal hier war, spürt wie groß dieser Traum war. Unbeachtet dessen, dass er mein Vater ist, gehört er zu den Menschen, die in diesem Land etwas bewegt haben. Er hat das Land verändert. Alles, was man hier sieht, schuf er mit seinen Händen. In den Herzen derer, die hier noch leben, ist sein Traum noch spürbar. Es kommt mir vor, als würden sie immer noch hoffen, dass er eines Tages hier her zurück kommt. Ihre Augen sagen mir das und Ihre Geschichten erzählen von dieser Zeit.

Die Massai, denen ich hier begegne, tragen den Namen Hardy Krüger immer noch in ihren Herzen. Ihnen geht das Herz auf, wenn sie den Namen hören. Mit großem Respekt erzählen sie mir ihre Geschichten, wie und wann sie ihm begegneten und was er alles für sie getan hat. Die Freude, dass „Hardy Boy“ nun da ist, gibt den Menschen wieder Hoffnung, dass sich hier wieder etwas verändern würde.

Tansania zog schon immer Menschen mit Visionen an. Magarete Trappe war die erste, die 1906 aus Schlesien nach Tansania kam und diesem magischen Ort „Momella“ ihren Namen gab. Unweit der heutigen „Hatari-Lodge“ liegt sie begraben. Jedes Jahr kommen die Elefanten hier her um Ihr Tribut zu zollen. „Mama Massai“ wurde sie hier genannt und die  Geschichten um dieses Frau sind so faszinierend wie bewegend und sehr traurig.

Ohne meine Freunde Marlies, Jörg und der kleine Donjo wäre Momella und Hatari nur eine von vielen Geschichten, die man sich hier im Busch erzählt.

An diesem besagten Abend, nahm ich meinen Mut zusammen und lief den alten Fluß entlang, vorbei an der alten Schlachterei auf der Straße, die zur „Momella Lodge“ führt. Kinder begrüßten mich voller Neugier, als ich an den Häusern vorbei lief, die einst zu „Momella Lodge“ gehörten. Verstohlene Blicke der Älteren. Misstrauen erkannte ich in Ihren Augen.

Ich hatte das Gefühl, dass meine Schritte immer langsamer wurden, je näher ich der „Momella-Lodge“ kam. Es lag wohl daran, dass die Ungewissheit an mir nagte, ob ich es diesmal schaffen würde, auf das Gelände zu kommen. Vor 6 Jahren versperrten mir der Verwalter den Weg. Ich sei hier nicht erwünscht, sage er zu mir.

 

Ich ging die Straße entlang, versunken in meinen Gedanken und Bildern aus meiner Kindheit. Doch, das was ich sah, je näher ich an mein altes Zuhause kam, passte nicht zu den Bildern in meinem Kopf. Wo sind all die Bäume und Büsche hin. Früher war die Farm umgeben von Bäumen, die Schatten brachten und bunte Blumen schmückten die Wege zu den kleinen weißen Cottages.Es war wie eine Oase, die Leben und Glück ausstrahlte. Jetzt kam mir das alles so trostlos und verlassen vor. Ein paar Landrover standen in der Nähe des Haupthauses. Ich ging weiter, vorsichtig!  Ich fragte mich, wie lange es wohl dauern wird, bis jemand auf mich aufmerksam wird. Und da war es… Das Eingangstor, an dem ich vor einigen Jahren gescheitert war. Meine Schritten wurden schneller und dann hatte ich es geschafft… ich war drin! Nun war ich umso entschlossener… Je näher ich kam, desto stärke spürte ich eine Wut in mir hochkommen. Ich war schon fast enttäuscht, dass mich keiner versucht hatte aufzuhalten…Was habt ihr hier bloß gemacht! Verdammt noch mal! Wie konntet ihr das alles hier so verkommen lassen. Nun stand ich da, vor dem Haupthaus. Ich konnte es nicht fassen. Hier war einst Hollywood zu Hause. 1961.

Der schmale Weg, der zur Rezeption führt, war  überdacht und so dukel, dass man seine eigene Füße kaum erkennen konnte. Am anderen Ende des Weges sah ich die Umrisse eines Tresens. Eine kaum erkennbare Gestalt schien sich dahinter zu verstecken. Nur eine Lampe erhellte den Raum, der auf der anderen  Seite mit Fenstern versehen war. Dort standen ein paar alte Sessel und ein Tisch an dem ein weiterer Mann saß, der mich mit mürrischen Blick anschaute.

„Yes please… ?“, sagte der Mann hinter dem Tresen, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Auch der Mann am Fenster drehte sich mit seinem mürrischen Blick von mir ab. Was zum Teufel… „I need a room for one night !“, sagte ich. Pause. Langsam drehten sich beide dunklen Gesichter zu mir. „But I would like to see the rooms first“, forderte ich.

Der Mann hinter dem Tresen schaute Richtung Fenster. Der Mann im Sessel schaute mich aus seiner dunklen Ecke lange an und nickte schließlich. Was ist  hier los, dachte ich mir. Erkannt hatten sie mich nicht, das stand schon mal fest, sonst wären sie sicher nicht so gelassen. Aber große Ambition den Laden voll zu kriegen, hatten beide wohl auch nicht. Ich hatte eher das Gefühl, ich kam etwas ungelegen. Aus welchem Grund auch immer. Sie waren allerdings so sehr mit ihrem Nichts-tun beschäftigt, dass sie nicht bemerkten, wer da eigentlich vor ihnen stand. „I can show you only one room. It’s a small room, sir!“ Er sagte es so, als hatte er gehofft, dass ich mir das anders überlege. „Oh, that’s no problem“, entgegnete ich. Er zögerte. „Do you have a lot of guests here, fragte ich ihn. „Oh Yes“, sagte er. Ich hatte keine einzige Menschenseele auf dem Gelände gesehen und die Sonne ist erst gerade unter gegangen. Kein Licht brannte irgendwo.

Schließlich nahm er einen Schlüssel aus dem leeren Regal hinter ihm und kam aus seinem dunklen Versteck. Die Hoteluniform, die er trug war schon alt und zerschlissen. Das wäre mir sicher nicht gleich aufgefallen, in dieser Dunkelheit. Doch blöderweise hatte sein Jacket nur einen Knopf. Zwei fehlten. Um es zu kaschieren hatte er sie einfach falsch zugeknöpft. Die Hosen waren auch zu kurz und von Socken hielt er auch nicht viel. Ein Massai war das sicher nicht, dachte ich mir. Die sind viel zu eitel und stolz um so herumzulaufen.  Die Augen, die mich anschauten waren rot und leer. Das sind die Blicke von verlorenen Seelen, die nur einen wahren Freund haben. Den Alkohol. Sein Alter konnte ich schwer schätzen, aber seinem Gang nach zu urteilen, hatte er nicht mehr all zu viele Jahre vor sich, wenn er so weiter macht. Er zog ein Bein etwas hinterher und seiner Haltung nach ist sein Körper vom Alkohol schon zerfressen. Wir gingen an ein paar Räumen vorbei, die leer standen. Alte Möbel konnte ich durch das dreckige Fenster erkennen. Bedeckt mit Staub waren sie. Wir kamen in den Speisesaal. Auch hier  war es dunkel und kein einzger Tisch war gedeckt. Ich konnte auch kein Personal erkennen. „Where are your guests today“ frage ich ihn. Er blieb stehen. Überlegte eine Weile ohne sich umzudrehen und sagte dann nur ein Wort. „Safari“ und ging weiter.

 

Wir gingen am Speisesaal vorbei. Auch er war dunkel und mir viel auf, dass kein einziger Tisch gedeckt war. Nein, hier hat schon lange keiner mehr gegessen, dachte ich mir. Es war auch kein Personal zu sehen. Es schien, als ob  die Beiden guten gelaunten Kameraden hier, die einzigen waren, die hier noch lebten. Die Schritte meines durstigen concierges wurden schneller, was seiner Korrdinationfähigkeit  – zumindests, was seine Beide betriff – starkt beeinträchtigte. Er hatte die Idee zwei Stufen vor ihm auf einmal zu nehmen. Seine Beine aber machte da nicht mit und er landete mit einme lauten „Ahhh“ auf seinen Bauch. Da lag er also. Etwas irritiert und hilflos.
Als ich mich zu ihm runter beugte um ihm aus seiner missligen Lage zu helfen, bemerkte ich, dass ich direkt vor dem Haupthaus stand. Ich erstarrte in meiner gebückten Haltung, als ich den Kamin und die alten Möbel sah. Kopfkino ! Bilder über Bilder schossen mir in den Kopf. Ich sah John Wayne in meinen Gedanken, wie er da auf der Veranda steht und meinen Vater, wie er mit der wunderschöne Elsa Martinelli flirtete, während der lustige Rotschopf „Pockets“ (Red Buttons) eine neue Flasche Whisky holte. Das muss eine fantastische Zeit gewesen sein. Hier waren noch richtige Kerle, Hollywood. Ich musste Lächeln, als ich meine Helden in meinem inneren Auge vor mir sah.  Mein liegender Freund fand das allerdings nicht so komisch. Er dachte wohl, das Lächeln galt ihm. Als er wieder auf seinen Beinen stand sprach sein Gesichtsausdruck Bände. In solchen Situationen ist es am besten, so zu tun, als wäre das völlig normal und keine große Sache. Es ist ja irgendwie für alle eine etwas peinliche Situation. Nun, ich klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter und vergewisserte mich, ob er sich nicht doch irgendwo verletzt hatte.

Wir gingen weiter den schmalen Weg entlang  und plötzlich sah ich ein älteres Ehepaar. Es waren tatsächlich Touristen und so wie sie erstaunt waren mich hier zu sehen, so überrascht war ich, dass sich tatsächlich Gäste auf er Momella – Lodge auffhielten.  Sie blieben stehen. Ich  erkannte ein kleines Nicken. Sie waren auf dem Weg Richtung Rezeption. „This way please!“, mein Consierge hatte sich wieder einigermaßen erholt. Er führte mich zu einer der weißen Hütten mit den Spitzen Dächern. Die Hütten waren schon von außen in einem maroden Zustand. Ich malte mir schon aus, wie es wohl innen aussehen würde, doch die Tür wollte sich nicht öffnen. Er hatte den falschen Schlüssel mitgenommen. „I am sorry, sir!“, entschuldigte er sich und mache sich auf den Weg  – ebenfalls Richung der Rezeption. „No worries but walk slowly!“, rief ich ihm hinterher. Er versuchte noch schneller zu laufen als zuvor.

Ich wartet eine ganze Weile auf meinen Freund von der Rezeption. Ich wusste nicht, ob sein Durst größer war, als die Ambition sich auf den Rückweg zu machen, oder er vor lauter Eile vom Weg abkam und im Graben lag. Es kann natürlich auch gut sein, dass er von den offensichtlich deutschen Urlaubern erfahren hat, wer hier ein Zimmer mieten will. Auf jeden Fall kam er nicht mehr wieder. Ich hatte schon genug gesehen. Ich wollte nur weg von diesem traurigen Ort.

Wie groß muß der Schmerz im Herzen meines Vaters sein, diesen Traum aufgeben zu müssen. Ich bin froh, dass er das hier nicht sehen kann. Hier ist kein Leben mehr, dachte ich mir.

Den Traum eines anderen kann man nicht träumen…

Wie sehr würde ich ihm aber gerne diesen Traum wieder zurück geben. Es aufbauen und wieder zum Leben erwecken. Das war auch der Traum von Marlies und Jörg. Doch als ich das sah, wusste ich, dass dieser Traum ausgeträumt war. Ich spürte es ganz tief in mir drin. Den Traum eines anderen kann man nicht träumen. Es muss dein eigener sein. Ein neuer Traum muss her.

Doch wie könnte dieser für mich aussehen?  Dieser Gedanke sollte mich noch die nächsten Tage und Nächte auf „Shumata“ beschäftigen…

 

 

 

 

Nächste Woche erzähle ich Euch von einem magischen Ort, den Sternen, die zum greifen nahe sind und von Elefanten.

 

 

 

30 thoughts on “„back home“ 3. Teil

  1. Hallo Hardy, ich freue mich auf auf deine Erzählung von Elefanten. Seit meine Kindheit liebe ich die großen Dickhäuter. Ich das auch traurige Seite gibt. Lg 😉

    1. Zu diese Gefühle von der Vergangenheit kann ich nur dies schreiben: Die Zeit verändert Menschen, die Zeit verändert Gefühle, die Zeit verändert Situationen, die Zeit verändert Träume & Gedanken, aber dass einzige was Sie nicht verändern kann, sind Erinnerung und die Vergangenheit.

  2. Lieber Hardy, man ist so mit dabei, wenn man deine Geschichten liest.
    Das Gefühl hatte ich auch als ich das Buch „Eine Farm in Afrika“ gelesen habe. Das hat mich so fasziniert, ich konnte nicht aufhören mit lesen.
    Jetzt bin ich schon gespannt , wie es weitergeht. LG Ramona

    1. Danke für Dein Komentar, liebe Ramona. Die nächste Reise geht nach „Shumata“. Ein wirklich magischer Ort. LG

  3. Kenne die Vorgeschichte (Papa) nicht – beim Lesen Gänsehaut. Ein Wechselbad der Gefühle, die sich auf den Leser übertragen ( zumind ich konnte in jeder Zeile die Emotion nachfühlen mit dem entsprechenden Bild vor Augen ). Wenn es zwischendurch nicht Situationen gäbe die einem zum Schmunzeln bringen , klingt/ wirkt es für mich deprimierend. Man kommt in das „zuhause“ in der Hoffnung viele Glücksmomente aufsammeln zu können, die man später immer wieder abrufen kann & einen auftanken lassen & dann steht man vor der vernichtenden Realität – ein Schlag in die Magengrube. Alles was mit Herz, Zeit , Liebe aufgebaut wurde, so verfallen zu lassen. Ich weiß nicht was vorgefallen ist , diese Demotivation, Gleichgültigkeit & sicherlich Hoffnungslosigkeit in den Augen der Angestellten ist nicht zu übersehen. Traurig, dass man hier keine Farbe& Hoffnung den Menschen geben kann?! Zu welchem Traumergebnis bist Du gekommen & bist Du derjenige der dort einen neuen Traum verwirklichen könnte ?
    -magischer Ort, Sternenzauber klingt vielversprechend & nach Magic Moment – bin gespannt ob es das wird 😉

    1. Jede Geschichte hat ja bekanntlich zwei Seiten und das muss auch so sein. Ich freue mich, dass Du meine Bilder „sehen“ kannst. LG

  4. Lieber Hardy, Deine Geschichte zieht mich jedesmal in einen Bann. Ich fühle richtig mit, jedes einzelne geschriebene Wort. Es ist so mitreißend, wie wenn man auf eine magische Reise geht. Danke dafür LG Diana

  5. Lieber Hardy,
    auch ich sehe Deine Erzählung in Bildern vor mir. Es ist traurig, dass dort mittlerweile alles so trostlos ist. Ich habe nicht ganz den Überblick. Habt ihr damals auf der Hatari-Lodge oder der Momella-Lodge gelebt? Wie heißt das Buch Deines Vaters, in welchem er darüber schreibt?
    Freue mich schon auf Deine weiteren Erzählungen Danke

  6. Diese magische energetische Verbindung zwischen der Natur, den Tieren, den Pflanzen und uns Menschen ist glaub‘ ich essentiel und ureigen unserer Erde und uns Menschen. Leider aber in unserer Hektomatikwelt auch mit sämtlichen Störsignalen überlagert oder bei vielen auch schon ganz unterbunden.
    Heftig die Geschichte mit Ihrer ehemaligen Familien Lodge. Das glaub‘ ich, dass das eine harte Situation, ein Wechselbad der Gefühle war, der Besuch Ihres ehemaligen Daheims. Ich war total mit in Ihrer Geschichte. Toller lebendiger Schreibstil. Mutig und authentisch. Schlüsselszene: Ihren eigenen Traum zu finden und zu leben! Das is es! Für jeden von uns! Ihnen dazu „GLÜCK AUF“ !
    (Eine hoch energetische uralte
    Wunschformel). Ich kann mir sehr gut eine Verfilmung Ihrer „Back Home“-Reihe, natürlich nur unter Ihrer Federführung als Drehbuchautor, Regisseur & Hauptdarsteller vorstellen…eh klar Auch wenn das Ende noch offen zu sein scheint..? Ich bin mir sicher
    Sie finden IHREN afrikanischen Lebens Traum – Pfad! Und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil☺. „GLÜCK AUF“ nochmals & LG Heidrun

  7. Warum warst Du damals nicht „Willkommen“ ? War es Angst , das da jemand kommt der was will , verändern , wegnehmen will ….? Was ist die Hatari Lodge und was die Momella – Lodge , ich dachte bis vor kurzem , das Istrien und dasselbe !? Die Hörprobe finde ich sehr schön ! Man überfliegt öfters mal was ( ich jedenfalls ) und beim zuhören nimmt man dann doch nochmal vieles ganz anderes auf ..! Schönen Start in eine neue Woche mit vielen neuen Träumen …. Liebe Grüße Nadine

  8. Ich habe mir eben diesen Blog angeschaut und bin auf diese fazienierende Reise gestoßen. Es hatte mich total gefangen. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und fühlte mich mittendrin. Wunderschön. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Reise zu einem magischen Ort, den Sternen und den Elefanten. Sterne sind alleine gesehen schon magisch und haben für mich eine große Bedeutung, seit sich ganz liebe Menschen für immer von uns verabschiedet haben. Ich wünsche ein frohes neues Jahr und freue mich auf die Fortsetzung. LG Ramona

  9. ich weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll, da es mich doch ein wenig traurig macht und mich echt im herzen berührt, dass der traum und das was dein vater damals aufgebaut hat, einfach so kaputt gegangen ist, weil anscheinend niemand gab, der mit herzblut diesen traum weiter leben wollte… schade…
    ich kann mich noch erinnern, als wir uns in brunsbüttel nach der vorstellung unterhielten und du voller motivation davon erzählt hast, dass ihr die farm wieder aufbauen wollt und nu lese ich deine worte und bin echt traurig.
    du schreibst toll und hast mich mitgenommen, da du so bildlich erzählst, toll und als dein freund, der dich zum zimmer führen sollte und auf der treppe gefallen ist, hab ich dein verschmitztes lächeln vor mir gesehen 😉
    danke, dass du den menschen diese eindrücke zeigst und ich freue mich auf mehr und komme gerne mit auf diese reise.
    mein lieber, pass auf dich auf und lass es dir gut gehen.
    auf bald, ines

  10. Also ich bin sehr angenehm überrascht !
    Man fängt an zu lesen und man ist gleich im Bann weiter und weiter zu lesen da man die Vorstellungskraft
    Gleich mit hat Also mir gefällt das sehr gut was ich lese und freue mich auf weiteres

  11. Lieber Hardy,
    ich habe deine berührende Erzählung mit geschlossenen Augen angehört und obwohl ich noch nie in Afrika war, hatte ich das wunderbare Gefühl „die Magie Afrikas “ im Herzen zu fühlen.
    Man spürt in deinem Blog, dass jeder Beitrag wirklich von ganzem Herzen kommt und mit grosser Leidenschaft & Lebensfreude mit uns geteilt wird.
    Lebe & liebe weiterhin deine Träume…
    Liebe Grüsse

  12. Schon faszinierend, was die Stimme eines Menschen alles „transportieren“ kann. Sie ist immerhin mit charakterisierend … wenn ich also mir die Kopfhörer aufsetze, die Augen schließe und auf Play drücke, lausche ich nicht nur einfach stumpf der Geschichte, die mir da gerade erzählt wird – nein, sondern auch der Tonlage, -farbe, Tempo, Betonung … und plötzlich habe ich 2x Kopfkino. Das 1. Mal durch die wieder einmal wunderbar geschriebenen Worte – da sind wir uns hier wohl alle einig – und das 2. Mal bekomme ich noch als kleines „Topping“ oben drauf zur Stimme in meinem Ohr vor meinem geistigen Auge das passende Gesicht. … leider schweife ich hier und da dann auch mal kurz ab und lande beispielsweise bei „Notruf Hafenkante“, weil mich die Art des Gesprochenen gerade an eine bestimmte Filmszene erinnert … Aber damit kann ich leben! 😉 Also, was ich eigentlich sagen wollte – mir gefällt es! Daumen hoch! Gib‘ mir mehr! 🙂

  13. Lieber Hardy,

    Ihren Reisebericht zu lesen ist sehr berührend. Ihre Worte strömen offensichtlich direkt aus Ihrem Herzen. Wir spüren förmlich den inneren Ruf Ihres Herzens und die Sehnsucht Ihrer Seele, in das Land Ihrer Kindheit zurück zu kehren. Ihre Seele weist Ihnen den Weg und so können Sie gar nicht anders, Gott sei Dank! als Ihrem Herzens- und Seelenplan zu folgen.

    Wir, Elisa und Dany, zwei Münchnerinnen, können das nur zu gut verstehen, denn es geht uns ganz genau so. Seit nunmehr 3 Jahren reisen wir regelmäßig nach Tansania. Auch wir folgen unserem inneren Ruf, unserer Seele und haben in Arusha ein Projekt gestartet – unser Herzensprojekt!.

    Gerne würden wir uns mit Ihnen darüber austauschen und würden uns von Herzen freuen, wenn Sie uns eine Möglichkeit geben würden mit Ihnen direkt zu kommunizieren.

    Bereits morgen startet unsere nächste 2 1/2 wöchige Reise Richtung Kilimanjaro und Arusha und wie immer fühlt es sich unglaublich gut an und ist mit jeder Menge Freude verbunden.

    Asante sana

    Elisa und Dany

  14. Gibt es Dich bitte auch noch einmal in Klein?! 😉 Echt knuffig – sehr schöne Bilder … auch von Deiner Familie! Viel Spaß on the Road und guten Start morgen!

  15. Du hast das alles sehr emotional beschrieben Hardy. Ich glaube, jeder möchte irgewann in seinem Leben einmal zu seinen Wurzeln zurückkehren. Der Gedanke daran ist sicher wundervoll aber die Realität oft nicht. Vielleicht sollte man einfach die Erinnerung wahren, sich daran erfreuen und nach vorne schauen. Nach vorne auf neue Projekte und das Erlebte so wie es war im Herzen tragen. Mir gefällt sehr, wie du schreibst. Danke, dass ich/wir daran teilhaben darf/dürfen.

    1. Hallo Nicole. Du hast Recht, manchmal muss ein neuer Traum her. Es ist ja eher ein Hommage an ein vergessenen Traum, der bei vielen da unten in Afrika noch weiterlebt. Es sind Geschichten, die erzählt werden müssen, finde ich 😉 Danke für Dein Kommentar …

      1. Hallo Hardy, das alles für die Menschen in Afrika wieder aufleben zu lassen, ist ein sehr schöner Gedanke- wenn man stark genug ist, den Veränderungen zu der damaligen Zeit gegenüber zu treten. Du hast meine große Bewunderung, dass du diesen Schritt gewagt hast. Ich wünsche dir noch viele interessante Begegnungen in deinem Leben!

  16. Hallo Hardy ich habe mich so in deine Erzählung vertieft das mir diese Land und die Menschen so nah gekommen sind.
    Man ist geneigt dir zu wünschen die Vergangenheit aufleben zu lassen. Aber es ist die Vergangenheit . Man kann die Vergangenheit nicht zurück holen.Ich habe das gerade selber erfahren und für mich beschlossen man kann nichts rückgängig machen man muss versuchen seine neuen eigenen Träume zu verwirklichen.
    Es wird nichts wieder wie es war.

  17. Lieber Hardy,
    Danke, dass du uns teilhaben lässt an deiner so berührenden Geschichte. Jedesmal fühle ich mich so verbunden mit dir.
    Nachdenklichkeit, Gänsehaut, Verständnis, Leid, GLÜCK und SCHMERZ und für mich auch große DANKBARKEIT. Ja Dankbarkeit ans Leben.
    Ich spühre und lebe dies so mit dir auch aus meinem Leben und meinen letzten Jahren der Vergangenheit, des Schmerzes. Und heute immer mehr das starke Gefühl vom Glück, die manchmal kurzen und kleinen Glücksmomente und manchmal schon wieder das sehr starke Gefühl vom Glück. Ich bin so dankbar, dieses Glück wahrnehmen und wieder sehen zu können. Genauso wie auch DU. Immer mehr im Hier und Jetzt zu leben und mit der Dankbarkeit zu sein. Was für ein Geschenk.
    Weiter so Hardy!
    Ich sehe deinen Blog als großes Geschenk an uns, an die Welt.
    Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich dir mit so einigen kleinen und größeren Glücksmomenten.
    Gruß aus München
    Kirsten

  18. Beeindruckende Erzählungen!
    Und die kleinen Rechtschreib- bzw. Grammatikfehler ab und an fallen kaum auf.
    Falls du jemanden zum Korrekturlesen brauchst, gib Bescheid (Meine Mailadresse hast du ja.).
    Grüße… E.

    1. Wenn Du Hatari und Shumata kennst, dann weist Du ja wirklich was gut ist ;-))) Das freut mich … Danke für das Kompliment…

  19. Ein wahrer Künstler bist du- ich habe riesigen Respekt vor deinem Talent: es gibt selten so gute deutsche Schauspieler- du gehörst nach Hollywood…oder nein, lieber zu mir… beim nächsten Trip bin ich safe dabei..;-)!!
    Was für eine angenehme Stimme…ladet ein zum träumen…<3 sweet dreams ;-*

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